Ja es stimmt, es geht schon längst nicht mehr ums Schwimmen.

Na klar kann man sagen: Mädchen gehen nicht zum Schwimmunterricht. Weil Mädchen schon früh von den Buben getrennt werden müssen.

Bevor beide auf blöde Gedanken kommen.

Und überhaupt muss man die Mädchen schon von Kindsbeinen an daran gewöhnen, dass ihr Platz dereinst zuhause bei Herd und Kind ist, dass sie in gebührendem Abstand dem Mann hinterhertrotteln sollen, der sie auch mal züchtigen darf, wenn er das für nötig hält.

Wenn solcher Unsinn parteipolitisch verpackt wird, dann steigt die Linke auf die Barrikaden und ruft lautstark „Gleichberechtigung“.

Wenn jedoch das Gütesiegel „Moslem“ draufgeklebt wird, dann wird flux der andere Stempel hervorgekramt: „Toleranz“.

«Es ist ja nicht dramatisch.»

Sagt SP-Frau Tanja Soland, weshalb sie tolerieren will, dass Mädchen aus religiösen Gründen im Schulunterricht von einzelnen Fächern  ausgeschlossen werden dürfen.

Auf Geheiss des jeweiligen Vaters.

Aber so sind sie, die Gutmenschfrauen in ihren netten Schals. Genau so.

Die gebüssten Eltern seien Ideologen, denen man keine Plattform geben sollte. Es macht ihn wütend, dass die Eltern ihre Kinder isolieren wollen und sie für ihre ideologische Debatte missbrauchen. Das sei schädlich für die Entwicklung der Kinder.

Bringt es ihr Parteikollege mit Migrationshintergrund auf den Punkt.

Ja es stimmt, es geht schon längst nicht mehr ums Schwimmen.

PS: Ich finde, Frauen gehören nicht ans Steuer.