• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

In der Schweiz belastet das Internet die Umwelt etwa gleich stark wie eine Million Autos

13. Mai 2012 By Manfred Messmer

Ich falle ja mit diesem Blog unter die Kategorie „Klimaleugner“. Keine Frage, wer dieses Attribut ans Cyberrevers geklebt bekommt, schaut harten Zeiten entgegen.

Denn die Hysterie um den Klimawandel wird zunehmen.

Aber es ist noch viel schlimmer.

Denn während ich hier schreibe und den Text immer mal wieder zwischenspeichere, wie oft habe ich das schon vergessen und plötzlich war er weg, der Text, verbrauche ich Strom.

Ziemlich viel Strom.

(Sie übrigens auch, denn Sie haben diese Seite aufgerufen und lesen stromfressend das Zeugs, das ich hier schreibe).

Zuvor habe ich noch schnell meine E-Mails gecheckt. Ganz schlecht für die Umwelt.

Denn Achtung, jetzt kommt der Hammer:

In der Schweiz belastet das Internet die Umwelt etwa gleich stark wie eine Million Autos.

Schreibt die NZZ am Sonntag.

Wer einen Brief von einer Seite per E-Mail verschickt, verbraucht gleich viel Energie, wie wenn er einen Velokurier auf einem Elektrovelo auf eine Reise von 250 Kilometer schickt.

Ha, denke ich da – schicken wir ihn doch mit einem gewöhnlichen Velo von Basel nach Lugano (ungefähr).

Alles in allem, zeigt eine Studie des Bafu, dass die Infrastruktur für das Internet in der Schweiz mehr Strom verbraucht, als das AKW Mühleberg produziert.

Bild: Neuestes Gadget für Digital Nomades: Tastatur von Logitech macht aus dem iPad ein leistungskräftiges, bloggertaugliches Netbook für unterwegs. Aber wie gesagt, ist schlecht fürs Klima.

Bild oben – das Keyboard ist auch ein Deckel.

Damit habe ich mir den Kauf eines McBook Air gespart. Für unterwegs, ab diesem Sommer und für den Rest des Lebens.

Kategorie: Einsichten Stichworte: Digital Nomad, Klimaerwärmung

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Blacky meint

    14. Mai 2012 um 15:03

    Jetzt mag ich mein neues IPad gar nicht mehr auspacken vor lauter Energie-Sünden-Angst. Aber verstehen würd‘ und bedienen könnt’ich’s ohnehin nicht.

  2. merlinx meint

    14. Mai 2012 um 11:04

    Eine ansteckbare Tastatur bietet ASUS Eee Pad Transformer schon lange, dazu ist Polaris Office installiert, so kann im Hörsaal oder unter dem Lindenbaum komfortabel geschrieben werden.
    (Also, wir bevorzugen Android = menschenähnliche Technik, – ein Biss vom Apfel – vom Baum der Erkenntnis? – ich verzichte schweren Herzens auf dieses Paradies …)

    Diese Studien wollen uns nur ein schlechtes Gewissen machen, man kann sie genauso wenig ernst nehmen wie eine Enzyklika aus Rom oder Rechtsgutachten aus der Wüste …

    Digital Nomads benötigen nur leistungsfähige Solar-Ladegeräte …

  3. Cornelis Bockemühl meint

    14. Mai 2012 um 10:15

    „Keine Frage, wer dieses Attribut ans Cyberrevers geklebt bekommt, schaut harten Zeiten entgegen.“

    Ja – aber: Haben Sie denn hier nicht selber geklebt? Und ist das denn nicht gerade der Zweck der Übung??

    (Oder ist das jetzt zu frech gefragt? 😉 )

  4. The Pedestrian meint

    14. Mai 2012 um 9:42

    Zum E-Bike-Vergleich (2): Nimmt man die Zahlen der Studie der Empa, ergibt das E-Bike-Beispiel einen Weg von 4m. Was in der Grössenordnung plausibel erscheint.

