• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

Fundstücke oder: was man so alles liest am Samstagmorgen

2. März 2013 By Manfred Messmer

Das ist ein bemerkenswerte Begründung der Weissgeldstrategie der Basellandschaftlichen Staatsbank BLKB:

Als Finanzinstitut, das dem Staat gehört, ist es in unserem ureigensten Interesse, keinen Beitrag zur Steuerhinterziehung oder gar zum Steuerbetrug zu leisten.

Die Bank als verlängerter Arm der kantonalen Steuerbehörde, hört hört. Wer Geld hat, ist verdächtig. Wer Bargeld besitzt, erst recht.

Ich bin der Meinung, dass es nicht zur Aufgabe des Kantons gehört, Bankgeschäfte zu betreiben. Und über die eigene Bank Steuerspitzeldienste zu leisten erst recht nicht.

————————————————-

Wer so was schreibt:

…in der proppenvollen Kirche…

dem sollte man die Lizenz zum Journalisteln entziehen. (Herr Wieland in der BZ über die Trauerfeier für Herrn Zwick im Arlesheimer Dom.)

————————————————-

In den lokalen Verlagsprodukten wird über das „Wie weiter“ nach dem morgigen Wahlsonntag im Landkanton spekuliert. Ich habe den Eindruck, dass die Journis nicht begreifen, wie unser Majorzsystem funktioniert.

Ich kann also nur noch auf den SONNTAG hoffen, dass wenigstens dort einer schreibt, was den Baselbieter Parteien ab Montag tatsächlich bevorsteht, sollte es zu einem zweiten Wahlgang für die sogenannte Ballmer-Nachfolge kommen.

Sonst schreibe ich das nach vorliegen der Resultate halt selbst. Damit sie’s am Montag übernehmen können.

————————————————-

Herr Buffet glaubt noch immer, dass Zeitungen eine Zukunft haben. Deshalb hat er in den letzten Monaten immerhin für 344 Millionen USD Zeitungen aufgekauft.

Newspapers continue to reign supreme, however, in the delivery of local news. If you want to know what’s going on in your town – whether the news is about the mayor or taxes or high school football – there is no substitute for a local newspaper that is doing its job.

————————————————-

Meine Verwandtschaft hat ja immer behauptet, von „all dem“ erst nach dem Krieg erfahren zu haben. Und nun das hier:

The researchers have cataloged some 42,500 Nazi ghettos and camps throughout Europe, spanning German-controlled areas from France to Russia and Germany itself, during Hitler’s reign of brutality from 1933 to 1945.

When the research began in 2000, Dr. Megargee said he expected to find perhaps 7,000 Nazi camps and ghettos, based on postwar estimates. But the numbers kept climbing — first to 11,500, then 20,000, then 30,000, and now 42,500.

“We knew before how horrible life in the camps and ghettos was, but the numbers are unbelievable.”

The lead editors on the project, Geoffrey Megargee and Martin Dean, estimate that 15 million to 20 million people died or were imprisoned in the sites that they have identified as part of a multivolume encyclopedia.

„You lit­er­al­ly could not go any­where in Ger­many with­out run­ning into forced labor camps.“

————————————————-

Kategorie: Einsichten Stichworte: Einsichten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Rainmaker meint

    2. März 2013 um 14:25

    Und was waren Ihre Gedanken bezüglich Gründe für den kalten Winter in der BZ?

    • M.M. meint

      2. März 2013 um 16:11

      Kalter Kaffee. Wurde schon vor Monaten so abgehandelt. Fakt ist – seit 16 Jahren keine Erwährmung mehr.

      Angesichts all der anderen Probleme auf diesem Planeten können wir den Klimawandel zu den Akten legen.

      Allerdings geht das nicht, weil die Klimawandelindustrie (dazu gehört auch die Wissenschaft), inzwischen ein Multimilliardengeschäft ist.

      Unser neues Auto hat eine Start-Stopp-Automatik, braucht gegenüber dem Alten 25% weniger Treibstoff – ich bin also fein raus. 🙂

      • Isaac Reber meint

        2. März 2013 um 17:13

        wenn wir diesen gefrierschrank auch nur noch 3 weitere tage erleiden müssen, glaube selbst ich nicht mehr an die klimaerwärmung – kommt morgen hingegen die sonne, bleibts dabei 🙂

  2. Sulivan Greis meint

    2. März 2013 um 12:21

    Since I remember breathing the air under the sunlight, I am dreaming of a wonderful world, in which everybody is free of teamwork, networking, thinking and influances. It would make life so much easier, and more just. We wouldn’t need any political parties and religious disputes.

Seitenspalte

Kommentare

  • Daniel Flury zu Serienuniversum
  • Baresi zu Serienuniversum
  • Franz zu Serienuniversum
  • Isaac Reber zu Der Plan eines Plans
  • Siro zu Der Plan eines Plans
  • Isaac Reber zu Der Plan eines Plans

Letzte Beiträge

  • Bildschirmfoto 2026 09 15 um 09.51.24Die Hypothek Lauber
    15. September 2026
    Der frühere Bankratspräsident der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Thomas Schneider, hat der […]
  • ScreenshotSerienuniversum
    14. September 2026
    Nein, damit will ich mich gar nicht erst beschäftigen: mit dieser politischen Kakophonie auf allen […]
  • Riebli peterDie Beute
    11. September 2026
    Bei den nationalen Wahlen 2027 zeichnet sich im Baselbiet eine neue Normalität ab: Wer für den […]
  • SnapseedEin Hoch aufs Staatsversagen II
    10. September 2026
    Wenn wir gestern ein Hoch aufs Staatsversagen gesungen haben, kommen wir nicht umhin, die Leute zu […]
  • Kantonsspital Baselland Standort BruderholzEin Hoch aufs Staatsversagen
    9. September 2026
    In Liestal schaut jede Kommission durch ihre eigene Brille auf dasselbe Spital. Die […]
  • IMGDer Plan eines Plans
    8. September 2026
    Isaac Reber tritt ausgerechnet in jenem Moment ab, in dem sein grösstes Vermächtnisprojekt zur […]
  • ScreenshotRutschung.
    7. September 2026
    Die politische Verschiebung im Osten Deutschlands lässt sich an meinen Lesegewohnheiten ablesen. […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework