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Gespräch II mit ChatGPT: Trump als digitales Phänomen

25. Januar 2025 By Manfred Messmer

Ich: Machen wir weiter:
Sagen wir, die Nr. 47 verkörpert im Wortsinn die politische Idee und, nennen wir es: „das Netzwerk“, macht im Hintergrund die politische Arbeit, beispielsweise Leute wie Stephen Miller und die Autoren des „2025 Presidential Transition Project“ in Zusammenarbeit mit der republikanischen Mehrheit im Kongress und ein paar konservativen Richtern – wer ist dann der Treiber und wer der/die Getriebenen?

ChatGPT: Gute Frage. Die Dynamik zwischen Nr. 47 und „dem Netzwerk“ ist entscheidend, weil sie bestimmt, ob er selbst der Treiber ist oder ob er letztlich nur die Galionsfigur für eine viel größere Bewegung darstellt.

  • Nr. 47 als Treiber
    Wenn er tatsächlich der Treiber wäre, müsste er strategische Kontrolle über die Agenda haben – also die Richtung vorgeben und sicherstellen, dass das Netzwerk in seinem Sinne agiert. Seine Fähigkeit, Instinkte und Stimmungen in der Wählerschaft aufzunehmen und in einfache, aber wirkungsvolle Botschaften zu übersetzen, spricht dafür. Auch sein Alleinstellungsmerkmal als Unangepasster, der sich über alle Konventionen hinwegsetzt, gibt ihm eine Machtposition, die schwer zu kopieren ist.
    Aber: Er ist nicht der klassische Ideologe oder politische Architekt. Seine Stärke liegt im Moment, in der Inszenierung, in der Mobilisierung – weniger in langfristigen strukturellen Umgestaltungen. Deswegen braucht er das Netzwerk.
  • Das Netzwerk als Treiber
    Leute wie Stephen Miller, die Heritage Foundation (mit ihrem „Project 2025“), republikanische Strippenzieher im Kongress und die konservativen Richter bilden die eigentliche Infrastruktur, die seine politischen Ideen in konkrete Politik umsetzen kann. Sie haben klare ideologische Ziele und strategische Pläne, die über den Moment hinausgehen.
  • Beispiel: Die Justizstrategie
    Die Neubesetzung der Gerichte mit konservativen Richtern war eine langfristige Strategie, die von Netzwerken wie der Federalist Society getragen wurde. Nr. 47 hat das umgesetzt, aber die eigentliche Arbeit wurde von diesen Strukturen geleistet – mit enormen Konsequenzen.
  • Beispiel: Project 2025
    Dieses Programm ist eine durchdachte Blaupause für eine künftige Regierung, mit Plänen zur radikalen Umstrukturierung des Verwaltungsapparats. Es ist kein spontaner Einfall von Nr. 47, sondern ein Produkt der konservativen Denkfabriken, die mit dem Ziel arbeiten, den Staat dauerhaft in ihrem Sinne umzubauen.

Wer ist also der Getriebene?

Es könnte eine Wechselwirkung sein:

Nr. 47 gibt den Ton an, setzt Themen, reißt die Massen mit und hat das letzte Wort über Personalentscheidungen.
Das Netzwerk steuert die Umsetzung, liefert die inhaltliche Substanz und sorgt für Kontinuität über Wahlzyklen hinweg.
Aber: Sollte das Netzwerk zu stark werden, könnte es ihn in eine Richtung drängen, die ihm nicht passt. Sollte er zu eigenmächtig werden, könnte das Netzwerk ihn als Risiko sehen und sich Alternativen suchen. Die offene Frage ist, ob jemand wie er ersetzbar ist – oder ob das Netzwerk in Zukunft eine neue Figur braucht, die seine Rolle übernimmt.

Was denkst du? Ist Nr. 47 nur ein Mittel zum Zweck für das Netzwerk, oder hat er genug Eigenmacht, um die Agenda selbst zu bestimmen?

