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So ein „Bistecca di Cavallo“ ist eine Delikatesse oder: das beigemischte Rind stört

14. Februar 2013 By Manfred Messmer

Mal abgesehen von  diesem Abpackzeugs: Pferdefleisch ist gar nicht so schlecht, wie es im Moment hingestellt wird.

Da gab es doch mal diese Pferdemetzgerei beim Claraplatz. Da haben wir früher, was auch schon ziemlich lang her ist, hin und wieder Pferdesteaks gekauft, zartes, fettfreies Fleisch.

Leute, so ein „Bistecca di Cavallo“ ist eine Delikatesse.

Mit anderen Worten: Würde man bei besagten Lasagne das Rindfleisch weglassen, hätte man ein durchaus köstliches Fertiggericht im Tiefkühler.

Kategorie: Politik

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Old (@trashbarg) meint

    17. Februar 2013 um 14:30

    Ich denke wir reden hier von verschiedenen Problemen.

    Die Falschdeklaration ist eine Schweinerei und meiner Meinung nach der eigentliche Skandal.

    Eine weitere Sauerei ist, dass das Pferdefleisch (gemäss Medienberichten) mit Medikamenten belastet ist. Im weiteren ist anscheinend nicht nachvollziehbar woher das Pferdefleisch kommt, dies dürfte Absicht sein, somit weiss niemand unter welchen Umständen diese Pferde gehalten, gefüttert und geschlachtet wurden.

    Abgesehen davon gehe ich mit M.M. einig, Pferdesteaks munden hervorragend. Die Jurassier wissen dass, dort gibt es noch etliche Restaurants die Pferdesteaks auf der normalen Speisekarte haben!

    Wünsche einen guten Appetit!

  2. schewardnadse meint

    14. Februar 2013 um 10:22

    Sorry, aber was stört ist nicht das Rossfleisch in der Lasagne, sondern die falsche Deklaration. Das ist doch die Sauerei!

    • Layer Christoph meint

      14. Februar 2013 um 10:45

      Genau! Wenn Rind steht, soll es Rind sein! Man kann auch schreiben Pferd oder Rind, dann ist man frei!

    • Rainmaker meint

      14. Februar 2013 um 12:07

      nur suggerieren die Aufschrei-Medien fast schon, dass Pferdefleisch giftig sei…

      • M.M. meint

        14. Februar 2013 um 13:19

        Ich will ja niemanden beleidigen, aber wer kauft schon Fertiglasagne? Und wer das tut, warum diese Verwunderung und Empörung?

        Das Zeugs kommt aus der Lebensmittelindustrie, was das einzig eindeutige Label ist, schnörkellos und appetitanregend.

    • U. Haller meint

      14. Februar 2013 um 18:32

      Ein anderer Etikettenschwindel regt mich seit langem auf. Viele persönliche Vorstösse (Metzgerverband, Konsumentenschuitz, Kassensturz etc.) haben bislang nichts gefruchtet. Es geht um den Klassiker „Kalbsbratwurst“. Laut Lebensmittelverordnung muss der Kalbfleischanteil mind. 50% betragen, der Rest kann alles mögliche (zumeist Schweinefleisch) sein. Das hat zur Folge, dass der nichtsahnende oder wenig kritische Konsument (der ich nun mal nicht bin) hinters Licht geführt wird. Bei einer „Schweinsbratwurst“ weiss ich a priori, was mir vorgesetzt wird. Bei einer „Kalbsbratwurst“ leider nicht. Etikettenschwindel eben.

      Es gibt meines Wissens eine löbliche Ausnahme, einer der, möglicherweise auf meine Kritik hin, reagiert hat:

      http://www.goldwurst.ch/home/page.aspx?page_virtual_url=goldwurst-home

      PS Habe kein Mandat von Jenzer 🙂

  3. Robert Schiess meint

    14. Februar 2013 um 9:42

    Ja, ein Filet vom Ross ist sehr, sehr gut. An der Laufenstrasse im Gundeli befindet sich noch eine Pferdemetzgerei.
    Schon erstaunlich, wie heutzutage ein Vorurteil wegen der Unkenntnis der Journalisten schubediwupp um die Welt geht.

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