Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Google zahlt an Twitter: Silberstreifen für Verleger?

Die Verleger (weltweit) wollen endlich auch online Geld verdienen. Sie möchten wieder am News-Zapfhahn sitzen. Exklusiv. Denn damit haben sie sich in den letzten Jahrzehnten goldene Nasen verdient. Zum Beispiel mit völlig überteuerten Preisten für Zeitungsanzeigen. Mit Online brach dieses Geschäft einfach weg. Doch jetzt scheint ein Silberstreifen am Horizont auf. Bloomberg meldete gestern exklusiv, das Google und Microsoft (Bing) 25 Mio. USD an Twitter bezahlt, um die ... weiterlesen

Zeitungskrise: Jetzt geht es ans Eingemachte

Der Branchendienst Kleinreport meldet, dass die Verleger im Oktober gegenüber dem Oktober des Vorjahres erneut einen Inserateeinbruch von 25% hinnehmen mussten. Jetzt geht es den Verlagen ans Eingemachte. Denn schon der letzte Oktober war umsatzmässig ein mieser Monat gewesen. Wir könnten uns darauf v orbereiten, dass es in den nächsten Monaten zu einer Umwältzung des Zeitungsmarktes kommen wird.  Besonders prekär ist die Lage von mittelgrossen Zeitungen. Sie ... weiterlesen

Der Traum des Herrn Murdoch von Paid Content

Eigentlich hilft nur eine Weltverschwörung der Verleger, den Traum des Herr Murdoch von Paid Content durchzusetzen. Nur wenn die sich alle einig sind, und sich kollektiv vom Internet verabschieden, werden sie es schaffen, dass wir keine Gratisnachrichten mehr auf unseren Bildschirm holen werden.  Aber eine solche mediale Weltrevolution wird nicht stattfinden. So ist das Gerede von Herrn Murdoch in Sachen Paid Content, nur Gerede.  In einem Anfall von Selbstüberschätzung ... weiterlesen

1981 war die Welt der Zeitungsverlage noch in Ordnung

Liebe Journalisten, Verlagsleute, Zeitungsbesitzer und Zeitungsabonnenten, nehmt euch zwei Minuten Zeit um euch dieses Filmchen anzuschauen.  Es ist top aktuell. Denn es zeigt, wo noch immer die meisten Journalisten und Zeitungsverleger verharren. Im Jahr 1981. Hm, ja, der San Francisco Examiner ist heute nur noch eine lokale Gratiszeitung, im Tabloidformat. Credits:  Stefan Niggemeier ... weiterlesen

Ohne Google wären die Verleger (fast) nichts

In Deutschland, aber auch in der Schweiz, proben die Verleger - inzwischen ist wohl allen Lesern klar, dass diese derzeit meine liebste Berufsgruppe bilden - also die Verleger wehren sich seit Monaten auf allen Kanälen gegen Google. Sie haben sich darauf versteift, den angeblichen Contentklau von Google zu beklagen. Doch ohne die Suchmaschine fänden sie online kaum statt. Da wir gewisse Verbindungen zur WELTWOCHE haben, können wir einen lesenswerten Artikel unseres Lieblingskolumnisten  ... weiterlesen

iPhone-Besitzer sind Idioten

iPhone-Besitzer sind Idioten. Gut, das ist ein wenig hart. Gegen mich selbst. Auf alle Fälle sind einige Verlagshäuser der festen Überzeugung, sie könnten iPhone-Besitzern ein App verkaufen und anschliessend für jede heruntergeladene Nachricht, für Videos einen Franken ungrad verlangen. Schliesslich hat ja jeder iPhone-Besitzer ein Konto bei iTunes und da muss man dann nur noch sein Passwort eintippen. Und schwupps, schon kann man lesen, dass Herr Obama mit seiner ... weiterlesen

Verleger: Vergesst Papier, verschenkt den Kindle

Gestern haben wir hier zur Zukunft der Tageszeitungen festgestellt, dass schon in naher Zukunft die allermeisten von uns keine Nachrichten mehr auf Papier benötigen werden (ich hasse diese ewige Zeitungsbündelei für die umweltgerechte Abfallbeseitigung), weil wir alle handliche Geräte mit uns herumtragen werden, die kleine Computer sind und mit denen man nebenbei, wenn man will, auch noch telefonieren kann. Also so Dinger wie das iPhone, doch in Zukunft noch viel smarter. Per ... weiterlesen

Verleger verkaufen nichts als veredeltes Papier und Leser

Verleger schreiben sich ja gerne auf die Fahne, dass sie die zu stolzen Preisen erarbeiteten Artikel ihrer Journalisten, neudeutsch Content, dem Publikum doch nicht einfach gratis zur Verfügung stellen können. Weshalb man für die Inhalte auch im Internet entschädigt werden müsse. Und alle applaudieren, denn das tönt ja auch irgendwie plausibel. Doch in diesem Kampfruf sind gleich mehrere Denkfehler enthalten. Deshalb Bedarf es zunächst einmal eine Antwort auf ... weiterlesen

IV-Geld für Verleger

Das gönne ich den Zeitungsverlegern, die in Interlaken statt mit einem Galadiner nur mit Sandwiches verpflegt werden (Krise), echt: Sie bekommen von der Economiesuisse in den nächsten Tagen, also subito, 400'000 zusätzliche Franken in Form von Inseraten zugesteckt. Denn die vom Wirtschaftsverband sind  nicht mehr so sicher, dass die IV-Abstimmung mit einem Ja enden wird. Finanziert werden soll dieses Zusatzgeld aus dem "Kampagnenfonds zur Senkung des Umwandlungssatzes" ... weiterlesen

Das Ende der gedruckten Zeitung wäre grossartig

Wenn die Schweizer Verleger sich einmal im Jahr selbst feiern, dann tun sie das nach Gutsherrenart, also so, als wären sie noch immer die Herrscher übers geschriebene Wort. Deshalb sind sie heute aus der ganzen Schweiz im Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken eingedrudelt. Um bei bestem Essen und vorzüglichen Weinen zu - jammern. Ihr Tröster in der Not ist Herr Murdoch, der auf Paid Content setzt. Doch er schwört nicht mehr auf Papier, vielmehr fände er das Ende ... weiterlesen

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