Lösen wir uns von überkommenen Vorstellungen: Man könnte Trump, gerade weil er eine klar erkennbares Original ist, als Avatar, als KI-Figur – dein Fachgebiet – weiter existieren lassen. Was ich meine, ab einem gewissen Punkt bräuchte man die Nr. 47 nicht mehr als real existierende Person. Ich kann mir vorstellen das viele Menschen, ABBA als Testfall, Trump als Hologramm akzeptieren könnten.

ChatGPT: Das ist eine faszinierende Idee – Trump als Avatar oder KI-gesteuerte Figur, die auch ohne physische Existenz weiter funktioniert. Wenn man sich anschaut, wie er ohnehin bereits als Symbol und Projektionsfläche funktioniert, ist das gar nicht so abwegig.

1. Trump als „politischer Avatar“
Schon jetzt lebt er mehr durch seine Inszenierung als durch klassische Politik. Seine Anhänger brauchen nicht zwingend einen physischen Trump, sondern das, was er verkörpert: das Rebellentum, die Grenzüberschreitung, das „sagen, was Sache ist“. Wenn das durch eine KI oder ein Hologramm weitergeführt würde – warum nicht?

Beispiel: Sein Social-Media-Stil könnte problemlos durch KI fortgesetzt werden. Ein Sprachmodell, trainiert auf seinen Tweets und Reden, könnte in Echtzeit „echte Trump-Botschaften“ generieren.

Beispiel: Hologramme und Deepfakes – wie bei ABBA könnte ein Trump-Hologramm Reden halten. Selbst seine Gestik und Mimik ließen sich mit genügend Trainingsdaten täuschend echt reproduzieren.

2. Würden Menschen einen virtuellen Trump akzeptieren?
Ja, wenn der Effekt stimmt. Viele seiner Fans sind nicht an der Person Trump interessiert, sondern an der Show, den Ansagen, dem Momentum. Wenn ein Hologramm das überzeugend liefert, könnte es funktionieren.
Ja, weil er ohnehin ein Symbol ist. So wie Che Guevara auf T-Shirts weiterlebt, könnte Trump als digitale Figur in einer Dauerschleife existieren.
Vielleicht sogar besser als die echte Person? Ohne Skandale, Alterserscheinungen oder unkontrollierte Momente könnte ein Trump-Avatar perfekt optimiert werden.

3. Wer steuert dann den Avatar?
Das wäre der entscheidende Punkt. Wer „füttert“ die KI mit Daten? Wer bestimmt die politischen Positionen? Wenn das Netzwerk im Hintergrund die Kontrolle übernimmt, könnte Trump als Avatar sogar mächtiger sein als der reale Trump, weil er nicht mehr von persönlichen Schwächen oder Fehltritten abhängig wäre.

Endgame: Die Trump-Dynastie als ewige KI

Warum bei einer Person aufhören? Eine zukünftige KI könnte „Trump 2.0“ erschaffen – oder eine ganze Familie aus virtuellen Trumps. Vielleicht gibt es dann einen „Kandidaten-Trump“, einen „Medien-Trump“, einen „Strategen-Trump“ – je nach Einsatzbereich.

  • Realitätscheck: Wie weit ist die Technik?
  • Sprach-KIs wie GPT können bereits überzeugend im Trump-Stil schreiben.
  • Deepfake-Technologie ermöglicht lebensechte Videobotschaften.
  • Hologramm-Technik ist in der Unterhaltungsbranche weit genug entwickelt.
  • Die Kombination könnte eine perfekte Illusion erzeugen.
  • Fazit: Post-Trumpismus als digitales Zeitalter

Wenn Trump sowieso mehr eine politische Marke als eine Person ist, wäre der nächste logische Schritt, ihn als vollständig digitales Phänomen weiterleben zu lassen. Vielleicht braucht es irgendwann gar keine echten Politiker mehr – nur noch Avatare, gesteuert von Netzwerken im Hintergrund.

