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Die Schweiz als Antithese und: Kopf an Kopf

5. November 2024 By Manfred Messmer

Hintergrund zu Ayn Rand (Kommentar Flury): Ayn Rand vertritt die These, dass der Mensch sein eigenes Leben als höchstes Ziel betrachten und danach streben sollte, sein eigenes Potenzial durch Vernunft und individuelle Freiheit zu verwirklichen.

Was an sich gut tönt und deshalb grossen Anklang gefunden hat (30 Mio. verkaufte Bücher).

Folgerichtig lehnt sie Altruismus und Kollektivismus ab, denn nur durch das individuelle Streben nach Glück und Erfolg könne eine produktive und moralische Gesellschaft entstehen.

Elon Musk verkörpert Ayn Rands „Me-First“-Philosophie in Reinkultur, bei der persönlicher Erfolg und individuelle Freiheit über allem stehen.

Die Schweiz als Antithese: Das politisch und wirtschaftlich erfolgreiche System der Schweiz setzt auf Gemeinschaftssinn, Konsensdemokratie und starken sozialen Zusammenhalt, anstatt auf radikalen Individualismus.

Ergebnis: Die Schweiz gehört weltweit zu den Spitzenreitern sowohl in Bezug auf Innovationskraft (gleichauf mit den USA) als auch bei der Lebensqualität.

Ayn Rand auf Wikipedia

*****

Apropos Elon Musk: Er steht wieder einmal vor Gericht, diesmal wegen seiner Wahllotterie. Seine Anwälte argumentieren nun, es handle sich dabei gar nicht um eine echte Lotterie, sondern um ein abgekartetes Spiel.

Die Empfänger der Millionenbeträge seien nicht zufällig ausgewählt worden, sondern gezielt aufgrund ihres politischen Hintergrunds. Sie hätten Verträge unterzeichnet, die sie verpflichten, als Sprecher der Musk-Organisation für Trump zu werben.

Die nächsten beiden Gewinner stünden bereits fest.

Musk darf weitermachen.

Quelle: CBS

*****

Habe übrigens schon vor Tagen Trump und seine Anhänger aus meiner X-Timeline entfernt. Es war schlicht unerträglich, was da gezwitschert wurde.

Trash.

*****

Vorgeschmack: Laut ABC News erklärte  Trump, dass er „einen beträchtlichen Vorsprung“ habe und davon ausgeht, dass der Gewinner der Wahl bereits am Wahlabend feststehen wird. Er behauptete ausserdem, in allen sieben entscheidenden Bundesstaaten in Führung zu liegen.

*****

Die allerletzte Wahlsimulation von heute Nacht:

„After 80,000 simulations, Kamala Harris won the Electoral College in … 40,012 of them, or 50.015 percent. The remaining 39,988 were split between Trump (39,718) and no majority — a 269-269 tie — which practically speaking would probably be resolved for Trump in the U.S. House.

Dazu das: „The race is so close. Here’s what happens if there’s a 269-269 Electoral College tie“

Kategorie: Politik Stichworte: US-Wahlen

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. angrynun meint

    5. November 2024 um 13:43

    Wer eine nachweislich üble Figur, egal in welchem Kontext, bei der Ausübung von Macht unterstützt, und sei es nur mit seiner/ihrer Stimme an der Urne, begeht Verrat an sich selbst und wird zum Mittäter. Völlig egal, ob die andere Seite integrer ist oder nicht, oder ob man dem Übeltäter zugute hält, dass er immerhin Autobahnen gebaut hat oder, wie die gottesfürchtigen Amish argumentieren, mit dem Verweis auf die Bibel Homosexualität ablehnt.

  2. unterbaselbieter meint

    5. November 2024 um 12:00

    Markus Somm bei „Roger gegen Markus“ von gestern Montag abend (auf Radio 1):
    Die Amis haben (leider) immer nur die Wahl zwischen Extremen.
    Die Amis haben die Wahl quasi zwischen Andreas Glarner und Tamara Funicello.
    Und da würde ich halt dann doch Glarner wählen.
    Formidabel auf den Punkt wie immer.
    Und Roger sagte nicht mehr.

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