
Die Idee eines göttlichen oder halbgöttlichen Wesens, das leiblich in den Himmel aufsteigt, ist alles andere als originell christlich.
Romulus, der Gründer Roms, Herakles, Elija, Enoch — im Hinduismus Krishna und Ram: Sie alle entfleuchten gen Himmel.
Das Muster ist archaisch.
Der Aussergewöhnliche (immer Männer) verschwindet nicht einfach — er wird entrückt.
Der Islam kennt dasselbe Ende Jesu (Isa), mit einem entscheidenden Unterschied: Gott lässt seine Propheten nicht im Stich.
Ergo wurde Jesus nicht gekreuzigt, sondern direkt zu Gott erhoben — ein Doppelgänger soll am Kreuz gehangen haben.
Kein Kreuzestod, keine Auferstehung, keine Erbsünde also, die gesühnt werden müsste. Dieselbe Schlussszene, jedoch ein völlig anderes Menschenbild.
Die christliche Pointe, die anderswo so nicht vorkommt: Ein Toter kehrt zurück und steigt auf.
Nicht Entrückung, sondern gemäss christlichem Glauben die Krönung nach vollbrachtem Erlösungswerk.
Wirklich verstanden habe ich es nie. Zumal ich mich schon früh aus der Sache ausgeklinkt habe.
War es ein Verlust?
Gregor Stotz meint
Die Bibel belegt es: Zombies gibt es wirklich!