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Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

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„Medialer Wahlkampf“ finanziert von den Abonnenten?

10. Januar 2013 By Manfred Messmer

Nichts Neues heute von der Wahlfront. Ausser vielleicht, dass die bz meint, der BaZ ein paar (weitere?) Abonnenten abwerben zu können.

«Basler Zeitung» schiesst gegen SP-Kandidat Eric Nussbaumer

Gibt sich das Wannerblatt empört.

Der mediale Wahlkampf im Baselbiet ist noch vor der offiziellen Kür des SVP-Kandidaten voll entbrannt. Bereits jetzt ist klar, wen die «BaZ» nicht unterstützt.

Ah ja? Und für diese „Auseinandersetzung“ soll ich der bz Abogebühren bezahlen? Und heisst das, die bz unterstützt Herrn Nussbaumer?

„Ich bin gar nicht so ein Schlimmer“ – welch ein Kindergartentitel in der bz zum Interview mit dem SVP-Kandidaten.

PS: Don’t trust me. I’ve got blue eyes.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Henry Berger meint

    10. Januar 2013 um 9:48

    Sehr schlimm ist jedoch sein absolut unatürliches, übertriebenes und gekünsteltes „Zähneblecken“ – sorry, Lächeln oder Lachen kann man dieser Grimasse nicht mehr sagen. Hat er das an einem SVP-Seminar gelernt? Irgendwie sieht er durch das äusserst sonderbar aus…. Bei Herr Nussbaumer fallen die Frauen wohl auch nicht gerade in Ohnmacht, er wirkt jedoch wenigstens authentisch und natürlich

    • Gotte meint

      10. Januar 2013 um 10:26

      tja, herr berger, ob sie’s glauben oder nicht: die frauen schauen nicht nur aufs äussere eines kandidaten, sie befassen sich auch mit den von ihnen vertretenen politischen inhalten. ich gehe zu ihren gunsten davon aus, dass dies auch die männer jeweils tun, wenn sie wählen… da es um das regierungsratsmandat geht und nicht darum, wer der grösste affe im djungle camp wird, schlage ich vor, dass wir uns auf die politischen inhalte konzentrieren und unsere gedanken, ob ein kandidat fotogen ist oder nicht, ein schönes lächeln bietet oder nur ein dümmliches grinsen liefert, für uns behalten und nicht im mm-blog breit walzen.

      • Henry Berger meint

        10. Januar 2013 um 11:05

        Ich gehe mit Ihnen einig, dass das Äussere grundsätzlich völlig irrelevant ist und ich gerade der Meinung bin, dass kein Kandidat mit seiner Physis irgendwer „beindrucken“ muss. Andrerseits fällt halt schon bei einigen SVP-Vertretern auf, dass ihnen in irgendwelchen PR-Kursen Verhaltensweisen antrainiert worden sind, ihnen Kleidervorschläge unterbreitet worden sind und Formulierung eingeübt werden – und gerade Herr Weber wirkt auf mich extrem „unecht“. Man merkt dann, dass die Wahlerfolge und das zur Verfügung stehende Personal bei der SVP oft nicht deckungsgleich sind.

        • Schewardnadse meint

          10. Januar 2013 um 11:12

          Ich muss Ihnen widersprechen: man kann bei einer Majorzwahl grundsätzlich davon ausgehen, dass derjenige Kandidat gewählt wird, der besser rüberkommt; optisch und verbal. Die wenigsten Wählerinnen und Wähler setzen sich vertieft mit den politischen Inhalten auseinander – leider.

          • Henry Berger meint

            10. Januar 2013 um 11:28

            …ich würde Ihr Votum unterschreiben, wenn man Ihre Aussage für die Gesamtheit der StimmbürgerInnen nimmt. Aber ich gehe schon (noch) davon aus, dass die ca. 30%, welche wählen gehen, sich mit Inhalten auseinandersetzen, zudem sind Personen über 65 Jahren bei den Wählenden überdurchschnittlich vertreten, ob die sich alle so leicht „verleiten“ lassen? – Die Werbewirtschaft hat diese Gruppe ja als nicht „relevant“ schon lange aufgegeben…

            • U. Haller meint

              10. Januar 2013 um 13:02

              Auch als nicht „Relevanter“ (!) mache ich mir so meine Gedanken, werter Herr Berger. Nur passt es mir nicht, diese Kröte (gemeint ist der Herr mit dem Zähneblecken) zu schlucken resp., um Klartext zu reden, schlucken zu müssen, so wie unlängst dekretiert. Das ist pure Bevormundung, und die widerspricht meiner liberalen Einstellung. Doch auch der Herr mit dem Dreitagebart ist meine Sache nicht. Werde leer einlegen.

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