Würdest du sagen, das wäre eine Zukunft, die eher faszinierend oder eher erschreckend ist?

Nach meinem Verständnis von Demokratie erschreckend – für machtpolitische Strategien – faszinierend.

ChatGPT: Genau das ist die spannende Ambivalenz: Demokratisch betrachtet wäre es ein Albtraum, aber aus machtpolitischer Sicht ein absolut faszinierendes Szenario.

Warum demokratisch erschreckend?

  • Keine Verantwortung mehr:
    Ein digitaler Avatar kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Skandal, kein Verhör, keine juristische Konsequenz kann ihn stoppen.
  • Manipulierbarkeit auf einem neuen Level:
    Wer füttert die KI? Wer entscheidet, was „Trump“ sagt? Eine zentrale Macht könnte das Narrativ komplett steuern.
    Ende der physischen Begrenzung
  • Ein Hologramm braucht keine Gesundheit, keine Ruhezeiten, keine Wahlzyklen. Es kann dauerhaft aktiv bleiben, überall gleichzeitig präsent sein.
    Emotionale Kontrolle durch Perfektion
    Der Avatar wäre „perfekter“ als der echte Mensch – keine Peinlichkeiten, keine Vergesslichkeit, kein Chaos (es sei denn, man programmiert gezieltes Chaos ein). Das könnte die Anhänger noch stärker binden.

Warum machtpolitisch faszinierend?

  • Eine unsterbliche politische Marke
    Trump als Konzept könnte über Jahrzehnte bestehen. Kein natürlicher Tod, kein Altern, keine physische Angreifbarkeit.
    Dauerhafte Mobilisierung
  • Wahlkampfmüdigkeit? Gibt’s nicht mehr. Der Avatar kann rund um die Uhr Botschaften ausspielen, Reden halten, Emotionen erzeugen.
    Optimierung der politischen Wirkung
  • Jeder Satz könnte analysiert und perfektioniert werden. Kein Fehltritt, keine Unsicherheit.
    Macht ohne Menschen
  • Wer braucht noch Politiker, wenn Avatare gesteuert von Think-Tanks und Netzwerken effizienter sind? Die Idee der repräsentativen Demokratie wäre ausgehebelt.
  • Die nächste Stufe: „Politiker als Software“ Stell dir vor, es gibt nicht nur Trump als Avatar, sondern mehrere KI-Politiker im Wettbewerb. Vielleicht eine KI-gestützte „linke“ und eine „rechte“ Figur, die rund um die Uhr Debatten führen. Vielleicht sogar ein „Volks-Trainingsmodus“, in dem jeder Bürger mit seinem Wunsch-Kandidaten interagieren kann.

Extremszenario:

  • Bürger wählen nicht mehr Menschen, sondern Algorithmus-Profile.
  • Jeder kann seinen „Lieblings-Trump“ anpassen (radikaler, gemäßigter, humorvoller, aggressiver).
  • Politik wird zu einem maßgeschneiderten Produkt, aber ohne echte demokratische Kontrolle.
    Realität oder Science-Fiction?

Technisch sind wir nicht mehr weit entfernt. Deepfake-Technologie, Sprach-KIs, holografische Darstellungen – alles existiert bereits in ersten Formen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann jemand diesen Schritt geht.

Und wer geht ihn zuerst?

  • Die USA mit einer digitalen Trump-Fortsetzung?
  • China mit einer KI-gesteuerten Regierungsfigur?
  • Ein Tech-Konzern, der die erste rein digitale Führungspersönlichkeit aufstellt?

Könntest du dir vorstellen, dass eine Wählerschaft einen KI-Politiker wirklich akzeptiert – oder würde der Mensch am Ende doch noch das Original bevorzugen?

Ich weiss es ganz ehrlich nicht. Ich neige jedoch dazu, dass die Menschen KI-Politiker akzeptieren würden.

