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Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

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Blocher: Beim Abschied leise Servus

24. Oktober 2018 By Manfred Messmer

Bei der Baz müssen sich dieser Tage gerade surreale Szenen abspielen.

Weil der Verkauf der BaZ an den Tagi diese Woche rechtskräftig geworden ist.

Zuerst nehmen Blocher und Bollmann von der Redaktion Abschied, was von Anwesenden so in Richtung Peinlichkeit empfunden wurde.

Dann kommt am nächsten Tag die Begrüssung der BaZ-Redaktion durch Tagi-Chef Rutishauser.

Markus Somm soll leichte Magenkrämpfe angedeutet haben. Er muss seine Zeit bis Ende Dezember absitzen.

Fazit: Vorerst keine Entlassungen. Ab 1. November beginnt die Integration, was heisst, es werden noch mehr Beiträge vom Tagi übernommen. Umbau der BaZ aufs Tagi-Layout erfolgt voraussichtlic im März.

Demnächst soll auch Tagi-VR-Präsident Supino am Aeschenplatz vorbeischauen, mit dem neuen BaZ- Chef im Schlepptau. So wird vermutet.

Und alle Basler sind happy. Oder?

Kategorie: Japan, Medien Stichworte: baz, Medien

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Marc Schinzel meint

    25. Oktober 2018 um 15:17

    Ich sehe es gleich wie U. Haller. Kommentare, bei denen man beim Lesen des ersten Satzes schon weiss, was im letzten Satz steht, braucht es nicht. Lieber kantige Positionsbezüge, aus welcher Optik auch immer, als ein weiteres Wort zum Sonntag am Samstagmorgen.

    • Walter Basler meint

      25. Oktober 2018 um 17:01

      Somms Predigten sind recht voraussehbar. Da reicht meist schon der Titel, um zu wissen, worauf er hinaus will. Er mag den Staat, Merkel, die EU und die SP nicht. Mit den SVP-Initiativen flirtet er ganz gern. Meistens bringt er etwas aus dem Populärgeschichtsbuch, das er grad auf dem Nachttisch hat. Das Wort ‚Basel‘ schreib er nur ungern. Er bereut, dass er im Militär nichts geworden ist. Und was er von Trump halten soll, weiss er selber nicht so genau, aber Hauptsache er hat eine andere Meinung als die Mehrheit.

      • Marc Schinzel meint

        26. Oktober 2018 um 10:27

        Somms Militärzeit fällt wohl in seine marxistisch-anarchistische Periode. Und wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben.

  2. Tim Meier meint

    25. Oktober 2018 um 7:59

    Schon 2 Samstage ohne Somm. Die langen Artikel mit vielen Wörtern und wenig Gehalt aus der Küche von Tamedia häufen sich.

  3. Chienbäsebarti meint

    24. Oktober 2018 um 17:29

    Braucht Basel eigentlich eine Zeitung? Hier genügt eigentlich das Börsen-Fernsehen, abends bereichert mit Aufzeichnungen von RF-Tennismatches und FCB-Niederlagen und einmal jährlich Tatoo.

    • Michael Przewrocki meint

      28. Oktober 2018 um 11:05

      Und die Fasnacht auch noch abschaffen? Muss doch dahin gehen da kein TV mehr….Ah joh Internet und Co.

  4. Sissachr meint

    24. Oktober 2018 um 13:12

    Vielleicht nicht alle – aber ich schon!

    • U. Haller meint

      24. Oktober 2018 um 13:35

      Nein, ich ganz und gar nicht. Mir graut vor dem Journalisten-Einheitsbrei aus Tamedias Küche und einer weiteren Einbusse in unserer Medien- und Meinungsvielfalt. Vorab Somm, mit dem ich zwar nicht immer einig war, werden wir vermissen. Es braucht andere Sichtweisen, selbst – und ich meine das ernst – eine von der linken Intelligentia so verteufelte »Weltwoche«.

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