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Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

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Wann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben?

10. Januar 2012 By Manfred Messmer

Möglich, dass es schon morgen so weit sein wird. Dass sich dieser Kater einstellt, Merkmal einer heftigen Entzugserscheinung.

Denn jetzt ist Herr Hildebrand weg.

Damit endet abrupt ein Spektakel, das uns eine Woche auf Trab gehalten hat. Was heisst auf Trab gehalten – das uns beste Unterhaltung frei Haus geliefert hat.

Macht, Moneten, Frau, Glamour.

Und als Schlagrahm oben drauf noch die Verletzung des SCHWEIZERISCHEN BANKKUNDENGEHEIMNISSES!

Hand aufs Herz, dagegen war doch der Tatort am Sonntagabend eine müde Nummer.

Das war eine Story für die ganze Familie. Das hatte die Qualität von „Wetten das“ zu dessen besten Zeiten.

Jetzt müssen wir uns wieder das Elend der IV-Finanzierung anhören. Und statt Hildebrand zeigen sie im Fernsehen Darbellay.

WOLLEN WIR DAS? NEIN!

Es gibt nur einen, der uns eine neue Soap liefern kann: Herr Blocher. Er macht uns heute im Lokalblatt Hoffnung auf mehr:

Ob wir unser Ziel erreicht haben? Also wir haben nicht so bescheidene Ziele.

Das Volk, spätestens morgen unter heftigen Entzugserscheinungen leidend, wartet darauf, dass die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

In Arosa liegen inzwischen über vier Meter Schnee.

Kategorie: Medien Stichworte: Blocher

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Hans meint

    10. Januar 2012 um 23:56

    Blocher ist ein Genie. Welcher Politiker ausser ihm hat mehr Einfluss auf seine Gegner als auf seine Anhänger? Wobei erstere selber schuld sind und mir kein bisschen leid tun.

  2. Liberopoulos meint

    10. Januar 2012 um 14:44

    Die nächste Sau heisst Eveline…

    • Anton Keller meint

      10. Januar 2012 um 16:44

      Man kann EWS mögern oder nicht mögen. Nur zuerst muss Sie etwas „verbrochen“ haben.

      • Markus Meier meint

        10. Januar 2012 um 17:53

        Hat sie. Unter ihrer Leitung hat der Bundesrat verbreiten lassen, die Vorwürfe gegen Hildebrand seien „haltlos“. (EWS war Bankrätin.)

  3. Wahrsager meint

    10. Januar 2012 um 13:52

    Solange wir uns nicht von der Geldkrankheit emanzipieren können werden diese chronischen Manipulationen nie aufhören.

  4. Berger Henry meint

    10. Januar 2012 um 13:09

    …hier vergeht einem aber langsam das Lachen

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/Der-Masterplan/story/31338161

    Früher nannte man so etwas einen „Putsch“

    Wohin treibt dieses Land?

    • jean jadespring meint

      12. Januar 2012 um 1:35

      Gröööööhl! Oskar Holenweger als Nationalbankpräsident oder nur als Bankrat?

      Die Parteischreiber werden immer humorvoller, … Dann gibt’s Kokain für’s Volk.

  5. Felix Werner meint

    10. Januar 2012 um 12:59

    Die Passivität der Strafverfolgungsbehörden begünstigt derartige Kampagnen. Weil sie in solchen Fällen gar nicht oder nur sehr zögerlich Verfahren eröffnen, delegieren sie die Frage, ob ein fehlbares Verhalten vorliegt, faktisch an die Medien, die Leserbriefschreiber, Politiker und alle anderen, die sich berufen fühlen, dies zu beurteilen.

    • Wahrsager meint

      10. Januar 2012 um 13:56

      Man kann es auch auf den Punkt bringen. In den Gerichten hat es zuviele parteiische Duckmäuser. Dort liegt der Grund der vielen Uebel.

      • Gotte meint

        10. Januar 2012 um 14:08

        ich hoffe, dass sie „strafverfolgungsbehörden“ nicht im ernst mit „gerichten“ identifizieren.

  6. Kaputt Mundi meint

    10. Januar 2012 um 11:42

    Wenn der Christoph schlau ist, treibt er die Herde in die entgegengesetzte Richtung. Bei soviel Widerstand der moralischen Dörfler läuft sie dann von alleine dorthin, wohin er sie haben will.

  7. Baresi meint

    10. Januar 2012 um 10:30

    Die gute Nachricht ist, solange wir Zeit haben um Säue durch das Dorf zu treiben, haben wir keine grösseren Probleme. Oder ist es eine schlechte Nachricht, weil wir nur meinen, Zeit zu haben?

  8. werner stauffacher meint

    10. Januar 2012 um 10:17

    Da müsste man eine ganze Herde durchs Dorf treiben:Bankrat,Teile des Bundesrates und evtl. Teile des Direktoriums der SNB.

  9. Markus Saurer meint

    10. Januar 2012 um 9:09

    ok. Dann machen wir mal Pause. Und ich suche nach einem guten Blocher Bild, das ich im Büro aufhängen könnte.
    Gruss und frohes Schaffen! M.S.

    • merlinx meint

      10. Januar 2012 um 11:51

      Dann schöne Andacht! Aber warten Sie besser noch eine Weile zu mit der endgültigen Kanonisierung …

      • Berger Henry meint

        10. Januar 2012 um 12:47

        Er ist leider nicht katholisch – aber wer weiss, vielleicht konvertiert er noch…

        • merlinx meint

          10. Januar 2012 um 13:24

          Oh Henry – sag dem Karl-Otto, er soll den Link auf Deinen Namen flicken …

          • Liberopoulos meint

            12. Januar 2012 um 10:19

            CB ist der selbsternannte Schutzpatron der Schweiz.

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