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Zur gestrigen Pressekonferenz der Baselbieter Regierung

8. Februar 2012 By Manfred Messmer

Nein, es macht keinen Sinn, sich da noch weiter aufzuregen.

Und sich ernsthaft mit ihnen zu beschäftigen erst recht nicht.

Die sind halt so.

Die können nicht mehr als das, was sie uns in den letzten Jahren vorgeführt haben.

Deshalb wird aus all dem Ankündigungs- und Absichtsgeplauder von gestern weder heute noch morgen etwas werden.

Weshalb auch.

Was hat sich denn geändert?

Eben.


(c)Bild Staatskanzlei

Kategorie: Politik Stichworte: Basel-Landschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. h.s meint

    10. Februar 2012 um 20:22

    Sehr geehrte Frau Umiker, Ich habe keine verschwörungstheorien verbreitet. In Wahrheit lief folgendes ab:
    Ich behauptete: „Ich glaube dass ich den Entlastungspakket gut bestudiert habe, jede Massnahme Einzeln.“
    Sie behaupten darauf: „Nur noch soviel: Alle Massnahmen können Sie gar nicht studiert haben, weil jene, die in der regierungsrätlichen Kompetenz liegen, so gar nie öffentlich wurden.“
    Damit könnten Sie nur ein Zweck haben. Mir unsorgfältiges arbeiten vorzuwerfen. Mein Aufruf an Ihnen dann die nicht öffentliche Massnahmen zu benennen, versuchen Sie jetzt als Verschwörungstheorie ab zu tun. Sie waren diejenige die behauptet hat, ich könne gar nicht alle Massnahmen kennen. Nun scheint es also möglich zu sein sie doch alle zu kennen.

    • Beat Hermann meint

      12. Februar 2012 um 0:15

      Das ist doch der Punkt: unsere Oberen wollen nicht, dass wir verstehen was sie in ihrer überragenden Weisheit uns erzählen. Das Problem ist die mangelndeTransparenz und hier stecken Regierung und Beamtenschaft unter der gleichen Decke!

  2. Viktor Baranoff meint

    8. Februar 2012 um 19:33

    Es gibt doch keinen Grund sich aufzuregen. Es ist ja keiner von der SVP auf dem Photo.

  3. Blacky meint

    8. Februar 2012 um 12:22

    Ich vermisse M.M.s Bemerkungen zu Adrian Ballmers Outfit und Hans-Rudolf Gysins Background.

  4. Gotte meint

    8. Februar 2012 um 9:46

    dass balmer tatsächlich steuersenkungen plant, die nota bene wirklich nur den gut bis sehr gut verdiendenden nützen, und dem volk gleichzeitig das sparlied flötet, ist derart unverschämt, dass es wohl den journis und den landräten die sprache verschlagen hat.

    • Beat Hermann meint

      9. Februar 2012 um 20:31

      Habe heute die Onlineausgaben der Lokalzeitungen konsultiert. Keine Analysen, keine Kommentare, kein Aufbegehren in den Foren. Ich verstehe meine kleine Welt nicht mehr. …. ja die SP will Steuersenkungen rückgängig machen. Ist das alles?

  5. h.s. meint

    8. Februar 2012 um 8:58

    Es ändert sich nichts? Dabei spart Herr Ballmer jetzt gerade 180 Mio im Staatshaushalt. Weil leider kein Geld mehr da ist. Bei die Verwaltung gibt es naturlich kein Sparpotenzial. Dafür bei Leistungen von die Verwaltung. Gleich viel Beamten leisten weniger und lassen den Burger mehr bezahlen. Wofür braucht Ballmer das Geld. Nun da ist den Programm 2012-2015 sehr aufschlussreich. Ballmer hat neue Kostenposten die finanziert werden mussen.
    Und die kosten?…….180 Mio.
    Nutzniesser?……….45 Mio für Steuersenkung für Vermögenden, 30 Mio für Lohnerhöhung Beamten, 60 Mio für Sanierung Beamtenpensionen, 20 Mio für bessere Arbeitplätze für Beamten, etc.

