• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Dätwyler und Schneider-Schneiter versuchen sich im Busern

10. August 2019 By Manfred Messmer

Marc Sway und Band auf dem Floss – in der Tat ein unterhaltsames Konzert gewesen

Soll man die Vorstellung, die das neue Polittraumpaar Dätwyler (FDP)und Schneider-Schneiter (CVP) gestern zum besten gegeben haben, als Anmassung und Selbstüberschätzung oder besser doch als Humoreske verstehen?

Ich tendiere zu Letzterem.

Einfach weil ich mir vorstelle, wie die zwei von der Handelskammer mit ihren 24 Forderungen nicht nur die Baselbieter Regierung ins Schwitzen brachten und gleich noch unter den 90 Landrätinnen und Landräte für eine gehörige Aufregung sorgten.

Vermeintlich.

Weil das Schwitzen der Baselbieter Regierung gestern doch eher den 34 Grad zuzuschreiben war und die restlichen 89 Parlamentariern die Sache wohl eher unter der Rubrik „Vermischtes“ abgelegt haben.

Wenn nicht gleich im Papierkorb entsorgt.

Ich finde den Auftritt der beiden eine Humoreske, als da eine von der CVP meint, nach der Sommerpause sowohl die CVP-Grünliberalen- als auch die FDP-Fraktion dirigieren zu können.

Wäre die Frau nicht im Wahlkampf, in solchen Zeiten muss man sich bekanntlich aufplustern, so müsste man von Selbstüberschätzung reden.

Und von Anmassung, wenn Neuling Dätwyler meint, er könne, noch bevor er seinen Stuhl im Landrat richtig angewärmt hat, in der FDP-Fraktion bereits den Ton angeben.

Um die Sache auf den Punkt zu bringen: Dätwyler und Schneider-Schneider versuchen sich im Busern.

Ergo darf gelacht werden, weil Buser keine Lücke hinterlässt, die es zu füllen gilt.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Bringold Margareta meint

    11. August 2019 um 13:27

    Tatsächlich ein 24-Punkte-Programm für den Papierkorb. Schade für die Bäume, die für dieses Papier sterben mussten.
    Zusammenfasst: Steuern senken, Verkehrswege ausbauen, Bildung stärken. Das ist ja alles schön und gut, aber wie soll das finanziell aufgehen?
    Mit der geplanten Steuersenkung für die Firmen auf 13.45 % und der geplanten Steuersenkung für die mittleren und oberen Einkommen und Vermögen wird das Geld für Innovation und Bildung fehlen. Ich verstehe nicht, warum die Steuervorlage nicht kritischer beurteilt wird. Wenn sich Zürich einen zukünftigen Steuersatz von 18.19 % und der Kanton AG einen zukünftigen Steuersatz von 15.-1 – 18.6 % leisten kann, braucht auch das Baselbiet keine Tiefsteuerstrategie bei den Unternehmen. Wenn man sich dann schon mit dem Kanton BS vergleicht, sollte man wissen, dass in Basel die Dividenden zu 80 % besteuert werden, in BL sind 60 % geplant. Die Solothurner Bevölkerung hat im Mai ihrer Tiefsteuerstrategie ( 13.0 %) eine Absage erteilt. Die neue Solothurner Vorlage schlägt einen Satz von 16 % vor. Steuern sind immer nur ein Teil der Standortvorteile für Unternehmen. Die Schweiz hat im internationalen Vergleich immer noch ein sehr gutes Steuerklima. Man muss nicht in vorauseilendem Gehorsam alles tun, was die Wirtschaft verlangt.
    Bildung stärken ist schön und gut und auch dringend notwendig, wenn wir vor den Sommerferien feststellen mussten, dass wir im interkantonalen Vergleich am Ende der Rangliste stehen. Das kostet aber. Steuern senken wird den Spardruck auf den Ausgaben verstärken. Das wird neben der Bildung auch die Soziale Sicherheit (nicht nur die Sozialhilfe, auch die Alten, die Kranken und Behinderten), die Landwirtschaft und die Kultur zu spüren bekommen. wenn wir uns zu Tode sparen, verlieren wir auch andere Standortvorteile wie den guten Bildungsstand oder die funktionierende Infrastruktur.
    Die Digitalisierung ist bereits Realität und hat bereits Opfer gefordert. Tausende werden in den nächsten Jahren ihre Stelle verlieren, tausende neue Stellen werden sicher auch geschaffen, allerdings in anderen Berufen. Die Umschulung in neue Geschäftsfelder muss finanziert werden. Wie sich da die Wirtschaft engagieren wird, steht nicht in diesem 24-Punkte-Programm. Ebenso fehlen Forderungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern, nicht nur für Mütter auch für die Väter. Und auch hier kann sie die Wirtschaft stärker engagieren. Das wäre ein Punkt gewesen, der unbedingt in so ein Planpapier gehöre.

    Wenn das alles ist, was ESS zu Wirtschaftsthemen weiss, frag ich mich, ob wir sie in Bern noch brauchen. Juristenwissen hat es im Parlament eh genug, was fehlt ist Gestaltungsphantasie.

Seitenspalte

Kommentare

  • Marc Schinzel zu Zwei Namen und kein Plan
  • Patrick Frey zu Zwei Namen und kein Plan
  • Hans Rudolf Rohr zu Zwei Namen und kein Plan
  • Marcus Denoth zu Zwei Namen und kein Plan
  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan
  • Baresi zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice

Letzte Beiträge

  • IMGErkältung. Grippe. Covid.
    15. Oktober 2026
    Andern Tags dachte ich: eine Erkältung, wie man sie sich auf einer mehrstündigen Fahrt in einem […]
  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]
  • IMGDas aussenpolitische Mütchen
    2. Oktober 2026
    Wie willkürlich Donald Trump mit Ländern umspringt, die ihm gerade nicht ins innenpolitische […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework