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Die Büza ist tot – bürgerliche Revolution abgesagt

3. Dezember 2015 By Manfred Messmer

Gute Kunde für die Linken, für den Juso-Enkel und dessen Grosstante: Die Büza ist tot.

Sie wurde heute in den Niederungen des Baselbieter Landrats mit zwei Entscheiden versenkt: Zum einen hat die FDP den Einspruch der SVP zur Uni-Pensionskassenvorlage abgeschmettert und zum anderen wurde die FDP bei ihrem ersten Postulat aus der Montagsshowtime abgewatscht: Die SVP verweigerte der Forderung nach weiteren Sparmassnahmen über 100 Mio. Franken den Status der Dringlichkeit.

Nun kommt das Postulat halt irgendwann mal unter „ferner liefen“.

Das ist einerseits eine gute Kunde: Es wird sich, anders als vor den Wahlen von den einen befürchtet und den anderen beschwört, auch in den nächsten vier Jahren nichts, aber auch gar nichts ändern.

Die bürgerliche Revolution ist abgesagt worden.

Und das ist andererseits die schlechte Nachricht: Das ziellose Gewurstel geht einfach weiter.

Die Bürgerlichen haben ihren Wahlsieg bereits nach einem halben Jahr verspielt.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Müllersays meint

    5. Dezember 2015 um 16:19

    lieber mm, scherer gibt ihnen recht. http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/scherrer-wie-es-gerade-ablaeuft-ist-es-ein-affront-gegenueber-dem-waehler-129789393

    • M.M. meint

      5. Dezember 2015 um 19:00

      Hab’s auch gelesen. Recht hat der Mann.

      • Chienbäsebärti meint

        6. Dezember 2015 um 16:40

        Späte Einsicht. Ein Blick in den Vergangenheit hätte dem Jungpräsidenten deutlich gemacht, dass die Partei seit 1975 Stimmen und Rückhalt verliert. Und das immer mit „bürgerlicher Zusammenarbeit“, die letzlich der Partei im Kanton die ramponierte Finanzdirektion beschert hat. Toni Lauber ist nicht zu beneiden!. Mit knapper Not (87 Stimmen) schaffte die Partei im Oktober noch, den Schneider-Schneiter-Stitz zu halten.
        Marc Scherrer und seine Führungscrew sollten endlich eine schonungslose Analyse vornehmen und ihre Politik den Konsquenzen angepassen. Selbst auf die Gefahr hin, dass der Rückhalt in Speckgürtel und in Pfeffingen weiter abnimmt; es wäre allerdings die Chance für einen Neustart. Mehrheiten für die Bürgerlichen zu beschaffen scheinen sich nicht zu lohnen.

  2. Marc Schinzel meint

    4. Dezember 2015 um 14:50

    Wer hyperventiliert denn da? Ich habe gestern im Landrat niemanden aus der SVP, der FDP und der CVP gehört, der bezweifelt hätte, dass die UNI deutlich sparen muss. Die eigentliche Arbeit hat schon begonnen, unabhängig vom „Deal“. Da sind sich die bürgerlichen Parteien und die Regierung völlig einig.

    • M.M. meint

      5. Dezember 2015 um 15:29

      Lieber Herr Schinzel, weshalb nur habe ich bei Ihnen immer das Gefühl, Sie seien einfach nur ein zweitklassiger Politdarsteller? Vielleicht deshalb, weil alle Ihre Sätze aus dem Zettelkasten stammen und ich sie alle gefühlt schon hundert mal gehört habe?

      • Marc Schinzel meint

        5. Dezember 2015 um 21:10

        Mit Ihrem Gefühl müssen Sie selber leben. Die Gemeinsamkeiten der Bürgerlichen sind nach wie vor da. Koordination und Auftritt sind verbesserungsfähig. Am Ende zählen die Resultate, das ist klar. Tägliche Wasserstandsmeldungen in den Medien sind nicht relevant.

  3. Grummel meint

    3. Dezember 2015 um 17:23

    Eine «Revolution» braucht Revolutionäre: Aber die stehen nicht in der «Roche»-Kantine..

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