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Meine Unlust, über Hofer zu schreiben

17. April 2018 By Manfred Messmer

Okay, das könnte so langsam zum Running Gag werden, dass ich diesen Mittwoch in der BaZ eigentlich etwas über Hofer schreiben wollte, aber es dann erneut wieder sein liess.

Weil mich das Thema irgendwie ziemlich angurkt. Und ich nichts mehr mache, was mich angurkt.

Weil ich das nicht mehr muss.

Man müsste ja das Thema Hofer jetzt um den Kandidaten Recher erweitern, Hofers Adoptivsohn.

Der ist jetzt der inoffizielle offizielle Regierungskandidat der FDP. Und als solcher produziert er bereits allerlei amüsante Geschichten.

(Überhaupt scheint @recherdan ein Witzbold zu sein, wie sein Portrait auf seinem Twitter-Account zeigt.)

Zum Beispiel die, dass er sich an einer der letzten Vorstandssitzungen der Partei als Kandidat mit allem Drum und Dran vorgestellt hat.

Während die Anwesenden etwas betreten in ihren Unterlagen blätterten und nach dem Traktandum „Recher stellt sich als Regierungsratskandidat vor“ suchten.

Oder letzten Samstag, am Arlesheimer Märt als die Präsidentin der örtlichen CVP den Kandidaten Recher anrief – es zirkulieren mindestens zwei Versionen, weshalb sie das getan hat.

Jedenfalls, sie rief ihn an und sagte ihm: He, es ist Arlesheimer Märt. Wir sind alle da. Komm auch, da kannst du dich präsentieren.

Und zwei Stunden später war der inoffizielle Offizielle der FDP tatsächlich da und präsentierte sich. Ein toller Kandidat, war man sich einig.

Für die Gemeindekommission.

Nein, das zu schreiben ist mir eigentlich zu blöd. Weshalb ich meine 3’383 Zeichen inkl. Leerschläge einem anderen Thema widme.

Einstieg:

Diese Kolumne, man möge mir verzeihen, weil das sonst nicht meine Art ist, ist eine einzige Provokation, weil: Ich halte Hans-Peter Wessels für einen der besten Regierungsräte, den Basel in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat.

Das zu behaupten, macht doch viel mehr Spass.

Kategorie: Politik Stichworte: Einsichten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Daniel Recher meint

    17. April 2018 um 14:24

    Lieber Herr Messmer,

    Na das ehrt mich aber, selbst in einer meiner präferierten Lokalgerüchteküchen mitwürzen zu dürfen!

    Da wir uns am Samstag bei meinem scheinbar spontanen Besuch in Arlesheim leider verpasst haben, offensichtlich aber beide dem Sauglattissimus sehr zugeneigt sind, folgender Vorschlag:

    Lassen Sie uns doch den digitalen Graben und die damit einhergehende Distanz temporär bei einem Frühsommerfeierabendgetränk überbrücken. Bacchus und Helios sind immer gute Vermittler bei gegenseitigen Vorurteilen.

    Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

    Daniel Recher

    • M.M. meint

      17. April 2018 um 14:40

      Danke, aber ich bleibe lieber auf Distanz. Und nein, ich nicht Sauglatismus.

      • Daniel Recher meint

        17. April 2018 um 15:08

        Sie sind doch sonst nicht so schüchtern?

    • Anonymus meint

      17. April 2018 um 15:07

      Da ist jemand verzweifelt.

      • Daniel Recher meint

        17. April 2018 um 15:10

        schreibt ein Anonymus? 🙂 Woher kommt denn diese Konfliktscheue allenthalben? Resultate ergeben sich aus dem Diskurs – und daran sollten wir doch alle interessiert sein.

        • angrymonk meint

          18. April 2018 um 7:23

          Hier „schinzelt“ es wieder gewaltig…

          • Marc Schinzel meint

            18. April 2018 um 12:24

            @angrymonk: Man tut was man kann, auch im Zustand des Nichtschreibens. Schön, dass Sie meine Aura auch so spüren. Das schafft nicht einmal Mike Shiva …

  2. Robert Schiess meint

    17. April 2018 um 11:09

    Und wieviel zahlt Wessels Dir?

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