    PS Der 1/x-Fehler ist auf S. 50 zu finden.

  5. Titus Sprenger meint

    14. Mai 2012 um 3:19

    Hat die NZZaS auch geschrieben, wie viel Energie notwendig wäre, wenn alles, was heute via Internet erledigt wird, anderweitig erledigt werden müsste?

    Oder wie viel Energie wäre notwendig, wenn der Inhalt einer E-Mail auf dem Postweg übermittelt worden wäre (Energiebedarf für die Herstellung und Beschaffung des Papiers, des Umschlags, der Briefmarke, der Schreibmaschine, des Schreibbands, des Transports zur Post usw.).

    Wenn schon Vergleiche, dann bitte Gleiches mit Gleichem. Es scheint allerdings, dass die NZZaS bei der fraglichen Studie auch nicht genau hingeschaut hatte:
    https://twitter.com/#!/augenreiberei/status/201780505539129344

  6. The Pedestrian meint

    13. Mai 2012 um 20:50

    Zum E-Bike-Vergleich: Ich komme, ganz grob geschätzt, auf über ein halbes E-Mail pro Tag und Person. Und dann ist der Strom verbraucht 🙂 Oder hab ich mich noch schlimmer verrechnet als die NZZ a. S.?

  7. Haguhans meint

    13. Mai 2012 um 20:09

    Ehrlich gesagt: Das ist mir schnurzpiepegal. Kann das Wort Klima nicht mehr hören. Die können mich alle mal.

  8. Beat Hermann meint

    13. Mai 2012 um 20:02

    Ich habe die Studie nicht verstanden, ahne jedoch, dass die gescheiten Ingenieure der EMPA als Übungsannahme die Bäume in den Himmel wachsen lassen (es gibt keine Sättigung, es gibt keinen technologischen Fortschritt, und wenn dann führt er umgehend zu neuen Belastungen). Auf jeden Fall habe ich ab sofort ein schlechtes Gewissen sobald ich online gehe.

  9. Michael Przewrocki meint

    13. Mai 2012 um 19:32

    Wenn man ständig online ist, kann man das stinkmobil getrost vergessen.

Seitenspalte

Kommentare

  • Siro zu Der Plan eines Plans
  • Isaac Reber zu Der Plan eines Plans
  • Manfred Messmer zu Der Plan eines Plans
  • isaac reber zu Der Plan eines Plans
  • Daniel Flury zu Rutschung.
  • unterbaselbieter zu Rutschung.

Letzte Beiträge

  • IMGDer Plan eines Plans
    8. September 2026
    Isaac Reber tritt ausgerechnet in jenem Moment ab, in dem sein grösstes Vermächtnisprojekt zur […]
  • ScreenshotRutschung.
    7. September 2026
    Die politische Verschiebung im Osten Deutschlands lässt sich an meinen Lesegewohnheiten ablesen. […]
  • Mermaid diagramDer Dorfbach und das Deutungsmonopol
    4. September 2026
    Citoyens haben heute ganz andere Möglichkeiten der politischen Mitwirkung als noch vor zwei, drei […]
  • SnapseedDas Amt verwaltet
    3. September 2026
    Die Medien jubeln Isaac Reber im Chor hoch. Ich reibe mir die Augen: Reden sie vom selben […]
  • SnapseedWarten auf Toni
    2. September 2026
    Die Frist ist bereits verstrichen. An der letzten FDP-Parteiversammlung hatte Parteipräsident […]
  • SnapseedMein Gadget-CV
    1. September 2026
    We shape our tools and thereafter our tools shape us. John M. Culkin, 1967, Schüler von Marshall […]
  • IMGMoleskine III: Der Traum
    30. August 2026
    Eintrag vom 27. Juli 2012 Der Traum Der Plot: Ein Mann heiratet die Tochter aus vermögendem Haus. […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework