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#FinanzenBL: Mir wäre das ziemlich egal

9. Juli 2015 By Manfred Messmer

Wäre ich Regeierungsrat, dann wäre mir das, was heute zu den Sparmassnahmen in den Zeitungen steht, ziemlich schnurz egal.

Und die Kommentare von Parteigängern erst recht. Inklusive Communiqué-Kommentar aus dem Basler Rathaus.

Den dass sich jetzt alle erstmal so richtig Luft verschaffen müssen, liegt in der Natur der politischen Sache.

Der Weg ist vorgegeben: Der Ball wird als nächstes in die Spielhälfte des Parlaments gekickt.

Und dann komt das Volk und will weiterhin verbilligt Tram fahren. Und die Steiner-Anhänger proben den Aufstand. Und die Staatsangestellten machen auf Dienst nach Vorschrift.

Who the fuck cares.

Wer seine Vorstellungen, von denen er überzeugt ist, durchsetzen will, braucht einen längeren Atem und Standvermögen, gepaart mit einem Schuss Zynismus.

„Alternativlos“ lautete die Losung.

Ich würde mich als Regierungsrat also entspannt zurücklehnen. Schliesslich werde ich nicht fürs Rumhühnern bezahlt, sondern für meine ruhige Hand.

Gut, ich weiss, mit so einer Haltung wird man auch nicht Regierungsrat.

Kategorie: Politik Stichworte: #FinanzenBL

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Grummel meint

    9. Juli 2015 um 20:19

    Wäre ich ein Ei, dann wäre ich die Mutter des Huhns.

    Oder so.

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