• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

So und nicht anders löst man das strukturelle Baselbieter Finanzproblem.

22. März 2012 By Manfred Messmer

Heute tagt der Landrat. Es geht in die zweite Lesung für das sogenannte Entlastungspaket. Viel Neues ist nicht zu erwarten.

Am Ende des Tages stimmen die Herren und Damen Landräte zu, weil sowohl die einen als auch die anderen auf das Volk hoffen. Das hat am 17. Juni das letzte Wort.

Wenn dieses Nein sagt, dann spielt das keine Rolle, egal was Herr Ballmer auch immer behauptet (ich bin noch immer der Meinung, der Mann sollte endlich zurücktreten).

Vor sieben Jahren stellte er und der Rest der Regierung anlässlich der GAP-Diskussion fest:

Seit mehreren Jahren reichen die Erträge nicht mehr zur Finanzierung der laufenden Ausgaben. Für die letzten vier Jahre resultiert ein kumuliertes Defizit von über 200 Millionen Franken oder rund 50 Millionen Franken pro Jahr. Mit dem vorliegenden Entlastungspaket aus der Generellen Aufgabenüberprüfung (GAP) soll der Baselbieter Staatshaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Werden keine Gegenmassnahmen ergriffen, nimmt die Verschuldung weiter zu.

Und, hat sich seit 2005 etwas geändert? Eben.

Als Schlussfolgerung kann festgehalten werden, dass  vom GAP-Entlastungsvolumen im Umfang von 134.8 Millionen Franken per Saldo rund 41 Millionen Franken nicht realisiert wurden.

Schreibt die Geschäftsprüfungskommission, (Präs. H.P. Weibel, SVP; auch ein Mitglied: B. Stückelberger, FDP),  in einem Bericht, der gestern punkt genau zur Landratssitzung vorgestellt worden ist, (ein Schelm ist, wer sich dabei etwas böses denkt.)

Herr Ballmer ist einmal mehr not amused.

Ich könnte mir folgendes Zukunftsszenario vorstellen, das genauso realistisch ist, wie das Geschwätz der Regierung/Landräte.

Herr Ballmer tritt zurück, Herr Nussbaumer wird neuer Regierungsrat (hat derzeit die grössten Chancen, weil die SVP angeschlagen und der einzige Hoffnungsträger nach Bern und in die Verwaltung abgedüst ist, die FDP – forget it), es kommt zu einer entspannten Annäherung an Basel und in zehn Jahren steht dann das Zusammengehen an.

So und nicht anders löst man das strukturelle Baselbieter Finanzproblem.

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Beat Hermann meint

    23. März 2012 um 21:18

    Ballmer = Araldit am A….. so klebt es sich gut am Sessel. Auch Ospel wollte Teil der Lösung sein. Zum Glück wurde er gegangen. Ich bin skeptisch fürs Baselbiet. Wir wollen die Krise noch nicht erkennen (hat uns nicht die UBS höchste Wettbewerbsfähigkeit attestiert?). In Tat und Wahrheit ist es dramatisch: strukturelles Defizit; wirtschaftliche Wachstumsschwäche, toxische Demographie. Wie auf der Titanic tanzt Liestal bis …. Ja ein Kanton Basel ist vermutlich die Zukunft!

    • Hans-Markus Weber meint

      24. März 2012 um 6:43

      Wie geht es Unternehmen, die führungs- und visionslos und mit finanziellen Problemen vor sich hin dümpeln: Sie werden übernommen. Basel-Landschaft wurde in den vergangenen Jahren so heruntergewirtschaftet, dass eine Fusion mit Basel-Stadt naheliegt. Die Baselbieter können’s einfach nicht! Mer wei mou luege reicht eben nicht, um einen Kanton überlebensfähig zu erhalten!

  2. Beat Hermann meint

    23. März 2012 um 21:17

    Ballmer = Araldit am A….. so klebt es sich gut am Sessel. Auch Ospel wollte Teil der Lösung sein. Zum Glück wurde er gegangen. Ich bin skeptisch fürs Baselbiet. Wir wollen die Krise noch nicht erkennen (hat nicht die UBS uns höchst Wettbewerbsfähigkeit attestiert?). In Tat und Wahrheit ist es dramatisch: strukturelles Defizit; wirtschaftliche Wachstumsschwäche, toxische Demographie. Wie auf der Titanic tnazt Liestal bis …. Ja ein Kanton Basel ist vermutlich die Zukunft!

  3. Liberopoulos meint

    22. März 2012 um 12:24

    ich weiss nicht was die Aufregung soll, ist doch normal, dass man in der Politik ca. alle 5 Jahre über dieselben Probleme diskutiert.

  4. h.s. meint

    22. März 2012 um 8:54

    Und die nichtrealisierte Summe vermehren Sie noch mit den doch an die Oeffentlcih-Rechtlich Angestellten gewährte Teuerung. Im ganzen genau wie immer bei Ballmer. Die Vorlage hat ein andere Zweck als angekündigt und er traumt vom immer weiter sprudelnde Steuern um die Lücke zu füllen. Diese Vorlage hat auch schon wieder 60 Mio ohne Inhalt.

Seitenspalte

Kommentare

  • Christoph Gass zu Die Zehntelei
  • Marc Schinzel zu Zwei Namen und kein Plan
  • Patrick Frey zu Zwei Namen und kein Plan
  • Hans Rudolf Rohr zu Zwei Namen und kein Plan
  • Marcus Denoth zu Zwei Namen und kein Plan
  • unterbaselbieter zu Zwei Namen und kein Plan

Letzte Beiträge

  • SnapseedDie Zehntelei
    16. Oktober 2026
    Es ist Abstimmungszeit, und wieder einmal geht die Welt unter. Dieses Mal entbrennt der […]
  • IMGErkältung. Grippe. Covid.
    15. Oktober 2026
    Andern Tags dachte ich: eine Erkältung, wie man sie sich auf einer mehrstündigen Fahrt in einem […]
  • Christinefrey web origZwei Namen und kein Plan
    9. Oktober 2026
    Da ist also mal wieder jemand zur bz gesprungen und hat ihr den neuesten Stand der internen […]
  • IMGWir die Schweiz handlungsunfähig?
    8. Oktober 2026
    Wir laufen bei den Bilateralen III auf eine bei einem derart gewichtigen Geschäft noch nie […]
  • IMGSo what
    7. Oktober 2026
    Ein Bundesrat ist zurückgetreten. So what. Der Nachruf ist immer derselbe: pragmatisch, kollegial, […]
  • IMGDie Bilateralen III werden zur Versicherungspolice
    6. Oktober 2026
    Ich verstehe ja, dass es einfacher ist, ein derart hochkomplexes Thema wie die Bilateralen III mit […]
  • IMGSchweizer Stabilität ist anderswo Regierungskrise
    5. Oktober 2026
    Zug hat gewählt. Nicht, dass mich das weiter interessiert. Interessant ist die Grafik mit der […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework