• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

And The Winner is: Eric Nussbaumer

12. Februar 2013 By Manfred Messmer

Wahlzettel
Die Wahl- und Abstimmungsunterlagen sind eingetroffen, das Rennen ist gelaufen. Ich wähle Eric Nussbaumer in den Regierungsrat. Die Leser, die hier abgestimmt haben, wollten es so.

Und ich auch.

Die Antwort auf die Frage, weshalb ich ohne diese Umfrage Herrn Weber ebenfalls NICHT gewählt hätte, liegt in der Partei des Kandidaten begründet.

Anders als die sogenannt Bürgerlichen, bin ich der Meinung, dass überhaupt keine Notwendigkeit besteht, die SVP in der Regierung einzubinden. Denn ob die drin sind oder nicht, an deren Politik und politischem Auftreten in Parlament und Hinterzimmern ändert sich überhaupt nichts.

Nehmen wir doch den Bundesrat als Beispiel: Die Partei ist schon wieder dabei, ihren Mann zu demontieren und will künftig nur noch mit einem halben Bundesrat in diesem Gremium vertreten sein.

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Eine SVP, die nicht mehr in der Regierung vertreten ist, verliert an Schlagkraft. Die vom früheren Parteipräsidenten grossmaulig ausgestossene Drohung von wegen Fundamentalopposition, hat sich schon längst als Piepsen eines heiseren Vögelchens entpuppt.

Selbstverständlich kann ich die politischen Zwänge, in denen die Restbürgerlichen stecken, verstehen. Und sich dabei auf den Kandidaten konzentrieren und dessen Partei einfach ausblenden. So, also ob da gar nichts wäre ausser dem Kandidaten.

So wie Herr Weber es auf seinen Plakaten tut.

Das führt dann dazu, dass man herumerzählen muss, der Herr Weber sei doch gar nicht so, wie die anderen, der sein ein gemässigter SVP-Mann.

Diese Argumentation ist natürlich dumme Seich, um im SVP-Jargon zu argumentieren.

Muss uns auch überhaupt nicht interessieren. Sind ja nicht unsere Sachzwänge.

Denn die Lage ist klar: Die SVP-Kampflinie läuft von Blocher über Mörgeli, schnurstracks zu Baader und runter zu Weber, der, flankiert von Herrn Weibel, das tut, was er schon immer getan hat – ablesen, was man ihm auf einem Handzettel zum Vortragen ans Rednerpult rüberreicht.

Um es auf den Punkt zu bringen: Liberale können keinen Vertreter der SVP in die Regierung wählen, so wenig, wie sie Kommunisten wählen können.

So ist das.
Punkt.

[poll id=“53″]

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Origenes meint

    14. Februar 2013 um 14:13

    Herr Messmer, ich bin froh, dass Sie die SP als Sozialdemokraten, und nicht als Kommunisten bezeichnen. Ich bin auch froh, dass Sie eine klare Grenze zwischen FDP und SVP ziehen, denn diese Grenze ist in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten massiv verwässert worden. „Bürgerliche“ (FDP/SVP/CVP) gegen „Linke“ (SP/GP) ist ein überholtes Feindbild, das jedoch von gewissen Kreisen immer noch liebevoll gepflegt wird. Es könnten sich schon längst neue Allianzen bilden. Warum nur immer RECHTS-liberal mit RECHTS-konservativ? Warum nicht auch rechts-LIBERAL mit links-LIBERAL? Schaut euch den Smartvotespider der nationalen FDP an – welch eine breite Streuung. Ein Zürcher Ruedi Noser oder eine Bernerin Christa Markwalder sind unserem Baselbieter SP-Ständerat näher als ihrem eigenen nationalen Parteichef. Der Fehler der FDP (und auch CVP) ist, dass sie immer weiter nach rechts rutscht und sich der SVP anbiedert und unterwirft. Die FDP verliert ihre Identität, sie möchte gerne vom Kuchen der SVP profitieren, vergisst aber dabei, dass die SVP erzkonservativ ist – das GEGENTEIL von LIBERAL…

  2. Gerbi meint

    13. Februar 2013 um 0:09

    …und was soll am Methodisten-Prediger Nussbaumer liberal sein?

    • M.M. meint

      13. Februar 2013 um 8:59

      Dass er nicht in der SVP ist.

      • Gerbi meint

        14. Februar 2013 um 0:01

        Ja, als Liberaler ist es schwer geworden eine Partei zu wählen – eine weitere unwählbare Partei ist die „FDP.Die Liberalen“, die sich angeblich für mehr Freiheit und weniger Staat einsetzt, in Tat und Wahrheit aber für jede Steuer- und Gebührenerhöhung zu haben ist (neustes Beispiel das Bürokratiemonster „Gasttaxensteuer“), seit Jahren zahle ich eine riesige Motorfahrzeugsteuer weil die FDP sich für eine massive Steuererhöhung zu Gunsten des H2-Baus eingesetzt hat. Ob das wohl liberal ist?

        • M.M. meint

          14. Februar 2013 um 8:59

          Die Parteienrealität im Landkanton muss man aus der Optik der Wirtschaftskammer betrachten: Die hat die Fusion von FDP und SVP in ihrem Politalltag schon längst vollzogen.

          Erstaunlich nur, dass es noch immer FDP-Menschen gibt, die das partout nicht (ein)sehen wollen.

    • Origenes meint

      14. Februar 2013 um 14:46

      @gerbi: Die Sozialdemokraten sind mehrheitlich links-LIBERAL. Bei den Grünen finden sie wahrscheinlich links-konservative Menschen, aber das interessiert mich nicht, denn ich wähle sozialdemokratisch.

  3. Rainmaker meint

    12. Februar 2013 um 17:29

    wobei man dann ja als Liberaler doch eigentlich vielleicht doch eher den Herrn Schafroth wählen könnte….

    • etwasanderekritik meint

      12. Februar 2013 um 17:43

      Guter Witz! 🙂

Seitenspalte

Kommentare

  • Daniel Flury zu Serienuniversum
  • Baresi zu Serienuniversum
  • Franz zu Serienuniversum
  • Isaac Reber zu Der Plan eines Plans
  • Siro zu Der Plan eines Plans
  • Isaac Reber zu Der Plan eines Plans

Letzte Beiträge

  • ScreenshotSerienuniversum
    14. September 2026
    Nein, damit will ich mich gar nicht erst beschäftigen: mit dieser politischen Kakophonie auf allen […]
  • Riebli peterDie Beute
    11. September 2026
    Bei den nationalen Wahlen 2027 zeichnet sich im Baselbiet eine neue Normalität ab: Wer für den […]
  • SnapseedEin Hoch aufs Staatsversagen II
    10. September 2026
    Wenn wir gestern ein Hoch aufs Staatsversagen gesungen haben, kommen wir nicht umhin, die Leute zu […]
  • Kantonsspital Baselland Standort BruderholzEin Hoch aufs Staatsversagen
    9. September 2026
    In Liestal schaut jede Kommission durch ihre eigene Brille auf dasselbe Spital. Die […]
  • IMGDer Plan eines Plans
    8. September 2026
    Isaac Reber tritt ausgerechnet in jenem Moment ab, in dem sein grösstes Vermächtnisprojekt zur […]
  • ScreenshotRutschung.
    7. September 2026
    Die politische Verschiebung im Osten Deutschlands lässt sich an meinen Lesegewohnheiten ablesen. […]
  • Mermaid diagramDer Dorfbach und das Deutungsmonopol
    4. September 2026
    Citoyens haben heute ganz andere Möglichkeiten der politischen Mitwirkung als noch vor zwei, drei […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework