• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Vom Alter(n)

18. Januar 2024 By Manfred Messmer

Ich halte es nicht mehr so mit meinem Geburtstag. Irgendwann hat man schliesslich jede Menge Geburtstagsfeiern erlebt.

Was soll’s, sagt man sich deshalb irgendwann mal.

Seit etlichen Jahren beginnt auch mein neues Jahr am 1. Januar.

Was durchaus Sinn macht.

Denn auf die paar Monate bis im Mai kommt es nun wirklich nicht mehr darauf an.

Dieses Jahr also der 75ste.

Wobei ich gleich anmerken muss, dass ich vor das Geburtsdatum in den offiziellen Papieren das Adjektiv „angeblich“ setze.

Nicht weil ich das Faktum des Amtlichen nicht wahrhaben will, sondern weil da eine objektiv (auch von anderen) festgestellte Kluft zum Tatsächlichen besteht.

Mein Lebensgefühl bestätigt das.

Gemäss jüngster Messung im Fitnessstudio (CBody Composition Analyzer) beträgt mein biologisches Alter (verglichen mit meiner Altersgruppe) 59 Jahre.

Was man gemäss gesellschaftlichen Bild 75-Jährigen als „schmeichelhaft“ bezeichnen könnte, wäre da nicht die Gewissheit, dass das ziemlich gut hinhaut.

(Was auch die umfangreichen medizinischen Tests und Abklärungen letztes Jahr gezeigt haben; mein Körper altert, selbstverständlich, aber ohne Beschwerden und Beeinträchtigungen.) 

Ich verfüge demnach über etwas Erfahrung mit dem Altern, (vor Jahren habe ich einige Male die Öffentlichkeitsarbeit für einen wissenschaftlichen Kongress für Alternsforschung betreut.)

Es gibt da fünf Punkte, die für ein zufriedenes Leben im Alter ausschlaggebend sind:

    • Geld – ich nenne das zuerst, weil Geld nun mal der Dreh- und Angelpunkt für alles ist. Richtig, man braucht nicht mehr so viel wie früher, aber noch immer genug.
    • Partnerschaft – zusammen alt werden, ist ein doppeltes Glück.
    • Familie – spannend mitzuerleben, wie die Kinder ihr eigenes Ding drehen. Und dich daran teilhaben lassen. (Demnächst sind wir zu vierzehnt.)
    • Gesundheit, ja klar doch – Gene,  vier Stunden Krafttraining pro Woche die Regel, ausgedehnte (Stadt)Spaziergänge, wenn’s wieder wärmer Joggen.
    • Geniessen – Kochen, Reisen, Lesen, Garten und überhaupt.

Und einen hab ich noch: Skifahren mit den Enkeln – welch unbeschreibliche Freude.

Für beide.

Und Freundschaften? Das waren bei uns immer Lebensabschnittbekanntschaften, weshalb man sich – liegt in der Natur der Verbindung – früher oder später aus den Augen verliert.

Da schwingt kein Bedauern mit, ist eher befreiend. Weil man nicht in der Vergangenheit verharren muss, sondern offen für anderes weiterlebt.

Weil ich es gestern angetönt habe: In all den Jahren meines Rentnerdaseins habe ich einfach weitergearbeitet.

Nicht mehr auf Volltouren, klar doch, aber genau so, wie es viele, die das auch gerne täten, sich vorstellen: Herausfordernde und spannende Projekte mit und für Partner, die ich mag und die meine Erfahrung schätzen.

Mein letzter Jahresvertrag ist Ende Dezember ausgelaufen.

Ich kann also auf 59 Jahre Berufsarbeit zurückblicken, (ich habe mit 16 eine kaufmännische Lehre angetreten) .

Die Weichen für die Projektarbeiten der letzten zehn Jahre (und Geld fürs Alter)  habe ich mit 36 gelegt.

In dem Alter habe ich mich selbstständig gemacht, meine eigene Firma gegründet.

Die andere wirklich gute Entscheidung in meinem Leben.

Kategorie: Einsichten Stichworte: Einsichten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Seitenspalte

Kommentare

  • Patrick Frey zu Zwei Namen und kein Plan
  • Hans Rudolf Rohr zu Zwei Namen und kein Plan
  • Marcus Denoth zu Zwei Namen und kein Plan
  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan
  • Baresi zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Manfred Messmer zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice

Letzte Beiträge

  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]
  • IMGDas aussenpolitische Mütchen
    2. Oktober 2026
    Wie willkürlich Donald Trump mit Ländern umspringt, die ihm gerade nicht ins innenpolitische […]
  • SnapseedGeschacher
    1. Oktober 2026
    Interessant an den Berner Debatten über die Bilateralen III und das Mercosur-Abkommen sind nicht […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework