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Wirtschaftskammer-Obere haben Warnsignale ignoriert

29. November 2016 By Manfred Messmer

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Wie gesagt, morgen äussere ich mich auch noch zum Baselbieter Abstimumngssonntag.

Nachdem alle anderen ihren Senf aus der Tube gedrückt haben.

Meine Sicht auf die Dinge beschränkt sich nicht nur auf die Baudirektorin und die Parteipräsidentin der FDP.

Der Kern des Problems ist Herr Buser. Und das müsste eigentlich seinen Chefs endlich zu denken geben.

Einstieg:

Nein, es besteht kein Grund für Jubel. Die Nein-Resultate im Landkanton sind vielmehr Anlass, um sich einmal mehr Sorgen über den politischen Zustand des Landkantons zu machen.

Weil am Sonntag die Landschaft von einem mittleren Erdbeben erschüttert wurde.

Beschädigt wurde zuallererst der Ruf der Wirtschaftskammer, dieser siegesgewohnte Apparat, ohne den in Baselland politisch nichts läuft. Die Aufseher über das Verbandsgeschehen und den Direktor haben die Signale ignoriert.

Die vorangegangenen Mikrobeben hätten Warnung genug sein müssen: Die Nichtwahl des Direktors in den Ständerat, seine Nichtwahl in den Nationalrat, die Ablehnung des Grossprojekts Elba.

Morgen frühmorgens mehr in der BaZ und später auf diesem Kanal.

Kategorie: London Stichworte: Abstimmungen, Baselland

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Meury Christoph meint

    29. November 2016 um 14:38

    Da die Wirtschaftskammer BL seit Jahren eine vehemente Anhängerin des Nepotismus ist, kann man dort gar nicht anders. Den federführenden Herren fehlt das entsprechende Tool und da man sich gewohnt ist, demokratische Prozesse auszuhebeln, ist man jetzt halt aufgeschmissen und paralysiert. Das Fußvolk hat die Machenschaften durchschaut und goutiert sie nicht mehr.

    Frau Pegoraro müsste eigentlich schon längst ausgejasst haben, aber solange die FDP weiterhin die schützende Hand über jeden Blödsinn der Baudirektion hält und der Privat-, respektive Individualverkehr, als heilig Kuh betrachtet, wird man die Amtszeit von RR Pegoraro aussitzen müssen.

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