Drei Stunden von Sigüenza nach Cuenca. Eine Nebenstrasse, kaum ein anderes Auto.
Kein Grund zur Eile.
Die Landschaft passt zum Tempo. Sanfte Hügel, das satte Grün der Felder, das man in Kastilien nicht erwartet, und dahinter — nichts.
Weite ohne Abschluss. 22 Grad..
Hin und wieder ein Dorf. Man hält an, vertritt sich die Beine.

Diese Orte haben Substanz — Kirche, Plaza – und verlassene Häuser. Kastilien leert sich seit Jahrzehnten. Was noch für eine Weile bleibt, ist die Architektur.
Das Auto gleitet. Lautlos.