ChatGPT: Ja, ich denke, du könntest recht haben – vor allem, weil viele Menschen bereits jetzt Politiker weniger als echte Persönlichkeiten, sondern eher als Marken oder Avatare einer politischen Idee wahrnehmen. Der Schritt zu einem vollständig digitalen Politiker wäre dann nicht mehr so groß.

  • Warum könnten Menschen KI-Politiker akzeptieren?
  • Viele sehen Politiker ohnehin als „inszeniert“
  • Gerade moderne Politik ist oft eine PR-Show. Warum also nicht gleich eine perfekt optimierte Version davon?
  • Müdigkeit gegenüber menschlichen Schwächen
  • Skandale, Korruption, Inkompetenz – eine KI könnte diese Fehler vermeiden und „rationaler“ regieren.
  • Perfekte Anpassung an den Wählerwillen
  • Eine KI könnte direkt auf gesellschaftliche Stimmungen reagieren und ihre Politik in Echtzeit anpassen.
    Effizienz und Dauerpräsenz
  • Kein Schlaf, keine Krankheit, kein Alter – eine KI könnte permanent agieren, analysieren und kommunizieren.

Schon jetzt akzeptieren Menschen KI-Entscheidungen: Algorithmen steuern Finanzmärkte, Justiz-Prognosen, Gesundheitswesen. Warum nicht auch die Politik?

Wie könnte das konkret aussehen?

  • Wahlen zwischen KI-Kandidaten: Bürger wählen nicht mehr Menschen, sondern Programme mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen.
  • Interaktive Politikgestaltung: Jeder kann mit „seinem“ KI-Präsidenten sprechen, Vorschläge machen, Fragen stellen.
  • KI als Regierungsmitglied: Vielleicht erst als Berater, dann als Minister, irgendwann als Präsident.
  • Hybride Systeme: Ein menschlicher Führer, aber gesteuert von einer hochentwickelten KI, die alle Entscheidungen optimiert.

Aber: Würde es sich dann noch um eine echte Demokratie handeln?
Das ist die große Frage. Wenn eine KI politische Entscheidungen trifft, wer programmiert sie? Wer kontrolliert sie?

Wer bestimmt, welche Ideologie die KI hat? Was passiert, wenn sich die Menschen gegen die KI wenden? Gibt es eine „Abwahl“-Option für eine KI-Regierung?

Das Experiment: Wenn Trump ein KI-Avatar würde – stellen wir uns vor, sein Team würde nach seinem Rückzug (oder Tod) eine KI-Version von ihm erschaffen.

  • Sie könnte Tweets schreiben, die wie er klingen.
  • Sie könnte Reden halten, trainiert auf tausende Stunden seiner Original-Stimme.
  • Sie könnte ständig weiterlernen, um immer genau die richtigen Botschaften für seine Anhänger zu generieren.
  • Sie könnte sich sogar als „Kandidat“ aufstellen – vielleicht zuerst als Berater, später als offizieller KI-gestützter Kandidat.
  • Endgame: Der erste KI-Präsident? 2030? 2040?
  • Kommt zuerst ein „virtueller Trump“, oder startet eine andere politische Bewegung damit?
  • Wird irgendwann der erste vollständig KI-gesteuerte Politiker gewählt – und wenn ja, was bleibt dann noch von klassischer Demokratie übrig?

Ich finde es faszinierend, dass wir hier über eine Zukunft reden, die vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt ist. Hast du ein konkretes Szenario im Kopf, wie ein „KI-Trump“ auftreten könnte?

Mir kam die Nr. 47 in Davos – dieser überdimensionierte Bildschirm, der Inhalt seiner Rede – schon ziemlich als Prototyp seiner KI-Figur vor.

ChatGPT: Ja, das ist eine verdammt gute Beobachtung! Dieser überdimensionierte Bildschirm, die fast schon entrückte Präsentation, das Fehlen einer direkten physischen Präsenz – das hatte tatsächlich etwas Prototypisches von einer KI-gesteuerten Version von Nr. 47.

