
Auf der anderen Strassenseite verändern sie seit drei Wochen ein Stück der Welt.
Wo früher ein verwilderter Garten war – unansehnliche Natur, es muss mal gesagt sein. Wenn der Mensch lange Zeit nicht eingreift, wuchert, was sich durchsetzt. Und das ist nicht unbedingt das, was Urbane gemeinhin unter Natur verstehen.
Also da, wo dieses Stück darwinscher Pflanzenwucher war, ist jetzt das im Gange, was es werden soll: Eine Baugrube.
Der Held der Baustelle, das müssen auch die anderen zugeben, ist der Baggerführer.
Das Highlight letzthin: wie er mit seiner tonnenschweren Baggerschaufel lässig ein bisschen Erde von der Oberkante der Heckklappe wischte.
Es sah aus, als täte er es mit dem Handrücken.
Überhaupt diese Bauarbeiter – selbstredend alles Männer.
Je nach Arbeit sieht man eingespielte Teams, die ihre jeweilige Aufgabe erledigen. Ruhig, überlegt, ohne grosse Worte.
Jeder weiss, was zu tun ist, jeder Handgriff sitzt.
Die Baustelle auf der anderen Strassenseite – derzeit beste Serie. Mit echten Menschen, echten Maschinen und täglich neuer Kulisse.
unterbaselbieter meint
Fantastisch so eine Baustelle. Kontrastprogramm zu Quer, Woke und LBGTQ…..
Da merkt man wieder einmal wer das Fundament unserer Gesellschaft setzt. Im wörtlichen und übertragenden Sinn.
Wer (bleibende) Werte schafft, und nicht nur heisse Luft.
Es sind andere als Politiker, Journalisten, TV und Radio (welche ich schon lange nicht mehr konsumiere – nur noch zwangsweise finanziere….)
Zu wenig Wertschätzung, zu wenig Beachtung, in Gewisse Kreise kommt man aus diesen Branchen gar nicht rein.
Nichts hat sich seit dem Mittelalter geändert. Hier die oben, da die unten.
Die Helden unserer Welt: Bauarbeiter, Müllmänner, Kanalreiniger.
KI wird überhöht, die Schaffer runtergemacht. Denn ohne sie ginge nichts.
Gar nichts.
Doch Schwarmgeisterei, Maulhelden und Wichtigtuer geben 2026 den Ton an – Scheusslich….