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Herr Scherrer (CVP) hat keine Strategie, aber die ist gut

5. Juni 2014 By Manfred Messmer

marc_scherrerIch glaube ja nicht, dass der Mann – mein Gott, er ist erst 28 – einer Strategie folgt.

Aber die ist gut.

Zum Beispiel, wenn der Parteipräsident der CVP Sätze wie diese sagt:

Ich finde es bedenklich, wie SVP und FDP mit ihren Bisherigen umgehen.

Oder:

Ich werde Weber und Pegoraro unterstützen.

Weil Herr Scherrer damit die FDP und SVP-Präsidentinnen  unter Druck setzt, sich endlich zu entscheiden.

Wobei er weiss (schlitzohrig):

Ich bin nicht verantwortlich für die internen Personalprobleme der anderen Parteien.

Und wie sieht Herr Scherrer die Büza?

Das abgemachte Vorgehen wie bei den letzten Ersatzwahlen. Ein bürgerliches Viererticket mit den drei Bisherigen Lauber, Pegoraro und Weber sowie Matthias Imhof von der BDP.

So Herr Ballmer, jetzt sind Sie wieder dran.

Sie könnten ja doch noch die Geschichte bringen, vom einstigen Liebäugeln des CVP-Präsidenten mit der jungen SVP, die gestern nach einigen Diskussionen gestrichen wurde.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft, Wahlen

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. gotte meint

    6. Juni 2014 um 8:17

    das intrigantenstadl stadlt heute munter weiter und der geneigten wählerin wird allerhand luft präsentiert, auch nimmt sie erstaunt zur kenntnis, dass die offiziellen direktionssprecher (STEUERBEZAHLT) sich zu den privatquerelen ihrer chefin mit ihrer partei äussern, die nota bene eine quasi-allianz mit dem steuerzahlerkritischen bund der steuerzahler bildet. aber irgendwie ist doch alles egal, denn ein geneigter leserbriefschreiber brachte in der volksstimme auf den punkt, was die fusionspanischen baselbieter umtreibt: baselbieter wählen baselbieter. während sich hier jede durchschnittlich gebildete steuerzahlerin und bürgerin des baselbiets fragt, wen sie denn auch sonst wählen sollte, dürfen sich doch nicht-baselbieter gar nicht im baselbiet einer von baselbieter vorzunehmenden baselbieter volkswahl stellen, denke ich mir dann aber, dass es wahrscheinlich so gemeint ist, dass wir jetzt nicht nur papierli-schweizer, sondern auch noch papierli-baselbieter haben. also, liebe cvpfdpsvp-regierungsräte: wehret den anfängen und scharret euch hinter dem rotstab, auf dass die büza-stagnation das baselbiet noch einmal für die nächsten 20 jahre lähmen darf!

  2. Chienbäsebaerti meint

    5. Juni 2014 um 14:30

    Schön, dass sich der Junge von seinem bockspringenden Ziehvater emanzipiert.

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