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Arlesheim als Muster für die Basler Bürgerlichen

1. November 2016 By Manfred Messmer

Die letzte Woche. Dann wechseln hier wieder die Themen. Und es wird wieder Bilder geben.

London ist das nächste Ziel. Für ein halbes Jahr.

Selbstverständlich werde ich auch von dort aus meine wöchentliche BaZ-Kolumne schreiben.

So leicht werden mich Buser & Co. nicht los. Gut, die sind eh der Meinung, dass das, was der Messmer so schreibt, sowieso niemand liest.

Also, liebe Niemands, morgen befasse ich mich nochmals mit den Basler Wahlen. Und komme auch noch mit einer Analyse mit dem Titel: Sie verstehen die urbanen Wähler nicht.

Sie, die Bürgerlichen.

Weshalb ich den Basler Bürgerlichen ganz unbescheiden empfehle, sich Arlese als Muster nehmen:

Wenn man nach Erklärungen für die Resultate des ersten Wahlgangs sucht, dann muss man feststellen, dass sich die Bürgerlichen mit ihrer Autoverkehrsdiskussion auf dem Holzweg befinden.

Nehmen wir als Beispiel Arlesheim, das anders tickt, als der Rest des Landkantons und deshalb jeweils so abstimmt, wie die Städter.

Tempo dreissig auf allen Strassen? Keine Diskussion. Tempo 20 im Ortskern? Keine Diskussion. Bestes Trinkwasser aus der heimischen Quelle in der Badi für ein Minimum an Chemie? Aber sicher. Minergiestandard für Neubauten? Klar doch. Alles so selbstverständlich wie der Biowochenmarkt, die Quartierkomposthaufen und die vielen Elektrovelos.

Die stärkste Partei im Dorf ist die FDP, mit einem Wähleranteil von 35 Prozent.

Kategorie: Politik

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. gotte meint

    1. November 2016 um 17:46

    ein halbes jahr londn? beobachten sie den brexit oder die enkel?

    • M.M. meint

      1. November 2016 um 18:50

      Nein, einfach so. Also langweilig wirds sicher nicht

  2. Walter Basler meint

    1. November 2016 um 11:17

    Aus der Ferne das Geschehen in Basel-City und Basel-Country kommentieren?

    Das wird wunderbar klappen, werter MM, da mach ich mir keine Sorgen. Ihr Boss Mägge Somm tut das ja auch.

    • M.M. meint

      1. November 2016 um 11:22

      Herr Somm mein Boss?

      Im Internet ist London gleich weit von Basel entfernt wie Arlese.

      Werde auch meine Mandate von London aus betreuen. Ist für niemanden ein Problem. Siehe „im Internet….“

      So ist die neue Arbeitswelt.

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