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Baselland kommt um Steuererhöhungen nicht herum

14. August 2011 By Manfred Messmer

«Wir sind auf die Ausschüttungen der Nationalbank angewiesen», sagt eine welscher Finanzminister heute in der NZZ am Sonntag. Er und seine anderen Westschweizer Kollegen beharren auf einer Gewinnausschüttung, auch wenn kein Gewinn da ist.

Nur die Westschweizer?

Herr Ballmer, glückloser Finanzvorsteher des Kantons Baselland rechnet ebenfalls händeringend mit den Nationalbankmillionen.

Gut, nicht mehr mit den rund 60 Millionen vom letzten Jahr. Aber die Hälfte sollte es schon sein. 

Wenn die 30 Millionen budgetierter Nationalbankgewinnfranken NICHT nach Liestal überwiesen werden, von was man bei einer realistischen Einschätzung der Lage ausgehen muss, wird das Baselbiet nächstes Jahr statt 70 Mio. deren 100 Mio. Franken einsparen müssen.

Dem Landkanton stehen mit anderen Worten Steuererhöhungen ins Haus, anders ist das gar nicht machbar.

PS: Frau Herzog budgetiert vorsichtiger. Sie erwartet nichts von der Nationalbank.

Kategorie: Finanzkrise Stichworte: Baselland spart

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. LINDER meint

    15. August 2011 um 17:25

    Wirtschaft? Das ist doch das, wo man eine Stange helles kriegt…

  2. Heinz Heller meint

    15. August 2011 um 14:24

    Manchmal wiederlegt die Wirklichkeit die hämischen Kommentatoren.

  3. Heinz Heller meint

    15. August 2011 um 14:23

    Kaum zu glauben, Herr Balmer hat die Kantonsfinanzen nicht im Griff, Frau Herzog hingegen schon. Aber Frau Herzog gehört doch wie Frau Leutenegger Oberholzer einer Partei an, deren Exponenten keine Ahnung von Finanzen haben. mANCHMAL WIEDERLEGT DIE wIRKLICHKEIT DIE

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Kommentare

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