
Der neue britische Premier Burnham empfängt Präsident Selenskyj. Beide in Schwarz.
Diplomatie spricht in Symbolen. Manchmal genügt dafür ein schwarzes T-Shirt.
Burnham ist ganz offensichtlich keiner, der sich zufällig anzieht. Seine Kleidung ist immer auch ein Statement.
Mal Staatsmann, mal Bürger, mal internationaler Politiker.
Dass er beim ersten Treffen den visuellen Code Selenskyjs übernimmt, ist deshalb kein Zufall.
Es ist ein politisches Signal – an Kyjiw, an das eigene Publikum und an Washington.
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Burnhams Kleidung hat in der britischen Presse zu Diskussionen geführt. Ein Sozialist, der Jacken für fast 700 Pfund, T-Shirts für 80 Pfund und überdies massgeschneiderte Anzüge trägt?
Doch das greift zu kurz.
Burnham trägt seit Jahren Jacken und Anzüge von Private White V.C., der letzten verbliebenen Bekleidungsmanufaktur Manchesters. (Das «V.C.» steht für Victoria Cross, die höchste britische Tapferkeitsauszeichnung, die der Gründer im Ersten Weltkrieg erhielt.)
Die Marke ist für den neuen Premier mehr als Kleidung.
Sie steht für britische Industrie, Handwerk und Manchester – jene Stadt, deren Bürgermeister Burnham bis vor kurzem war.
Burnham trägt nicht einfach teure Kleidung. Er trägt Manchester.
Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte sich den Rundgang durch die Fabrik ansehen.
Credits @dieworkwear