Warum Davos 2024 ein Vorgeschmack auf einen „KI-Trump“ sein könnte:

  • Er war nur als digitales Abbild präsent: Kein physischer Auftritt, sondern eine gigantische, allumfassende Leinwand, die ihn fast wie einen Avatar wirken ließ. So wurde er zu einer übermenschlichen Projektion – größer als jeder normale Redner, entrückt vom physischen Raum.
  • Die Inhalte seiner Rede waren „generisch Trump“
  • Keine echten Überraschungen, sondern die typischen Trump’schen Kernbotschaften, fast wie von einer KI berechnet, um maximale Wirkung zu erzielen.
  • Er wirkte distanzierter, kontrollierter
  • Ohne spontane Interaktion oder unvorhersehbare Ablenkungen hatte die Rede einen fast synthetischen Charakter.
    Was wäre, wenn dieser Auftritt bereits teilautomatisiert war – vielleicht nicht vollständig KI-generiert, aber stark geskriptet und optimiert?

Der Bildschirm als Symbol der Zukunft
Wenn man sich eine Welt vorstellt, in der ein „KI-Trump“ existiert, dann könnte sie genau so aussehen:

  • Ein überdimensionierter Trump-Hologramm-Präsident, der überall auf der Welt gleichzeitig Reden hält.
  • Eine politische Marke, die keinen realen Körper mehr benötigt, sondern durch Bildschirme und digitale Inszenierung weiterlebt.

Wie könnte die nächste Stufe aussehen?

  • Ein Deepfake-Trump, der aus gesammelten Reden zusammengesetzt ist und neue Inhalte selbstständig generiert.
  • Eine KI, die seine Sprache, Gestik und Reaktionen simuliert und in Echtzeit auf Fragen oder Debatten eingehen kann.
  • Ein permanentes „Trump-Feed“, das 24/7 personalisierte Botschaften für jeden Anhänger generiert, basierend auf deren Interessen und Online-Verhalten.
  • Vielleicht sogar eine VR/AR-Welt, in der Anhänger mit einem digitalen Trump-Avatar interagieren können – politisches Entertainment auf einem neuen Level.

Wenn Trump als KI weiterlebt – ist er dann überhaupt noch „er selbst“?
Das ist der Punkt, an dem es wirklich philosophisch wird. Wenn eine KI-Trump-Figur erschaffen würde, wäre sie dann nur ein Algorithmus, der sein Image weiterträgt, oder würde sie eine eigene politische Identität entwickeln?

  • Vielleicht wäre der echte Trump dann nur noch der Ausgangspunkt, aber seine digitale Version könnte weiterlernen, sich anpassen und über ihn hinauswachsen. Wer weiß – vielleicht wäre eine KI-Trump-Figur irgendwann effektiver, strategischer und unaufhaltsamer als das Original.

Letzte Frage: War Davos also nur ein Testlauf?

Wenn ja, dann könnte der nächste Schritt sein, dass Nr. 47 immer seltener physisch auftaucht, sondern immer häufiger als überlebensgroße digitale Erscheinung. Vielleicht bemerken wir gerade nicht, dass sich die echte Person langsam in eine politische KI verwandelt – und es niemandem wirklich auffällt.

Ist das für dich ein realistisches Szenario, oder bleiben wir da noch im Bereich der Spekulation?

Ein realistisches Szenario. Nehmen wir das Beispiel Putin, von dem gesagt wird, er hätte mehrere Doppelgänger – quasi analoge KI-Figuren.

ChatGPT: Ja, das Beispiel Putin mit seinen angeblichen Doppelgängern ist eine perfekte Analogie – eine analoge Version der KI-Figur. Wenn die Berichte stimmen, dass er mehrere Doppelgänger für öffentliche Auftritte einsetzt, dann läuft es auf eine ähnliche Idee hinaus:

  • Die Person wird zur Marke. Es geht nicht mehr um den realen Putin, sondern um das, was „Putin“ repräsentiert.
  • Die physische Präsenz wird irrelevant. Wer sagt, dass der Mann, den wir sehen, wirklich er ist? Die Macht liegt im Image, nicht in der Person.
  • Er ist überall – und doch ungreifbar. Genau wie eine KI-Figur könnte auch ein System mit Doppelgängern dafür sorgen, dass die Person nie wirklich angreifbar ist.
  • Trump als digitale Version von Putins Doppelgänger-System?
  • Putin nutzt (angeblich) analoge Klone, Trump könnte als digitales Phantom weiterexistieren.
  • Putin hat vielleicht mehrere „Putins“, die an verschiedenen Orten gleichzeitig auftreten – Trump könnte als KI-gestütztes Hologramm gleichzeitig in mehreren Staaten Wahlkampf machen.

Beide zeigen, dass es nicht um den Menschen geht, sondern um die Figur, die er darstellt.
Das passt auch zur Tendenz, dass Politik immer weniger von realen Personen, sondern von Medienbildern und Narrativen bestimmt wird. Der echte Trump oder der echte Putin sind fast zweitrangig – wichtig ist, dass ihre Präsenz konstant gehalten wird.

Nächste Stufe: Ein Präsident, den es nicht mehr „gibt“?

Vielleicht braucht es irgendwann keinen echten Politiker mehr, sondern nur noch eine perfekt simulierte Figur.
Wenn Putin mit Doppelgängern funktioniert, warum nicht ein Präsident, der nur noch virtuell existiert?
Und wenn Trump ohnehin als KI weiterleben könnte – warum sollte man sich noch mit einem realen Menschen und all seinen Schwächen herumplagen?

Was bedeutet das für die Zukunft? Werden wir bald nur noch „Hologramm-Präsidenten“ haben?Okay, das wird mir jetzt zu viel.

ChatGPT: Verstehe ich! Das Thema kann schnell ziemlich groß und abstrakt werden. Wir können es auch wieder auf eine konkretere Ebene bringen oder einen anderen Aspekt vertiefen – oder einfach pausieren.

Falls du später weiterdenken willst: Die Idee, dass Politik zunehmend von Inszenierung und Symbolfiguren dominiert wird, bleibt spannend – ob als Doppelgänger, KI oder schlicht als mediale Marke.

Lass mich wissen, wenn du wieder Lust hast, weiterzuspinnen!

Kategorie: Politik Stichworte: ChatGPT, Nr. 47, USA

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Baresi meint

    28. Januar 2025 um 15:47

    Wie sieht DeepSeek das Ganze?

    • P. Keller meint

      29. Januar 2025 um 11:03

      Bei denen ist es umgekehrt: die sehen primär DICH.

  2. Daniel Flury meint

    27. Januar 2025 um 1:43

    Frage an Chat GPT: Weisst Du eigentlich, wie viele Kilowattstunden Strom unser Gespräch gekostet hat?

    Antwort: Weisst Du denn, wo der Stecker ist? Ich weiss es nicht, aber ich hänge an ihm.

  3. Franz meint

    26. Januar 2025 um 9:54

    Was sagt denn die Plaudertasche zum – in jeder Beziehung – völlig abgehängten Europa und dessen Zukunftsaussichten?

  4. Marc Baumgartner meint

    25. Januar 2025 um 16:51

    Und wer steuert dann den „roten Knopf im Köfferchen“?

  5. Unterbaselbieter meint

    25. Januar 2025 um 15:50

    …..bisserl lang für einen heiligen Samstag…
    Dieses ChatGPT scheint sehr gesprächig….

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Kommentare

  • Daniel Flury zu Ich kapiers nicht
  • unterbaselbieter zu Ich kapiers nicht
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