• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Die Neidkultur der 40-Jährigen oder „junge Renter“ leben zu lang

17. Juli 2017 By Manfred Messmer

Gemäss NZZ am Sonntag gehöre ich zur „Vieilles dorée“, zur Gattung der „jungen Rentner“ (den Begriff muss ich mir merken), welche die Fitnesscenter (mind. zweimal die Woche), Kinos (praktisch nie => Netflix) und Restaurants (selten, koche besser als die meisten) bevölkern.

Und die Welt bereisen (aber klar doch).

Nicht genug damit. „Die jungen Alten scheuen sich auch nicht, Vermögen aufzuzehren.“  Was den 43-Jährigen Journalisten der NZZ am Sonntag empört ausrufen lässt:

Das hat nicht nur Auswirkungen für allfäl­lige Erben, die leer ausgehen könnten, sondern auch für die Gesellschaft als ganze: Die «Generation Woodstock» gibt zwar der Wirtschaft willkommene Impulse. Allerdings ist jedem Ökonomen bewusst, dass sie überhöhte Renten aus der zweiten Säule bezieht. Angesichts ihrer erfreulichen Langlebigkeit und der sehr bescheidenen Renditen, welche die Finanzmärkte seit längerem hergeben, sind diese zu grosszügig bemessen.

Diese beiden Sätze muss man sich merken. Weil sie die von den 40-Jährigen+ angestossene Neiddiskussion sehr schön auf den Punkt bringt.

Doch beeindruckt mich das? Überhaupt nicht.

Ich gehöre gemäss dem Sonntagsblatt nicht nur zu denjenigen mit der „Gnade der frühen Geburt“, sondern auch noch zu den „Unternehmern und Gutqualifizierten“, die übers Rentenalter  hinaus noch arbeiten („inzwischen 30% der Menschen in der Schweiz“).

Was nicht nur die AHV-Kasse freut, sondern auch die Steuerverwaltung.

Soll mich also wegen eines vom Stimmvolk mit über 70% beschlossenen Umwandlungssatzes ein schlechtes Gewissen beschleichen?

Sicher nicht.

Kategorie: Einsichten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Walter Basler meint

    17. Juli 2017 um 20:07

    „Vieilles dorée“?!

    Das ist grammatikalisch so unsinnig, dass nicht eindeutig ist, was es bedeuten soll. Stand hoffentlich nicht so in der NZZaS.

    • U. Haller meint

      17. Juli 2017 um 21:08

      Ich deute es mal so: Wir (nicht mehr ganz jungen) Junggebliebenen wurden tatsächlich vergoldet. Aber die Zeche zahlen die Nachrückenden. Und da beschleicht mich sehr wohl ein schlechtes Gewissen.

Seitenspalte

Kommentare

  • Daniel Flury zu Ich kapiers nicht
  • unterbaselbieter zu Ich kapiers nicht
  • Herrmann Elig zu Sagen, was ist: Wie die SVP der FDP die Machtfrage stellt
  • unterbaselbieter zu Männer bei der Arbeit
  • Firedome zu +++Ryf?+++
  • unterbaselbieter zu +++Ryf?+++

Letzte Beiträge

  • IMGIch kapiers nicht
    22. September 2026
    Ich verstehe es nicht mehr. Ich verstehe nicht mehr, was derzeit in Deutschland abläuft. Ich kann […]
  • SVP BL RGBSagen, was ist: Wie die SVP der FDP die Machtfrage stellt
    19. September 2026
    Gestern hat nun auch die bz meine Meldung aufgenommen, wonach sich die SVP auf Pascal Ryf […]
  • IMGMänner bei der Arbeit
    18. September 2026
    Auf der anderen Strassenseite verändern sie seit drei Wochen ein Stück der Welt. Wo früher ein […]
  • +++Ryf?+++
    17. September 2026
    Die Gerüchteküche läuft auf Hochdampf. Es wird herumgeboten, dass sich die SVP für den Kandidaten […]
  • Bildschirmfoto 2026 09 17 um 09.57.31Medizin 2000 – und 37 Jahre später
    17. September 2026
    Interessanter Schlagabtausch in der BaZ zur verfahrenen Spitalsituation in den beiden Basel. […]
  • IMGDie KI widerspricht der Rektorin
    16. September 2026
    Schon wieder die BaZ und erneut ein Interview. Dieses Mal mit der Rektorin der Universität Basel. […]
  • Bildschirmfoto 2026 09 15 um 09.51.24Die Hypothek Lauber
    15. September 2026
    Der frühere Bankratspräsident der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Thomas Schneider, hat der […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework