Tiefpunkte: ein Opel und die Baselbieter Regierungsratskandidaten

SONY DSCEigentlich sollte ich die paar tausend Bilder, die wir auf unserer Indienreise gemacht haben, sortieren, die besten auswählen und hochladen und den Rest deleten. Aber da war diese Woche mit Enkel#1 und danach die Festtage.

Überdies: Weil der Leasingvertrag auslief, mussten wir uns definitiv entscheiden, ob wir uns nochmals ein Auto zulegen oder auf Mobility umsteigen. Letzteres haben wir dann verworfen, weil zu kompliziert, um in die Manor oder die Migros zum Einkaufen zu fahren. Und im Frühjahr, wenn es nach Italien riecht, nach Brindisi oder Siena.

Ich habe also jede Menge Autotests gelesen und Preise verglichen.

Es ist das erste Mal nach einer langen Autobesitzkarriere – Höhepunkt war vor Jahren der 911er-, dass ich ein Auto mit dem Kopf und nicht mit dem Bauch ausgewählt habe. Wir wollten einen Kleinwagen, allerdings mit den Annehmlichkeiten, die man so braucht. Und sind bei einem Opel Corsa gelandet. Ich meine: BEI EINEM OPEL! Immerhin hat dieser Corsa neben all dem anderen Zeugs, das man halt so braucht, auch noch eine Lenkradheizung. Der Preis war so, wie sie derzeit sind: die sind froh, auch die fabrikneuen Karren loszuwerden. Und schmeissen einem nach all den Rabatten noch ein Set Winterreifen hinterher.

Möglich, dass dies nun tatsächlich unser letztes Auto ist.

PS:
Die Kandidatenauswahl für den Baselbieter Regierungsrat vom kommenden März ist zum Abwinken. Bei der SVP drängeln ein Schugger aus Muttenz (leidet der an Grössenwahn?) und ein ehemaliger kantonaler Chefbeamter und heute Bundesbeamter. Bei der SP ziert sich der zweimal-im-Jahr-Methodistenprediger, der über Gott („er ist ein Linker“, OMG) zur Partei gefunden hat. Es ist schon so: Wer seine Sinne beisammen hat, will nicht Regierungsrat werden. Übrigens: Herr Zwick bleibt und wird ab Januar wieder 100% arbeiten.