Leserkommentar R’bass: Wie war das einst doch schön hier. Als nicht nur von Load-Verteilung und UX-Friktion die Rede war, als man und frau sich zwischendurch noch über Analoges ereifern konnte.
Etwa über zwei demnächst frei werdende bürgerliche Sitze im heimischen Rat.
Wenn sich Oberst Eigenmann – vermutlich so, aber auch nicht gänzlich auszuschliessen: überraschenderweise anders bedingt – vom Acker gemacht hat und erneut den Unternehmer mimen muss.
Und die FDP-Parteilose sich, wo sie auch wesentlich besser zu verorten ist, wieder voll auf ihr Blingbling konzentriert.
Und dann die Frischen und die Roten halbherzig, aber chancenreich zum Angriff blasen – und Arlesheim dort landet, wo es längst schon ist: dösend und gelangweilt im linken Schlaraffenland.
Weil die FDP dann beispielsweise mit christkatholisch-adventlich-ökumenisch-sich-herzenden Domplatz-Inklusionisten trumpfen möchte, alleine auf verlorenem Feld, weil die einst rund um die nunmehr zur Operettenkulisse herabgestuften kleinen Kathedrale beheimateten Katholiken sich politisch wie sakral längst ab durch die Mitte verabschiedet haben und heute nicht mal mehr als eine beiläufige Randnotiz in Erinnerung sind.
Waren das noch Zeiten!
M.M.: Habe mir in der Tat überlegt, etwas darüber zu schreiben, wie die FDP nach einem Sitzverlust im Gemeinderat nun auch noch das Präsidium verlieren wird, weil Frau Treyer nicht kann/will/fähig ist, das Präsidium zu übernehmen.
Und nun mit dem Rücktritt von Frau Strobel auch noch ein halber FDP-Sitz vakant wird, was dazu führt, dass die sich im Sinkflug befindliche Partei gleich zwei Leute ins Rennen schicken müsste, um wenigstens einen Sitz zu sichern.
Und darüber, wie sie jetzt suchen und suchen und suchen und sich fragen – nur mit Nachwuchs antreten oder doch besser mit Nachwuchs und altem Schlachtross?
Wobei das dann der Stückelberger wäre, weil der schon immer Gemeindepräsident von Arlese werden wollte. Alles dazwischen waren Umwege dorthin.
Zumal er eigentlich nächstes Jahr aus dem Landrat zurücktreten müsste, um dem nachrückenden Felchlin zumindest eine kleine Chance für die 27er-Wahl als Bisherigen zu geben, weil sonst der Sitz definitiv nach Münchenstein rutscht und Christine Frey – oder wird die guillotiniert? egal – den Wahlkreis für die FDP holt.
Was für die Arlesheimer FDP noch die weitaus grössere Schmach wäre, als der Präsi-Verlust in Arlese.
Kurz – wer verspürt schon Lust, sich mit solchem Zeugs zu befassen?
R’bass: Stimmt, alles, leider und vor allem auch der letzte Satz.
Keller P. meint
Kleine Ergänzung: Stückelberger wäre prima – vorausgesetzt, es ist der andere. Aber der spielt inzwischen nicht mehr in der Eierleset-Liga.