• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Das ganz spezielle Knowhow der Wirtschaftskammer

1. Juli 2016 By Manfred Messmer

Nur noch im Kanton Appenzell werden weniger Baustellen auf Schwarzarbeit kontrolliert als im Kanton Baselland.

Berichtete das Regionaljournal Basel.

Bekanntnlich werden diese Baustellenkontrollen von einem, sagen wir mal: dubiosen – im Sinne von fragwürdig – Unternehmensgeflecht der Wirtschaftskammer durchgeführt.

Weshalb man sich das merken muss.

Im September will sich die Wirtschaftskammer einen 15 Millionen Franken-Pot unter den Nagel reissen. Falls die Baselbieter für die Einführung einer neuen kantonalen Energiesteuer stimmen. Die Wirtschaftskammer kann bei einem Ja das Geld an Häuslebesitzer und KMU’s verteilen.

Regierung und Wirtschaftskammer behaupten, dieses Geld zu verteilen benötige ganz spezielles Knowhow und über solches verfüge nur die Wirtschaftskammer.

Aber klar doch.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Urs Eberhardt meint

    1. Juli 2016 um 20:31

    Klar, die Innerrhödler sind besser in Speziwirtschaft als die Rampassen. Was heisst: weniger Fehler, weniger Ärger, allen Hunden einmal einen Knochen geben. Selbst einem Zugelaufenen, wenn es der Sache dient. „Fö di Fotege ond di Öserige!“

  2. Bringold Margareta meint

    1. Juli 2016 um 12:03

    In der Privatwirtschaft würden Leistungsaufträge, die so lausig umgesetzt werden, gekündigt, aber subito. Wieso geht das beim Kanton nicht? Ganz einfach: In dieser Bananenrepublik sind die bürgerlichen Regierungs- und Landräte bei den nächsten Wahlen wieder auf die Kässeli der Wirtschaftskammer angewiesen. Dazu kommt, dass ein eigentliches Controlling bei diesen Leistungsaufträgen mit diesen privaten Organisationen fehlt. Der Bock wird hier zum Gärtner gemacht.
    Die Jahresberichte werden von der Regierung abgenickt statt kritisch hinterfragt. Das gilt nicht nur bei der Schwarzarbeitskontrolle, auch beim Baselbieter Energiepaket würden sich die richtigen Fragen lohnen. Ebenso müsste man sich beim Tourismus Baselland überlegen, ob die Mittel effizient eingesetzt werden. Das sind alles Leistungsaufträge mit der Wirtschaftskammer oder ihnen nahestehenden Organisationen, bei denen keine Kosten-/Nutzenabwägung gemacht wird.
    Schade, dass es mit unserem Kanton so weit gekommen ist. Und wenn da nicht bald die Einsicht von bürgerlicher Seite und auch von den Gewerblern selber kommt, dass diese Vetterliwirtschaft der Wirtschaft effektiv schadet und nicht nützt, wird sich leider nichts ändern.

  3. Sissachr meint

    1. Juli 2016 um 10:34

    Solche Sachen gehören submittiert. Dabei sollte das offene Verfahren (öffentliche Ausschreibung) zur Anwendung kommen. Geld verteilen ist nun wirklich nicht so eine schwierige Sache. Den Linken wird ja da sowieso hohe Kompetenz attestiert.

  4. Meury Christoph meint

    1. Juli 2016 um 10:25

    Das Knowhow im Bereich Speziwirtschaft scheint bei der Wirtschaftskammer und ihren Ablegern wirklich sehr umfangreich zu sein. Die Schonung der eigenen Klientel bei den Schwarzarbeitkontrollen und die endlos grosse Fantasie bei der Erschliessung neuer Geldquellen, scheint zu den Kernkompetenzen des Klüngelapparates zu gehören. Schön zu wissen, dass die PolitikerInnen im Landrat das traurige Spiel mitspielen.

Seitenspalte

Kommentare

  • Hans Rudolf Rohr zu Zwei Namen und kein Plan
  • Marcus Denoth zu Zwei Namen und kein Plan
  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan
  • Baresi zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Manfred Messmer zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
  • Daniel Flury zu Die Bilateralen III werden zur Versicherungspolice

Letzte Beiträge

  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]
  • IMGDas aussenpolitische Mütchen
    2. Oktober 2026
    Wie willkürlich Donald Trump mit Ländern umspringt, die ihm gerade nicht ins innenpolitische […]
  • SnapseedGeschacher
    1. Oktober 2026
    Interessant an den Berner Debatten über die Bilateralen III und das Mercosur-Abkommen sind nicht […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework