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Ich sag‘s ja: Satte Mehrheit für #InstA

9. Mai 2021 By Manfred Messmer

Ich hab’s ja am 7. April geschrieben: Rahmenabkommen ist im Volk besser akzeptiert als in der Politik (Titel NZZaS):

„Die Zustimmung zum Rahmenabkommen liegt schon seit Monaten bei einer 60:40 Prozent-Mehrheit. (Es gibt dazu unveröffentlichte, konstante Umfragewerte eines Branchenverbandes.)“

Von den 2000 befragten Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern würden heute 64 Prozent in einer Abstimmung Ja sagen dazu.*

Seit 2015 führt GfS Bern diese Umfrage zur Europapolitik jedes Jahr im Auftrag des Verbands der forschenden pharmazeutischen Firmen, Interpharma, durch.*

NZZaS

Kategorie: Politik Stichworte: EU

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Esther Jundt meint

    10. Mai 2021 um 9:55

    Es müsste immer die Fragestellung publiziert werden, besonders wenn die Umfrage im Auftrag eines Interessenvertreters gemacht wird. Nachdem die Frage inzwischen publiziert wurde, bin ich erstaunt, dass überhaupt jemand Nein gesagt hat. Eine seriöse Umfrage wäre gut, damit die Politik zumindest einen Wegweiser hat.

    • M.M. meint

      10. Mai 2021 um 12:21

      Die Frage zum institutionellen Rahmenabkommen wurde wie folgt erhoben:

      „Eines dieser aktuell diskutierten Abkommen ist das sogenannte institutionelle Abkommen Schweiz-EU. Dieses Abkommen soll die 5 heute existierenden Marktzugangsabkommen und alle zukünftigen Verträge zwischen der Schweiz und der EU unter ein neues vertragliches Dach stellen. Damit könnten die bestehenden Verträge effizienter und schneller an neue Gegebenheiten angepasst und neue Teilverträge einfacher ausgehandelt werden. Das Abkommen ist in der Schweiz umstritten.
      Würde ein solches institutionelle Abkommen Schweiz-EU zur Abstimmung kommen, wären Sie dann bestimmt dafür, eher dafür, eher dagegen oder bestimmt dagegen?“

      • Rampass meint

        10. Mai 2021 um 17:28

        Klipp und klare Frage. Alles super, alles positiv, alles wird einfacher. Umstritten? Tönt nach SVP!
        Nun, die Stossrichtung dieser Frage ist so was von offensichtlich. Nur Europhile lassen sich damit einlullen.
        Wer sich ein wenig mit dem Rahmenabkommen befasst hat, der weiss natürlich, dass mit der automatischen Rechtsübernahme und dem EuGH als letzte Entscheidungsinstanz die übrigen Artikel nur temporäres Beigemüse sind.

      • Roland Stark meint

        10. Mai 2021 um 19:04

        Bei dieser Frage konnte man nicht NEIN stimmen. „Wollt ihr einen sonnigen oder einen regnerischen Sommer“ tönt ähnlich.

  2. Henry Berger meint

    10. Mai 2021 um 9:39

    Gibt es eine Auswertung Umfragen/Abstimmungsresultat? Die „Trefferquote“ ist wohl sehr klein…

    • M.M. meint

      10. Mai 2021 um 12:13

      Abstimmungsumfragen sind immer Momentaufnahmen und keine Prognosen.

      Trotzdem liegen die Umfragen von GfS, meistens im Auftrag von SRF, ziemlich dort, wie’s am Abstmmungssonntag jeweils rauskommt.

      Kann man aktuell für die Abstimmungen vom 13. Juni selbst überprüfen.

      Die InstA-Umfrage zeigt die Diskrepanz zwischen vermuteter öffenticher Meinung und der tatsächlichen auf. Ob die Abstimmung dann tatsächlich so rauskommt, steht auf einem anderen Blatt. Und das ist gut so.

      • Henry Berger meint

        10. Mai 2021 um 18:12

        …das trifft mE jedoch nur jeweils für die letzte Umfrage vor der Abstimmung zu. Umfragen, welche zu weit vor der Abstimmung liegen zeigen doch häufig ein falsches Bild

        • Henry Berger meint

          10. Mai 2021 um 18:16

          Trinkwasser-Initiative zZ 54% Ja – Abstimmungsergebnis?
          Dazu kommt, dass Besonderheiten wie Ständemehr etc völlig ausser Acht gelassen werden

  3. Sepp meint

    9. Mai 2021 um 22:41

    Sonntags-Talk schauen auf Telebasel (Die Sendung, in dem manchmal ein „Arleser“ höckelt…):
    Diese Rahmenabkommen-Umfrage:
    – Falsche Fragestellung
    – Falsche Antworten
    – Unklarheit bei Befragten
    – Umfragen stimmten in letzten Jahren immer wie weniger….
    – Trendumkehr, Schnelllebige Zeit, Flatterhaftes Meinungsverhalten….
    Roland Stark glaubt nicht daran;
    Markus Somm glaubt nicht daran;
    UMFRAGEN SIND ZURECHTGEBOGEN ODER NICHT AUSSAGEKRÄFTIG – DA OFT DANEBEN
    Deshalb: Abstimmen 1:1 – Dann wissen wir (in etwa) Volkes Meinung
    N u r….. Schneider-Schneiter (BL-Elite-Schätzelein) will die Schweiz verkaufen.
    Sie tut alles fürs die Wirtschaft – diese Marionette der alten weissen Wirtschafts-Männer – empfinde ich.

    • Chienbäsebärti meint

      10. Mai 2021 um 7:27

      Und doch wird das Marionetten-Schätzilein immer wieder gewälht — vor allem m besitstand-bangenden Speckgürtel.
      Warum wohl ?

    • M.M. meint

      10. Mai 2021 um 9:38

      Stellen wir uns vor, die Umfrage hätte das von Somm gewünschte Resultat gebracht:
      – Richtige Fragestellung
      – richtige Antworten
      – Klarheit bei den Befragten
      – Umfragen der letzten Jahre zeigen Trends
      – Trend wird sich verstärken
      Ob Stark oder Somm daran glauben, who cares.
      Abstimmen und erledigen, dann schauen wir mal, wer zu den Verlierern zählt. Auch bei den Nachwirkungen einer Ablehnung.

  4. Phil Bösiger meint

    9. Mai 2021 um 20:56

    Leider werden wir zum Institutionellen Rahmenabkommen nicht befragt werden – es wird vorher zu Grabe getragen. Naja, Direkte Demokratie und so, aber bitte nur, wenns ungefährlich ist.

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