
Die bz versucht sich heute an Riebli. Eine ordentliche Parteianalyse — könnte man meinen.
Denn die bz interpretiert Rieblis Tun als kohärente Strategie, die bloss riskant sei, statt zu fragen, ob es überhaupt eine ist.
Dass Sarah Regez in jedem Kandidatenbericht auftaucht und die bz Liechti offen als Bauernopfer bezeichnet, zeigt, wie gross das Risiko für die SVP in einer Majorzwahl tatsächlich ist.
Die Stimmbürger, die auch Wähler sind, folgen keinen Extrempositionen — das hat der letzte Anstimmungssonntag unmissverständlich gezeigt.
Die stärkste Beobachtung im bz-Artikel steht fast beiläufig: Der gemässigte Flügel teilt Rieblis Einschätzung, dass er die Basis hinter sich hat. Das ist analytisch präzise — und entlarvend. Wer die Basis hat, aber keine Amtsträger produziert, hat keine Partei, sondern einen Fanclub.
Riebli verfolgt kompromisslose Parteikontrolle in einem System, in dem Kompromissfähigkeit Regierungsfähigkeit bedeutet. Das ist kein Risiko — das ist ein gravierender politischer Fehler.
Franz Bloch-Bacci meint
Der Autogrill „Villoresi Ovest“ ist auch heute noch eine Reise wert. Buon viaggio!
unterbaselbieter meint
Leider ist das ein politischer Fehler. Leider – für die SVP.
Und:
Vor Milano – Legendär – Zeichen des Wirtschaftswunder – Zeichen der italienischen Autoliebe – Zeichen von „es war einmal“ -dort ein guter Kaffee oder mehr.
Und dann – wo geht es weiter….