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Je reicher ein Land, desto höher das Preisniveau

8. August 2011 By Manfred Messmer

Es ist ja schön, wenn man Fakten statt Gefühle sprechen lässt:

Nicht einmal in einer Währungsunion wie dem Euroraum konvergieren die Preisniveaus. Vielmehr bleiben teilweise beträchtliche Unterschiede bestehen, wie ein Vergleich der Preisniveaus in Europa, der EU-27 und der Eurozone zeigt.

So weist Frankreich ein um rund 16% und Deutschland ein um knapp 8% höheres Preisniveau als Spanien auf. Ein Währungsraum gewährleistet demnach noch keine absolute Konvergenz der Preisniveaus. Und auch im Internetzeitalter werden Preisniveauunterschiede nicht ohne weiteres eingeebnet.

Boris Zürcher auf Avenir Suisse: Je reicher ein Land, desto höher das Preisniveau

Kategorie: Politik Stichworte: Finanzkrise, Wirtschaft

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Blacky meint

    8. August 2011 um 16:17

    Aus diesen Gründen setzt der „Economist“ bei – zugegebenermassen schwierigen – Kaufkraftvergleichen auf einen „Bic Mac Index“: was kostet in den verschiedenen Ländern ein „Burger“, und wie lange muss man dafür arbeiten.

  2. quer meint

    8. August 2011 um 11:41

    Gut beobachtet. Das jeweilige Preisniveau spiegelt zu großen Teilen die Produktivität (einer Region) wieder. Und dieser Spiegel ist um so verzerrter, wie sich höchtst unterschiedliche Wirtschaften in der geichen Währung begegnen. Deshalb kann eine solche Währung nur künstlich aufrecht erhalten werden. Mit anderen Worten: Eine solche „Währung“ ist garkeine. Sie bleibt deshalb auch nicht.

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