• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

##InstA: Nichtwissen, Halbwissen, Googelwissen, Garnichtwissen

6. Mai 2021 By Manfred Messmer

Heute eine in vielerlei Hinsicht aufschlussreiche Diskussion auf Twitter zum Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz.

Ich zeige sie hier, weil sie geradezu exemplarisch für die Art und Weise ist, wie in unserem Land über das Rahmenabkommen gemutmasst wird.

Auch von Leuten, die besser informiert scheinen als der grosse Rest.

Nichtwissen, Halbwissen, Googelwissen, Garnichtwissen beherrschen die Diskussion.

Und die, die es wissen, sind Eurotourbos oder Pressesprecher der EU.

Sagen die InstA-Gegner.

Ins Rollen gebracht hat den Schlagabtausch Dominik Feusi, früher BaZ heute Bundeshauschef des Nebelspalters.

…bin ich reingegrätscht.

Mit einer Behauptung , die falsch war und die in Brüssel und Bern umgehend korrigiert wurde.

Shit, dachte ich und habe gegoogelt.

Nussbaumer und Israel hatten selbstverständlich recht.

Wie immer, wenn es beim InstA nicht um Mutmassungen geht, sondern um Fakten.

Und als alles vorbei war, kamen noch die beiden:

 

Kategorie: Politik Stichworte: EU, Rahmenabkommen

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Rampass meint

    7. Mai 2021 um 8:00

    Googlewissen – Folgende Länder sind derzeit an Horizont 2020 assoziiert: Albanien, Armenien, Bosnien & Herzegowina, Färöer-Inseln, Georgien, Island, Israel, Mazedonien (EJR), Moldau, Montenegro, Norwegen, Schweiz, Serbien, Türkei, Tunesien und die Ukraine.
    Und die haben alle ein „Rahmenabkommen“ & PFZ mit der EU?

    • M.M. meint

      7. Mai 2021 um 9:43

      Einerseits Entwicklungshilfe, dann Norwegen: EWR, Türkei: Zollunion plus noch immer Assoziiertenstatus, Ukraine: Interessenspolitik, Albanien, Montenegro, Mazedonien: Beitrittskandidaten, Israel: Geostrategie der EU im Rahmen European Neighbourhood Policy, seit 2000 dabei und kürzlich erneuert.

      Man sollte endlich mit dem grundsätzlichen Denkfehler aufhören: Wenn die EU mit dem Staat X ein Abkommen trifft, leite sich daraus ein Rechtsanspruch für den Staat Y ab.

      Gefühlsduselei – die geben denen und uns nichts – kann man sich sparen. Ist Kindergartenzeugs. Die Briten sind mit dieser Taktik auf Grund gelaufen.

      Die Schweiz ist bei Horizon zumindest für Gespräche zugelassen, wenn sie den noch immer ausstehenden Kohäsionsbeitrag zahlt.

      Das kommt raus in der Welt der Erwachsenen, wenn man trötzelt und in Vertragsverhandlungen sagt: Wir zahlen erst, wenn ihr auf A, B und C verzichtet.

  2. Sepp meint

    6. Mai 2021 um 17:57

    Warum das CH-System und Gesellschaft halt doch besser sind als (das Elend in) Einsperr-D – und damit in der gesamten (zusammenbrech-)EU – (man getraut es ja gar nicht mehr zu sagen…..)
    zusammengefasst zu sehen im 5-Min-Intro von „Weltwoche-Daily vom 27.4. 2021“
    Sensationell auf den PUNKT gebracht:
    Damit erübrigt sich in der CH die Diskussion ums Rahmenabkommen, welches bei uns landauf-landab (zu recht, weil zu unmöglich akzeptierbar) null Chancen hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=oMqFpJWCA-U

  3. Menz Paul meint

    6. Mai 2021 um 17:46

    … Reden ist Silber – Handeln ist Gold …

    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Geredet muss AUCH werden (ist ja immerhin Silber), aber heute wird soviel geredet, dass mir manchmal fast der Kopf explodiert… 🙂

  4. Fred David meint

    6. Mai 2021 um 17:26

    Wozu sollten die Briten eine mögliche Konkurrenz unterstützen?

  5. Karl Linder meint

    6. Mai 2021 um 17:10

    Hatten wir Schweizer bzw. der Bundesrat nicht mal ausgelotet bei den Briten, ob man allenfalls zusammen die Interessen koordinieren könnte, gegenüber der EU, auch im Verbund der EFTA (mit Norwegen/ISL/FL). Weshalb ist das versandet und nicht realisiert worden?
    Weil die EU nach dem Brexit Härte zeigen muss, um seine Schäfchen gegen innen zu halten?
    Weil die Briten gar keine Lust verspürten, jetzt mit einer CH im Süden unten eine gemeinsame Ebene für Verhandlungen gegenüber der EU suchen zu müssen?
    Wer kann die Frage klären? Hat sich in den Medien noch niemand darum gekümmert.

    • M.M. meint

      6. Mai 2021 um 17:32

      Die Schweiz passt nicht ins Konzept von Global Britain. Die sehen ihre Zukunft in Asien. (CH hat einen Freihandelsvertrag mit China, die Briten nicht.)

      CH hat allerdings mit UK als einer der ersten Staaten ein Handelsabkommen abgeschlossen, das weitgehend die bilateralen Verträge mit der EU übernimmt.

      Seit Februar werden zudem Schweizer Aktien wieder in London gehandelt.

Seitenspalte

Kommentare

  • Hans Rudolf Rohr zu Zwei Namen und kein Plan
  • Marcus Denoth zu Zwei Namen und kein Plan
  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan
  • Baresi zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Manfred Messmer zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Daniel Flury zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice

Letzte Beiträge

  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]
  • IMGDas aussenpolitische Mütchen
    2. Oktober 2026
    Wie willkürlich Donald Trump mit Ländern umspringt, die ihm gerade nicht ins innenpolitische […]
  • SnapseedGeschacher
    1. Oktober 2026
    Interessant an den Berner Debatten über die Bilateralen III und das Mercosur-Abkommen sind nicht […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework