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Sind die USA im März pleite?

7. Januar 2011 By Manfred Messmer

Ich bin kein Finanzfachmann, aber ich interessiere mich schon von Berufs wegen für das, was zwischen den Zeilen steht.

Und da kann man erfahren, dass die USA tief in der Tinte sitzen und wir mit ihnen.

Denn möglicherweise schon Ende März sind die Vereinigten Staaten von Amerika zahlungsunfähig, ein Faktum, was den Spiegel zur ungewollt scherzhaften Untertitelzeile veranlasst:

Die Konsequenzen könnten die Folgen der Finanzkrise noch übertreffen.

Verhindern könne man das nur noch, wenn die Verschuldungsobergrenze von 14,3 Billionen USD flugs, flugs erhöht wird.

Leute: Gebt euer Geld aus, solange ihr noch etwas dafür bekommt. Tauscht Papier gegen Lebensqualität.

Kategorie: Finanzkrise Stichworte: Finanzkrise, USA

Über Manfred Messmer

Der Autor war zwölf Jahre Journalist: Freelancer, zeichnender Redaktor, stv. Chefredaktor, New-York-Korrespondent, Chefredaktor zweier Wochenzeitungen; CEO und Mitherausgeber von bazonline. 1986 bis 2024 Gründer und Senior-Partner messmerpartner PublicRelations.
Sie erreichen mich: arles.prodigy052@passmail.net

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter Svoboda meint

    9. Januar 2011 um 16:38

    Das ist doch nur Medienmache, damit die Limite ein weiteres Mal hochgeschraubt wird ..

  2. quer meint

    8. Januar 2011 um 15:56

    „….tief in der Tinte sitzen und wir mit ihnen.“

    1945 spätestens, war Deutschland pleite, der französische Franken nichts wert und das britische Pfund wegen Höchstverschuldung in tiefem Fall. Welches Desaster hatte das für die Schweizer Wirtschaft zur Folge und wie kränkelte der CHF? Nichts von allem.

    Wichtigster Merksatz in Sachen Wirtschaft und Geld lautet: Wenn jemand die Waren aus dem Land zwingend braucht, dann wird er sie kaufen; egal, was er dafür bezahlen muß. Und sei es in Gold- oder Silberbarren. Alternative: Man holt es sich mit Gewalt. Deshalb braucht man sowas wie eine Armee.

  3. h.s. meint

    7. Januar 2011 um 16:17

    Also ich sehe da folgende (Baselland ähnliche) Konstellation: Die USA haben ein gigantische Defizit. Ca. 100 Mia US$ pro Monat. Dies muss durch die Schatzkammer (welch ein Ironie) geliehen werden. In der USA darf der Schatkammer aber nur so viel leihen wie der Congres bewilligt. Heute liegt die Grenze bei 14’300 Mia US$, Geliehen hat die Schatkammer bereits 14’000 Mia US$. Die Republikaner verlangen von Obama nun Einsparungen. Aber dass ist unpopulär und Obama möchte daher nicht Sparen. Zumindest nicht bis zum 5 November 2012. Und daher möchte er mehr Geld leihen dürfen. In 1995 hatte wir diese Situation bereits. Clinton musste den Staat stil legen. Schlussendlich wurde die Kreditaufnahme erhöht auf 5’600 Mia US$. Geithner spielt Obama’s Laufbursche so dass der keine unbeliebte Massnahmen nehmen muss. Die Welt wird weiter drehen.

    • Einhorn meint

      8. Januar 2011 um 13:20

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

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