
Der frühere Basler Erziehungsdirektor Eymann hat der Tagi-BaZ ein langes, ein sehr langes Interview (Bezahlschranke) zur Lage der Universität Basel gegeben.
Weil das Interview nicht im luftleeren Raum stattfand, sondern in einen politischen Kontext eingebettet ist, trägt es einen quasi-offiziellen Charakter.
Was er mit diesem Interview jedoch beabsichtigt, ist nicth leicht zu entschlüsseln. Zumal es sich vorwiegend um Wortreich-Recyceltes handelt.
Im Kern sagt Eymann (immer mal wieder): Das Verhalten der Baselbieter Regierung gegenüber der Universität Basel ist widersprüchlich – es fehlt an Planungssicherheit und an verlässlicher politischer Unterstützung. Die Bereitschaft, die gemeinsame Trägerschaft konstruktiv weiterzutragen, schwinde zunehmend.
Bildungsdirektorin Monica Gschwind zeige kein erkennbares Engagement für die Universität.
Wenn man die Analyse von Eymann für zutreffend hält, was ich so was von tue, bleibt aus Sicht des Stadtkantons nur ein logischer Schluss: Die Universität muss wieder in die alleinige Verantwortung von Basel-Stadt überführt und die Partnerschaft mit dem Baselbiet beendet werden.
Von wegen dem „Basler Geist“ , der auf dem Spiel steht.
Hasta la vista, baby!