• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

arlesheimreloaded

Mäuse schultern Elefanten. Seit 2005.

  • Home
  • Datenschutz

„I’ve just left the presidential palace“

4. Februar 2011 By Manfred Messmer

Gut, wie wollen jetzt nicht dauernd die hiesigen Medien mit anderen vergleichen. Die Qualität eines André Marty, der von SF nach Kairo geschickt wurde, entspricht dem, was das Schweizer Fernsehen auch sonst so berichtet.

Ist halt so.

Im Zeitalter des Internets kann sich derjenige, der sich für eine Sache interessiert, auch anderweitig informieren.

Gestern Abend habe ich über Twitter von einem Amerikaner einen Hinweis auf ein Interview von Christiane Amanpour (ex CNN, heute ABC) bekommen. Und selbstverständlich ist der Report online einsehbar und kann über Blogs weiterverbreitet werden. Das Wort unserer Epoche heisst „share“.

Was wir hiermit tun.

Schon der Einstieg ist so, wie nur Frau Amanpour ihn liefern kann:

I’ve just left the presidential palace in Cairo where I sat down for an exclusive 30-minute interview with President Hosni Mubarak.

Wenn man mal die doch recht einseitige Sicht von der Strasse weglässt, die wir im Minutentakt geliefert bekommen, dann ist die Argumentation Mubaraks und seines Vizes wohl nicht ganz ausser Acht zu lassen.

Wir haben in Europa ja jede Menge Erfahrungen mit Revolutionen. Sie frisst immer ihre Kinder.

Kategorie: Politik Stichworte: Mittlerer Osten

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Patrix meint

    4. Februar 2011 um 22:16

    Naja, wir werden ja weder von Mubarak noch von der Opposition eine neutrale Lagebeurteilung kriegen. Von daher ist das Interview zwar durchaus interessant, hilft aber schlussendlich auch nicht weiter.

    Was mich in dem Zusammenhang eigentlich viel mehr interessiert, ist die Tatsache, dass die überwiegende Zahl der hiesigen Medien nicht in der Lage ist, auf die Ereignisse in Tunesien und Ägypten überhaupt einzugehen. Die Dezimierung der Korrespondenten-Netzen und der Abbau der Redaktionen reduziert die Qualität und Breite der Berichterstattung massiv. Da kann ich ja auch direkt die Agenturmeldungen anschauen, wozu noch eine Zeitung kaufen oder den Fernseher einschalten?

  2. Einhorn meint

    4. Februar 2011 um 17:32

    Es wird wohl so sein, wie es immer war. Die die kritisieren, haben am Ende unrecht. Nein, nicht das àgyptische Volk. Nein,Sie….Sie können sehr gut die anderen kritisieren, aber dann müssen Sie auch etwas abliefern, das gut ist. Aber was Sie hier schreiben, ist so was von Gymischüler Niveau. Das kann doch jeder….

  3. Mittelmass meint

    4. Februar 2011 um 11:20

    Blah blah blah.

    Sorry aber das ist nur noch Propaganda, die noch-/ex-Machthaber als nachdenkliche, fürsorgliche Leute darzustellen.

    Ich bin im übrigen skeptisch was den Ausgang betrifft und es könnte noch schlimmer kommen – Stichwort Islam, Theokratie.

    Aber ich kann die Leute verstehen die einen „Change“ wollen und hoffe, dass da etwas Besseres rauskommt.

    Hoffen darf man ja noch.

Seitenspalte

Kommentare

  • Henry Berger zu Das Amt verwaltet
  • Hans Rudolf Rohr zu Mein Gadget-CV
  • Hans Rudol Rohr zu Mein Gadget-CV
  • unterbaselbieter zu Warten auf Toni
  • Manfred Messmer zu Mein Gadget-CV
  • Hans Rudolf Rohr zu Mein Gadget-CV

Letzte Beiträge

  • Mermaid diagramDer Dorfbach und das Deutungsmonopol
    4. September 2026
    Citoyens haben heute ganz andere Möglichkeiten der politischen Mitwirkung als noch vor zwei, drei […]
  • SnapseedDas Amt verwaltet
    3. September 2026
    Die Medien jubeln Isaac Reber im Chor hoch. Ich reibe mir die Augen: Reden sie vom selben […]
  • SnapseedWarten auf Toni
    2. September 2026
    Die Frist ist bereits verstrichen. An der letzten FDP-Parteiversammlung hatte Parteipräsident […]
  • SnapseedMein Gadget-CV
    1. September 2026
    We shape our tools and thereafter our tools shape us. John M. Culkin, 1967, Schüler von Marshall […]
  • IMGMoleskine III: Der Traum
    30. August 2026
    Eintrag vom 27. Juli 2012 Der Traum Der Plot: Ein Mann heiratet die Tochter aus vermögendem Haus. […]
  • SnapseedMoleskine II: …oder war’s der Granatapfel?
    29. August 2026
    Eintrag vom 10. Juli 2012 «Sein meint anerkannt sein.» (Top aktuell, Quelle vergessen) Was, wenn […]
  • SnapseedMoleskine I: Blick zurück
    28. August 2026
    Ich bin bei meinem Moleskine-Notizbuch auf der letzten Seite angelangt und habe mir ein neues […]

Kategorien

Transparenzhinweis

Dieser Blog arbeitet mit Claude (Anthropic) und ChatGPT (OpenAI) als analytischer Komponente, konfiguriert durch einen Masterprompt mit festen Analyseparametern. Die Texte stammen von mir; Verantwortung und Redaktion sind vollständig menschlich.

Claude und ChatGPT lieferern Analyse, Recherche und Gegenargumente in Echtzeit — nicht als Ghostwriter, sondern als kritisches Korrektiv.

Das System operiert im Modus ⟦1:1⟧: eine funktionale Allianz getrennt arbeitender neuronaler Netze.

Für die Nachwelt gespeichert

web analytics


Online seit dem 22. September 2005

Copyright © 2026 · Genesis Sample On Genesis Framework