• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Der Zahlungsmodus an die Uni Basel war ein Baselbieter Vorschlag

6. Oktober 2016 By Manfred Messmer

Übrigens – ich habe in den letzten Tagen ein paar interessante Gespräche zum Uni-Vertrag geführt. Eines liess mich aufhorchen.

Die Höhe der heutigen Zahlungen vom Kanton Baselland an die Uni Basel gingen vom vormaligen Baselbieter Finanzdirektor Ballmer aus.

Die Basler hatten eigentlich einen niedrigeren Betrag berechnet. Doch Ballmer sei es gewesen, der den Vorschlag für den Berechnungsschlüssel mit den höheren Baselbieter Beiträgen – zur Verblüffung der Basler – auf den Tisch gelegt habe.

Die Quelle ist so gut, dass es so gewesen ist.

Ja, so war er halt, der Ballmer. Immer etwas die Nase oben. Auf Kosten der für dumm gehaltenen Citoyens.

Heute in der BaZ:

Korrekt
Toni Laubers Showtime; BaZ 5. 10. 16
Die erwähnte Mietzinsersparnis für Baselland bei der Universität Basel von 20 Millionen Franken ist falsch. Baselland zahlt fünf Millionen Franken Miete im Jahr an städtische Liegenschaften, die von der Uni genutzt werden. Dieser Fehler unterlief der Redaktion, der Autor der Kolumne hat die richtigen Zahlen geliefert. Wir bedauern das.

Kategorie: Politik Stichworte: Baselland spart, BaZ-Kolumne

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Werner Zumbrunn meint

    6. Oktober 2016 um 11:16

    Herr Ballmer hat die hohen Beiträge vielleicht vorgeschlagen, weil er glaubte, dass die NFA (Neugestaltung des Finanzausgleichs) für das Baselbiet Entlastung bringen werde. In der bz vom 6.11.2004 antwortete er auf die Frage, welchen Einfluss die NFA auf die Partnerschaft beider Basel habe werde: „Beispiel Universität: Baselland trägt die Kosten für seine Studierenden bereits jetzt in vollem Ausmass. Dies ist nicht der Fall für die Kantone Aargau, für Solothurn oder den Jura, die gemäss dem schweizerischen Hochschulabkommen weit weniger bezahlen als die Kosten ausmachen. Daher – und von den ausländischen Studierenden – stammt das Defizit der Universität. Hier wird die NFA auf jeden Fall Entlastung bringen.“
    Leider wurde auch dieses Versprechen gebrochen – nicht nur von Herrn Ballmer, sondern bis auf den heutigen Tag auch von der gesamten Politikerkaste des Kantons Basel-Landschaft.
    Anmerkungen:
    1. Das Restdefizit der Universität Basel von derzeit ca. 160 Mio. Fr. pro Jahr wird ca. zur Hälfte vom Kanton Basel-Landschaft berappt, wird ca. zur Hälfte von den Studierenden der übrigen Kantone verursacht und ca. zur Hälfte von den ausländischen Studierenden.
    2. Die NFA-Gesetzgebung erlaubte tatsächlich eine Entlastung der beiden Basel von über 100 Mio. Fr. pro Jahr. Nur müssten die Politiker/-innen auf der Grundlage des Bundesgesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaG) halt einen kurzen Brief an die Bundesversammlung schreiben – was sie bis heute nicht geschafft haben. Armes Baselbiet!

Seitenspalte

Kommentare

  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan
  • Baresi zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Manfred Messmer zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Daniel Flury zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Alexander Müller zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Manfred Messmer zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice

Letzte Beiträge

  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]
  • IMGDas aussenpolitische Mütchen
    2. Oktober 2026
    Wie willkürlich Donald Trump mit Ländern umspringt, die ihm gerade nicht ins innenpolitische […]
  • SnapseedGeschacher
    1. Oktober 2026
    Interessant an den Berner Debatten über die Bilateralen III und das Mercosur-Abkommen sind nicht […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework