
Die baz zitiert heute eine «Psychologin und Wissenschaftlerin im Bereich Klimaschutz».
Sie erklärt, wie man mit Klimaangst umgeht.
Die stellt sich offenbar besonders dann ein, wenn die Temperaturen im Schlafzimmer – wie heute Nacht zu erwarten – schier unerträglich werden.
Selbst wenn hohe Temperaturen am Tag für viele etwas Schönes sind, nachts im Bett, da hört dann für viele der Spass auf.
Spitaleinweisungen wegen psychischer Erkrankungen und selbst Suizide würden sich häufen. Das ist keine Übertreibung. Die Suizidkurve steigt mit dem Thermometer, das ist belegt.
Und was folgert die Psychologin? Die Angst anerkennen. Weniger Negativnachrichten. Über seine Sorgen reden.
Am besten mit Gleichgesinnten.
Die Menschen bringen sich wegen der Hitze um, und die Fachfrau empfiehlt einen Gesprächskreis.
Wenn die Hitze so wirkt, kühlt man den Raum. Ich empfehle ein Klimagerät.
Christoph Gass meint
Mein Mitgefühl gilt allen von den Waldbränden Betroffenen. Die Brände finden (in unterschiedlicher Intensität) leider jedes Jahr statt und werden von den Medien auch gerne weltweit kommentiert. Bei der „Klimapanik“ trifft m.E. mediales Sommerloch auf Zeitüberschuss der Daheimgebliebenen… Ich habe mir Anfang Juli einen modernen Deckenventilator besorgt (CHF 200 plus CHF 300 Montage). Sehr leise, verschafft eine angenehme Brise ohne Temperaturschock. Und am Morgen zwischen 5 Uhr und 8 Uhr lüften. So lässt sich eine zehntägige Hitzeperiode überstehen. Entscheidender als die reine Temperatur ist ohnehin der Taupunkt (Schwüle).
Meyer Stephan meint
Keine Umwege in die Psychologie, einfach das Naheliegende tun und gut ist.