
Die Wahlcouverts sind eingetroffen. Drei Kandidaten stehen zur Wahl – dieser ominöse Selbstparteiler scheint seine Kandidatur aufgegeben zu haben.
Die Frage ist nicht, wen von den dreien, sondern gehe ich mit der Mehrheit?
Unser KI-Modell zeigt, wie einzelne Nachrichten den Wahlkampf im Baselbiet verschieben können.
Am 26. September: Trump-Zölle, BLKB-Vertagung – Schub für Eigenmann – Stabilität war plötzlich gefragt. 29. September: Finanzausgleich-Kritik von Mitte-Vorstand Oberes Baselbiet: Eigenmann verliert Rückhalt bei Bündnispartner Mitte, seine Linie knickt ein.
28. September: Brenzikofer-TV-Schlag: Die Grünen-Nationalrätin kritisierte Bucher öffentlich, ihre Linie fällt sichtbar ab.
Mall hielt in dieser Phase ihre Basis, Eigenmann erholte sich, Bucher geriet ins Schleudern.
Das Rennen bleibt ein Schneckenrennen – und jeder Marker-Effekt kann am Ende den Ausschlag für die Platzierung geben.
Stand 1. Oktober Eigenmann, Mall, Bucher.
Bürgi Marc Oliver meint
Wer mit eingefleischten SVP-Mitgliedern spricht, die weder im Kader der Partei sind noch anderweitig Parteiideologie betreiben, erfährt, dass diese Eigenmann wählen werden. Und nicht Mall.
Das Diagramm geht von der falschen Annahme aus, dass alle SVPler automatisch Mall wählen würden. Dies ist nicht der Fall.
Keller P. meint
Es ist zunehmend erschreckend, wie naiv sich dieser designierte Regierungsrat präsentiert – die Jenzer-Story ist genauso peinlich wie sein Tunnelblick in der BaZ, wo er sich zudem von einem linken Frischluftkollegen hochjubeln lässt, was bereits ahnen lässt, wie rundum beweglich er in Liestal sein wird.
P. Keller meint
Herr Eigenmann hat soeben verlauten lassen, dass er in seinem finanziell eher klammen Kanton einen Tunnel zwischen Arlesheim und Liestal bohren möchte.
Bekanntlich hat er bereits mit dem Setzwerk eindrücklich bewiesen, wie treffsicher seine Kalkulationen sind – und wie feinfühlig er Dringlichkeiten zu gewichten weiss.
Viel Glück, liebes Baselbiet!
U. Haller meint
Schnapsidee. Und viel zu teuer.
Ein Ausbau der bestehenden Strasse nach Liestal wäre billiger. Zur Erinnerung: Die Schweizer Armee plante während des Zweiten Weltkriegs tatsächlich ein Strassenprojekt von Arlesheim nach Liestal, das über die Schönmatt, Bad Schauenburg und durch das Röserntal führen sollte. Das Projekt hatte strategische Bedeutung, da diese Region für die Grenzverteidigung und Truppenbewegungen damals wichtig war und heute in Zeiten einer bald-10 Mio.-Schweiz durchaus wieder überlegenswert wäre.
Am sinnvollsten wäre es aber, wenn er oder Frau Mall (die hat bestimmt auch einen guten Draht zu Rösti) zusammen mit dem RR-Kollegen easy in Bern für den Rheintunnel kämpfen würde.
unterbaselbieter meint
Vom Birstal ins Egolztal kommt man jetzt schon ohne Fahrverbot über die Schönmatt und dann runter bei der Psychiatrie direkt nach Liestal. Die Navis zeigen es oft an, auch als Ausweichroute wenn die Autobahn wieder dicht ist. Morgens wie Abends sieht man Handelsvertreter, Lieferwagen, Handwerkerauto mit BL, AG, BE und LU Nummern…. Alle schätzen die schnelle und schöne Fahrt – Strasse etwas verbreitern und alle sind zufrieden. In France ginge das mit etwas Teer 4 Wochen, bei uns wahrscheinlich 4 Jahre…
Mit solchem Müll sollte Eigenmann nicht punkten wollen. Doch mit was soll er sonst…. Wenn das seine Kernkompetenz ist: Löcher in Berge bohren und Setzwerke errichten?….
Frieder Mühleisen meint
In der BZ von heute porträtiert (anstelle des Journalisten) Frau Jenzer vom hiesigen Ochsen unseren Tunnel-Kandidaten.