Ich auf Telebasel – schaltet gefälligst ein!

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Weil sonst nichts läuft – eine Programmankündigung.

Ich bin am Sonntag mal wieder im Sonntags-Talk auf Telebasel. Als ich das letzte Mal dort war, hiess das Ding noch „Salon Bâle“, hatte ein anderes Dekor und nicht diese schreckliche Unterbrecherwerbung, die mich regelmässig wegzäppen lässt.

Die Werbung während der Sendung ist ja genau so lästig wie Pop-Ups auf Websites.

Nur hat es bei der Werbung auf Telebasel kein Kreuz, wo man die aufdringlichen Kaufbefehle wegklicken kann.

Sei’s drum. Ich habe mich überschnorren lassen, also schaltet gefälligst ein.

Die Gesprächsrunde ist nicht schlecht zusammengestellt:

Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz
Eric Nussbaumer, Nationalrat SP BL
Manfred Messmer, PR-Profi

Moderation: Catherine Thommen

Und das sind die Themen:

  1. Ist das Rentenalter 67 angesichts höherer Lebenserwartung ein dummes Tabu? Die Rezepte von FDP und SVP haben sich in der nationalrätlichen Kommission für Sicherheit und Gesundheit (SGK) durchgesetzt: Keine höheren Renten. Rentenalter 67, falls die AHV in Schieflage gerät. Ganz anders die CVP: Nationalrätin Ruth Humbel kritisiert die Kommissionsentscheide zur Rentenreform. Sie seien ein Steilpass für die AHV-plus-Initiative. Diese hat mit Umfragewerten um 49 Prozent gute Chancen zur Annahme. Pikant: Laut der Tamedia-Umfrage wollen 62 Prozent der SVP-Wähler der SP-Initiative zustimmen, die am 25. September vor das Volk kommt.
  2. Grenze Tessin: Betreibt die Schweiz egoistische Abschreckungspolitik? Laut Medienberichten werden Flüchtlinge systematisch abgewiesen, oder es werde ihnen erschwert, Asylanträge zu stellen. Der Bundesrat schweigt, resp. informiert nur bruchstückhaft, die Behörden reden von „berechtigten“ Asylgesuchen, ohne den Begriff genau zu erklären: Was ist damit gemeint? Die Flüchtlingshilfe warf den Behörden zudem „racial profiling“ vor. Derweil campieren Flüchtlinge in Norditalien in Como und bei Mailand.
  3. Der Mittelstand darf es zahlen: Als einer der ersten Kantone reagiert das Baselbiet auf die im Juni beschlossene Unternehmenssteuerreform III: Mit einer massiven Senkung der Firmensteuern. Dabei steckt der Kanton in derart grossen Schwierigkeiten, dass er seinen Angestellten den Lohn kürzt und seinen regionalen Verpflichtungen (Zahlungen an die Uni Basel etwa) im bisherigen Mass nicht mehr nachkommen will. Das USRIII-Loch, das die Regierung zu Liestal in der Kasse öffnen will, ist massiv: 50 Millionen Franken pro Jahr (ohne Gegenfinanzierung wären es 71 Millionen Franken). Das ist nicht alles: Die 86 Gemeinden werden gemäss CVP-Finanzdirektor Anton Lauber ab 2024 mit Mindereinnahmen von 30 Millionen Franken klarkommen müssen. Das sind 105 Franken pro Einwohner. Die Linke des Landes sammelt bereits eifrig Unterschriften für ein Referendum. Mir frooge: Wird es der Mittelstand auch zahlen?

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