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Einwanderungsfrage mit neuer Qualität

2. September 2024 By Manfred Messmer

Huhn frisch aus dem Backofen; Linsen mit Aprikosen, Peperoni.

Die Idee für eine Zuwanderungsabgabe für ausländische Fachkräfte ist zwar nicht neu (Eichenberger: „Wer in die Schweiz einwandert, soll eine Kurtaxe zahlen“) , aber das bislang wenig Denkbare scheint nun mit der konkreten Forderung des FDP-Präsidenten Thierry Burkhart Fahrt aufzunehmen.

Der Ansatz ist in der Tat weiterzuverfolgen.

Denn bei der Einwanderung ist es doch so, dass sie ausschliesslich von der Personalsuche von Firmen gesteuert wird.

Völlig beschränkungsfrei.

Die Unternehmen interessieren sich nur für den Arbeitsplatz, aber nicht das damit verbundene Drumherum.

Es braucht einen Perspekivenwechsel.

********

Dass in diesem Zusammenhang auch die Asylpraxis neu ausgerichtet werden muss, ist angesichts der sich abzeichnenden schärferen Regimes in den umliegenden Ländern zwingend.

Das Dublin-Verfahren ist tot und wird gerade eben durch strikte Grenzkontrollen ersetzt.

********

Jans ist gefordert.

Das sozialdemokratische Dänemark als Vorbild? Harte Gangart mit Signalwirkung

Der zuständige dänische Minister im September vor einem Jahr: „Ob man das will oder nicht, geht es in diese Richtung. Wir werden in ganz Europa eine härtere Asylpolitik sehen, auch wenn es Unterschiede in den einzelnen Ländern geben wird.“

Seit Sonntag findet in Deutschland das grosse Umdenken statt.

Jans wird als derjenige Bundesrat in die Geschichte eingehen, der ein restriktiveres Asylsystem für die Schweiz eingeführt hat.

Ironie des Schicksals.

Kategorie: Politik Stichworte: Asylfrage, Bevölkerung

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Daniel Flury meint

    3. September 2024 um 3:55

    Warum sollte der Jans so etwas tun?

    Jans fühlt sich wohl.

    Er ist Bundesrat. Er fühlt sich wohl an seinem Wohnort, dem kriminellsten Quartier Basels. Er fühlt sich wohl da, obwohl seine Kinder, seine Frau schon belästigt wurden.

    Er fühlte sich schon wohl, als er noch Regierungspräsident Basels war und seine Aufgabe nichts weniger, als nicht so schlechte Schuhe wie Morin zu tragen oder regelmässiger zum Coiffeur zu gehen, als die Frau Ackermann.

    Und er fühlte sich vorher als Nationalrat schon wohl, weil er mit der typisch baslerischen vermeintlichen Hinterhältigkeit die Frau Martullo provozieren wollte und kläglich damit scheiterte.

    Herr Jans fühlt sich wohl. Warum sollte er daran etwas ändern?

    • R. Flösser meint

      3. September 2024 um 18:43

      Agil und pirouettenbereit wie er ist, wird er seinen Genössli sagen, ich muss die AfDisierung der Schweiz verhindern. Wir werden noch viel Freude an diesem politischen Schwergewicht haben.

    • Claude Wiedmer meint

      4. September 2024 um 18:11

      An Flury und Flösser

      Wie unzufrieden mit sich und der ach so linksgrünen Welt muss man sein,
      um sich in diesem bitteren Niveau über Janz auszulassen?

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