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9/11 – was nicht sein darf, ist nicht

11. September 2011 By Manfred Messmer

Man kommt heute nicht um die Genkfeier für 9/11 herum. Läuft ja auf allen Kanälen.

Bin für ein paar Minuten bei den Schweizern hängen geblieben.

Erkenntnis der Runde: die USA haben als Folge so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Dank Herrn Bush.

Ach, ja, der Herr Bush.

Dieser Naivling – alle Amerkaner sind naiv – wollte mit dem Sturm auf Bagdad auch noch die Demokratie in den Irak bringen.

Und damit einen Dominoeffekt im Nahen Osten auslösen.

Ts (dentaler Schnalzlaut im Sinne von Kopfschütteln).

Doch Moment mal, könnte es sein, dass Herr Bush doch noch Recht bekommt?

Könnte es sein, dass zwischen 9/11, dem anschliessenden Sturz Saddams und dem Sturz Mubaraks, Ben Alis, der gezielten Bombadierung von Gadafis Militäreinrichtungen, dem Aufruhr in Syrien etwa ein Zusammenhang besteht?

Nein, was nicht sein darf, ist nicht.

Wo kämen wir denn da hin, wenn „der Westen“, die USA oder gar Herr Bush als Sieger aus 9/11 hervorgingen.

Wobei – ausser jede Menge Sicherheitschecks hat al-Qaida eigentlich nichts erreicht.

Kategorie: Einsichten Stichworte: Einsichten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mark meint

    13. September 2011 um 8:11

    Ich empfehle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc

  2. Friedensapostel meint

    12. September 2011 um 7:26

    so schlecht ist die Analyse nun auch wieder nicht.

    Bin immer dankbar, wenn beide Seiten beleuchtet werden. So kann ich mir eine Meinung bilden.

    Das Wirken von Bush kann erst etwa in 20 Jahren beurteilt werden. Da fliesst noch ein bisschen Wasser den Rhein runter.

  3. bugsierer meint

    11. September 2011 um 22:07

    reichlich naive analüse. weit unter ihrem niveau.

  4. Guybrush meint

    11. September 2011 um 21:51

    Nichts erreicht? Immerhin steht die Weltmacht wirtschaftlich ziemlich am Abgrund. Und dies nicht zuletzt, weil man teure Kriege finanzieren musste und immer noch muss.

  5. Peter Wohen meint

    11. September 2011 um 21:05

    Sehr unkorrekt, ihr Gedanke! Ganz korrekt hingegen die Schweizer Tagesschau (11.9.2011, 19.30, http://www.videoportal.sf.tv/video?id=51958c17-65f3-4bb7-b9f5-4f4cbee581c6). Sie hat es tatsächlich geschafft, in der ganzen 9/11-Berichterstattung die Täter nicht nur nicht zu beschreiben (Moslems, oder allg. Islam), sondern sie sagt nicht mal, dass es Täter gab. Es ist nur von Flugzeugen die Rede, die in die Hochhäuser geflogen sind (diese bösen Flugzeuge). Dass diese Flugzeuge von islamischen Terroristen gefolgen wurden, erfährt der Zuschauer nicht. Das wäre, wie wenn man vom 2. Weltkrieg schriebe, ohne das Wort „Nationalsozialismus“ zu nennen.

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