    Honi soit qui mal y pense

    • Beat Hermann meint

      8. Februar 2012 um 9:36

      Genau hier verstehe ich meine und Herrn Ballmers Partei nicht. Niemand steht auf die Hinterbeine! Die sind doch nicht alle gekauft durch das Steuergeschenk und eine reine Beamtenpartei ist es doch auch nicht ……

    • barbara umiker krüger meint

      9. Februar 2012 um 17:51

      Schlecht informiert und ein Beamtenbild von vor-vorgestern!
      Würde man sich nur schon mit dem Entlastungspaket befassen, wäre sofort klar, dass viele (gute!) Leute entlassen werden sollen. Auch gibt es in BL schon seit langem keine Beamten mehr, sondern Angestellte. Aber Feindbilder zu pflegen ist allemal einfacher als differenziert Fakten zu studieren (u.a. auch die Ansprüche unserer sich immer schneller drehenden Wirtschaft und einer überforderten Gesellschaft) und dann zu urteilen. Oder: tatsächlich honi soit qui mal y pense…

      • Beat Hermann meint

        9. Februar 2012 um 20:25

        Da haben Sie aber ein grossartiges Tor geschossen. In der Tat habe ich mich in der Terminologie geirrt. Die Substanz dagegen: 1. unser Kanton ist zu fett und hat ein strukturelles Defizit. 2. Das Baselbiet hat ein demographisches Problem und 3. sind wir wirtschaftsschwach geworden. Das heisst 1. Abspecken (gute und schlechte müssen gehen), 2. die Standorqualität (nicht das Marketing) verbessern 3. eine wirtschaftsfreundliche Politik betreiben (nicht nur gewerbefreundlich). Die Politik, meine Partei, die FDP, die unzähligen Kostgänger des Staates haben uns ausgenommen und müssen nun leider, leider, leider die Konsequenzen tragen. Und ich meine, nicht immer nur die Steuerzahler!

      • h.s. meint

        9. Februar 2012 um 20:50

        1. Ich habe den Wort Beamten mit Absicht benutzt. Scheinbar haben alle öffentlichrechtlich Angestellten den gleiche Kurs gefolgt. Wenn ich Beamte sag explodieren sie und weisen darauf hin dass sie kein Beamten mehr sind. (Etwa wie die Namensänderung: Kriegsministerium, Verteidigungsministrium, Ministerium für internationale Sicherheit und zu letzt Ministerium für Friedenseinsätze).
        2. Viele Angestellten verlieren ihren Aufgabe, nur wenige müssen Tatsächlich gehen. Wenn aus ein Bezirksschreiber ein privatrechtliche Notar wird ist den Schade überschaubar.
        3. Ich glaube dass ich den Entlastungspakket gut bestudiert habe, jede Massnahme Einzeln. Wenn Ballmer 3.2 Mio sparen möchte in dem er weitere Angestellte in dienst nimmt so dass jugendliche kein Zugang zu Prämienverbilligung haben, soll mir mal jemand erklären wo da die Kernverwaltung betroffen ist.

        • barbara umiker krüger meint

          9. Februar 2012 um 21:04

          Ich mag nicht rumstreiten, denn es sind unfruchtbare Diskussionen, wenn das gegenüber nicht (zu)hören will. Nur noch soviel: Alle Massnahmen können Sie gar nicht studiert haben, weil jene, die in der regierungsrätlichen Kompetenz liegen, so gar nie öffentlich wurden.
          PS: Ich bin in der Privatwirtschaft (KMU) gross geworden…

          • Beat Hermann meint

            9. Februar 2012 um 21:24

            Dies ist es was ich liebe: es bleibt unter dem Deckel in RR-Kompetenz! Ich denke eher, dass die „Beamtenschaft“ wieder lernen muss, auf das „Zahlvieh“ (die Steuerzahler und Stimmbürger) zu hören.

            • h.s meint

              10. Februar 2012 um 8:55

              Sehr geehrte Frau Umiker, Sie behaupten also, dass es ausserhalb der 187 Massnahmen aus den Entlastungspakket noch weitere gibt, die zu Entlastung führen aber nicht im Entlastungspakket aufgenommen sind (naturlich gibt es diese „sondersparmassnahme“ wo die Beschlussen erst später genommen werden). Ich glaube die landrätliche Finanzkommission wäre höchst überrascht. Die Mitglieder der Task Force so wie so. Aber bringen Sie doch mal ein Beispiel. Arlesheimreloaded kriegt dann ein Primeur.

              • barbara umiker krüger meint

                10. Februar 2012 um 18:13

                Nein, das habe ich nicht gesagt! Nur sind die Massnahmen, die der RR in eigener Kompetenz fassen kann / konnte, in der Vorlage nicht gross spezifiziert und waren deshalb auch nie gross Teil der öffentlichen Diskussion.

                Also, meine lieben Herren, bitte keine Verschwörungstheorien mehr.

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