• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Die Unterhaltungsveranstaltung in Davos

27. Januar 2012 By Manfred Messmer

Ich halte das WEF für einen grossen Blabla-Zirkus. Das muss man ja nicht jedes Jahr wiederholen. Deshalb lohnt sich nicht, sich mit der Davoser Veranstaltung ernsthaft auseinanderzusetzen.

Und jährlich grüsst das Murmeltier. Die Welt geht für die Davoser auch dieses Jahr irgendwie unter.

Gestern meinte ein Teilnehmer, er habe vor lauter Termine (er nannte das tatsächlich Speed-Dating) gar keine Zeit, sich die Vorträge anzuhören.

Das WEF ist so eine Art Muba für die weltweit 200 Prominenten aus Politik und Wirtschaft.

Früher galt für Schweizer Führungskräfte, wenn du auf’s Titelbild der Bilanz kommst, dann bist du nächstes Jahr weg vom Fenster.

Fürs WEF gilt diese Regel offensichtlich global. Wenn du da hingehst, bist du nächstes Jahr weg vom Fenster.

Die Kontakte, die man dort knüpft, sind so viel wert, wie man sich einbildet, sie seien etwas wert.

Nur einer erzählt Jahr für Jahr den selben Stuss, Herr Schwab. Ein Entertainer der ernsthaften Art.

Huch, wie der jetzt auf diesen Text guckt!

(c) Bild Wikipedia Agência Brasile

Kategorie: Unterhaltung Stichworte: Unterhaltung

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Chienbäse-Albi meint

    28. Januar 2012 um 9:08

    Unerwähnt blieb leider, dass dieser Entertainer der ernsthaften Art mit seinem Stuss noch eine goldene Nase verdient. Wenigstens kommen die Schrottflieger der Schweizer Luftwaffe wieder einmal zum Warm-Laufen,

  2. U. Haller meint

    27. Januar 2012 um 14:12

    Ganz deiner Meinung. Zu viele narzisstische Selbstdarsteller und zu wenige echt professionelle Krisen-Manager. Es ist an der Zeit, diesen unsinnigen Zirkus zu beenden.

  3. merlinx meint

    27. Januar 2012 um 12:24

    Davos, einer der „Zauberberge“, war aber schon vor hundert Jahren ein Platz, reformerische Ideen auch auszuprobieren, unter anderem nackt klettern, ausdrücklich tanzen, Müsli raffeln und Kuhstallluft einatmen …

    Ein Symbellium der Lawinensuchhunde hingegen würde heutzutage immer noch mehr nützen, weil noch nicht alle Schneeschuhwanderer mit einem LawinenApp-Phone unterwegs sind …

  4. Markus Saurer meint

    27. Januar 2012 um 10:48

    ich unterschreibe jede Zeile. Besser kann man diesen Terastuss nicht zusammenfassen. Schlimmer sind nur noch die Politiker, die Katastrophengebiete besuchen und damit die Fazilitäten der Helfern für Stunden – wenn nicht Tage – lahmlegen.

    • Markus Saurer meint

      27. Januar 2012 um 10:59

      noch etwas möchte ich beifügen: Es machen sich diejenigen Medien lächerlich, die über diese Unterhaltungsverantstaltung „ernsthaft“ berichten – also fast alle ausser Arlesheim reloaded.

Seitenspalte

Kommentare

  • Hans Rudolf Rohr zu Der Dorfbach und das Deutungsmonopol
  • Miggel K. zu Der Dorfbach und das Deutungsmonopol
  • Manfred Messmer zu Der Dorfbach und das Deutungsmonopol
  • Klaus Kirchmayr zu Der Dorfbach und das Deutungsmonopol
  • unterbaselbieter zu Der Dorfbach und das Deutungsmonopol
  • Henry Berger zu Das Amt verwaltet

Letzte Beiträge

  • Mermaid diagramDer Dorfbach und das Deutungsmonopol
    4. September 2026
    Citoyens haben heute ganz andere Möglichkeiten der politischen Mitwirkung als noch vor zwei, drei […]
  • SnapseedDas Amt verwaltet
    3. September 2026
    Die Medien jubeln Isaac Reber im Chor hoch. Ich reibe mir die Augen: Reden sie vom selben […]
  • SnapseedWarten auf Toni
    2. September 2026
    Die Frist ist bereits verstrichen. An der letzten FDP-Parteiversammlung hatte Parteipräsident […]
  • SnapseedMein Gadget-CV
    1. September 2026
    We shape our tools and thereafter our tools shape us. John M. Culkin, 1967, Schüler von Marshall […]
  • IMGMoleskine III: Der Traum
    30. August 2026
    Eintrag vom 27. Juli 2012 Der Traum Der Plot: Ein Mann heiratet die Tochter aus vermögendem Haus. […]
  • SnapseedMoleskine II: …oder war’s der Granatapfel?
    29. August 2026
    Eintrag vom 10. Juli 2012 «Sein meint anerkannt sein.» (Top aktuell, Quelle vergessen) Was, wenn […]
  • SnapseedMoleskine I: Blick zurück
    28. August 2026
    Ich bin bei meinem Moleskine-Notizbuch auf der letzten Seite angelangt und habe mir ein neues […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework