Man nehme Trump als Reizstoff, eine Prise CO₂ für die Skepsis, die EU wie immer, den Freihandel als Moral, ein «Früher» für die Wehmut, China als Drohung und Hoffnung, die Bauern als Sündenbock – und obendrauf, weil gerade aktuell, eine iranische Seemine.
Das reicht als Mix für den NZZ-Leitartikel am Samstag.
Der Autor ist dabei letztlich austauschbar. Es geht nicht um Erkenntnis, sondern um Selbstvergewisserung der zahlenden Leserschaft.
Eine originelle Pointe wäre da nur störend. Etwa diese: So eine Seemine ist die einzig ehrliche Handelsschranke.