
Herr Parmelin und Frau Keller-Sutter („Keller who“ – Trump) sind in Washington. Sie wollen etwas mit Zöllen machen.
Und dürfen mit dem Aussenminister reden. Dem Aussenminister!
Sie werden scheitern. Trump kann nicht zurückstecken. TACO wegen der völlig unbedeutenden Schweiz – never ever.
TACO ist der Weltpolitik vorbehalten.
Zum Beispiel für die Frist für Putin, die ebenfalls für diese Woche abläuft.
Sollte Putin nicht endlich einlenken, sollen massive Zölle für Staaten gelten, die russisches Öl kaufen. Und überhaupt.
Für solche Sachen ist TACO vorgesehen, aber sicher nicht für die Schweiz.
TACO = Trump Always Chickens Out (Derbe Übersetzung,damit auch alle verstehen, weshalb er in Sachen Schweiz nicht TACO: „Trump zieht immer den Schwanz ein.“)
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Die Verschwörungsschwurbler vom Nebelspalter, dem Sturmgeschütz des publizistischen Biedermeiers, haben die Schuldigen für das Zolldesaster längst ausgemacht: Cassis und Jans – weil sie angeblich fragwürdige Mitberichte schreiben liessen, eine verschworene EU-Turbo-Clique in der Verwaltung und selbstverständlich: die EU.
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Die Mission war von Anfang an symbolisch – und endete konsequent im Leeren. Kein Einfluss, keine Dringlichkeit, kein Gegengewicht zu den grossen geopolitischen Achsen.
Die Schweiz redet, wo andere entscheiden. Sie bittet, wo andere drohen. Sie hofft, wo andere Tatsachen schaffen.
Im Konzert der Mächte bleibt sie die höfliche Statistin in der vierten Reihe.
Switzerland – alone at home.
PS: Es ist ehrenwert, dass sie es zumindest versucht haben.
Henry Berger meint
Klar – die 15%-Zölle für die EU sind ja unverrückbar in Beton gegossen…
Solange Trump mit Dekreten – unter weitgehender Ausschaltung des Kongresses – „fuhrwercht“ ist die USA eines ganz sicher nicht: verlässlich.
Was ist, wenn schlussendlich die Schweiz doch tiefere Zölle als die EU auferlegt bekommt? Aktuell ist alles möglich, aktuell sind zB in den USA noch keine Auswirkungen der Zölle zu spüren, das wird sich ändern…
Daniel Flury meint
Rubio, Mitglied der Clique, die gerade die Weltmacht USA umkrempelt, bekam Besuch von Tante Karin und Onkel Guy aus der Schweiz.
Es gab Kaffee und Kuchen.
Klaus Kirchmayr meint
Unabhängig aller Befindlichkeiten und Gründe drängt sich aus meiner Sicht ein dringlicher Handlungsbedarf auf. Der Bundesrat sollte dem Schweizer Volk die Bilateralen III – Verträge sofort – sprich noch 2026 – dem Volk zur Abstimmung vorlegen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft brauchen Planungssicherheit. Ob JA oder NEIN – es ist dringlicher denn je, dass alle wissen was Sache ist.
Marc Schinzel meint
Dem stimme ich grundsätzlich zu. Solange der Entscheid aussteht, ist die politische Schweiz gelähmt.
P. Keller meint
Völlig richtig. Konzeptloser Trip einer Umsverworgge-Rechthaberin. Mit leeren Taschen, null Cleverness, kein Plan-B. Nur Wiler Bindestrich-Ego. Und daneben ein Winzer als Adlat. Zum Fremdschämen.
(Nun kommt gleich der FDP-Schinzel-Zwischenruf: lösen Sie doch das Problem)