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Die EU verbietet den Schweizern das Benzinauto

14. Juli 2021 By Manfred Messmer

Erneut ein Brüsseler Nadelstich, nachdem das Volk das Rahmenabkommen abgelehnt hat: Die EU verbietet den Schweizern ab 2035 den Kauf von Diesel- und Benzinautos!

Alle Schweizer, die danach ein Auto kaufen möchten, müssen aufgrund des Diktats der EU auf ein Elektroauto umsteigen.

Ohne dass wir etwas dazu zu sagen hätten.

Das allerfieseste an der Sache: Die haben die Schweiz nicht mal erwähnt!

Damit missachtet Brüssel gleich nochmals den Willen des Schweizer Volkes. Das hat erst kürzlich deutlich Nein zu einer CO-2-Steuer auf Benzin und Diesel von 12 Rappen gesagt und sich damit klar für günstigen Treibstoff ausgesprochen.

Kategorie: Politik Stichworte: Unterhaltung

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Baresi meint

    15. Juli 2021 um 8:46

    Wie wäre die CO2-Abstimmung nächsten Sonntag und mit diesem Wetter ausgegangen?

    • Benno Zbinden meint

      15. Juli 2021 um 15:41

      Es gab auch schon VOR der Co2-Abstimmung verregnete Sommer, lieber Herr Baresi!!!!!!

      Nein – bei der Co2-Abstimmung (und den Riesen-Fonds für bestimmte Auserwählte) ging es um etwas anderes als um Regen.

      • gotte meint

        15. Juli 2021 um 18:11

        genau, es ging um 12 rappen!!!!!!!! zwölf!!! wo wären wir auch hingekommen, wehret den anfängen!!!

        • Benno Zbinden meint

          15. Juli 2021 um 19:47

          Es geht um mehr als 12 Rappen…. Heizölpreise steigen, das gelobte Erdgas wäre durch mehr Besteuerung angestiegen, Fluggäste wären stark zur Kasse gebeten worden – und: Wer um die Ecke denkt: Migros-Lastwagen bringen Gipfeli, Coop-Lastwagen Waschmittel, Volg-Lastwagen Gemüse…. Und wer zahlt den LKW-Transport-Mehrpreis? Wer die Kosten des Malermeisters fürs Wohnungsteichen. Wer die Mehrkosten des Gärtners mit Lieferwägeli, Rasenmäher, Motorsense, Gartenbaubagger usw usw…., wer die teureren Revisionskosten des Liftes im MFH vom Monteur, der monatlich mit dem Kombi angeschwebt kommt…..
          Mein Gott, Herr Gotte – der ganze Rattenschwanz hätte Einfluss aufs Portemonnaie gehabt, aber nicht aufs Welten-Klima….

          • gotte meint

            15. Juli 2021 um 20:03

            mit verlaub, frau gotte! ja, wahnsinn, Sie haben ja so recht – wir wären ruiniert, all die familien, die ihre flüge nicht mehr bezahlen könnten (gerade jetzt, wo sie ja mehrere hundert franken für die pcr-tests zahlen müssen!) und ja, schlimm, wenn ich mir mit dem zu 0.8%-hypo-finanzierten einfamilienhaus den maler nicht mehr leisten kann, dessen anfahrtsweg sich um 2 franken verteuert! ganz zu schweigen von den vielen lkws, die das billigfleisch nun für 40 rappen teurer machen würden! zum guten glück sind wir jetzt alle so gut gegen die millionenteuren schäden versichert – das zahlt… ja, wer denn?

            • Baresi meint

              16. Juli 2021 um 11:08

              Das Wetter gibt es immer, war auch schon früher so. War aber nicht mein Punkt. Die Frage war, ob es ein anderes Abstimmungsergebnis gegeben hätte, weil jetzt die Emotionen und der Bezug zum Klima medial grad ein anderer ist. Damals: teuer und unsicher was es bringt, heute lebensgefährlich und notwendig.

  2. Phil Bösiger meint

    14. Juli 2021 um 16:01

    Ja gut, im Westen nichts Neues, möchte man dazu bemerken.

    Konzernverantwortungsinitiative, CO2-Gesetz, abgeklemmtes Rahmenabkommen – alle Verhinderungen, die eine SVP als Sieg feiert, sind aus Prinzip Schüsse in den eigenen Fuss. Rechts braucht halt manchmal einfach bisschen länger, um es zu realisieren. Das mag daran liegen, dass Höhenfeuer extrem blenden können.

    Wer heute noch einen Verbrenner kauft, ist entweder Hardcore-Auspufffan, ein automobiler Masochist oder er arbeitet bei einem Oelmulti. Denn der Wiederverkaufswert eines heute neuen Diesel- oder Benzinfahrzeugs wird in wenigen Jahren nahe Null sein.

  3. Arlesheimreloadedfan meint

    14. Juli 2021 um 15:44

    Vor so 57 Jahren gab es ein Gerücht,Abfallsäcke würden knapp.
    Worauf meine Eltern derartige Abfallsack Vorräte anlegten, das davon noch bei Ihrem Tod übrig blieben.
    So stell ich mir das mit den Autos vor,die Schweizer kaufen auf Vorrat ein paar Diesler und der Heizöl Tank bleibt trotz Fernheizung voll.
    Diese EU kann uns mal !

    • Karl Linder meint

      14. Juli 2021 um 16:19

      Sind wir dann Africa 2.0, welche die Benziner der EU dann nochmals importiert 2035 ? Echt jetzt? Sinnvoll wäre, wir würden Anreize setzen, dass es sich eher durchsetzt mit anderem Antriebssprit als die Benziner, ob das nun Strom/Wasserstoff oder was anderes sein wird.

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