Von M. M., 10. Oktober 2007 – 15:37:00
Den Freisinn scheint kurz vor Wahlkampfende die Ahnung zu streifen, dass zumindest ein Wir-Liberalen-Bundesratssitz am Wackeln ist. Wie anders als mit einer veritablen Torschlusspanik ist es sonst zu erklären, dass Herr Pelli in Interviews in der Westschweizer Presse die Idee lanciert, der Bundesrat solle künftig erst ein Jahr nach der Wahl des Parlaments gewählt werden. Le problème, en réalité, c’est que l’élection du Conseil fédéral ... weiterlesen
Von M. M., 03. Oktober 2007 – 10:00:00
Wir müssen nach den Wahlen wohl weniger über den Wahlkampfstil der Parteien diskutieren, sondern uns eher darüber unterhalten, wie viel demokratische Auseinandersetzung unser System erträgt, bevor es, wie da und dort postuliert, untergeht. Wenn also unser demkoratisches System wegen eines Schafplakats auf der Kippe steht, na dann gute Nacht. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass trotz viel Lärm auf der rechten Seite, eine Mehrheit nicht zu holen ist. Wir haben also den Beweis ... weiterlesen
Von M. M., 01. Oktober 2007 – 10:09:00
Das Problem liegt ja darin, dass es einem heutzutage nicht leicht gemacht wird, einen politischen Standpunkt einzunehmen. Denn ohne sich zu bewegen, finden Sie sich morgens beim Frühstück rechts der Mitte, pünktlich zur Mittagszeit mitten in der Mitte und wenn Sie nicht aufpassen, gehen Sie abends als Linker ins Bett. Das Problem sind die politischen Parteien und deren Vertreter. Früher, ja das waren noch Zeiten. Da war so ein FDP-Mann logo für die Wirtschaft, die Freiheit ... weiterlesen
Von M. M., 28. September 2007 – 10:27:00
Man hat sich bei der vereinigten Grünlinken vor Wochen darauf geeinigt, dass das Schäfchen-Plakat der SVP in Richtung Rassismus deute, dass das schwarze Schaf auf jemanden mit südlichem Migrationshintergrund hinweise. Das ist Politik und eine durchaus legitime Interpretation, um das Plakat des politischen Gegners in die eigene Kampagne miteinzubeziehen. Nun kann dieses Plakat aber auch als eine Illustration des landläufigen Begriffs vom "schwarzen Schaf" aufgefasst ... weiterlesen
Von M. M., 27. September 2007 – 09:03:00
Die beste Wahlkampagne der Region Basel fährt der Basler Gewerbedirektor Peter Malama (FDP, BS). Zum einen ist seine Medienpräsenz authentisch (auch wenn er einem zwischendurch mit seiner aufgesetzt-präzisen Artikulation des Nebensächlichen auf den Keks geht) und die Themen, die er besetzt, sind vorbildlich breit gefächert. Und zum anderen ist seine Inseratekampagne einsame Spitze. Auch er wird in viertelseitigen Inseraten mit Testimonials dem Wahlvolk schmackhaft gemacht. ... weiterlesen
Von M. M., 18. September 2007 – 15:09:00
Obwohl die SVP seit bald zwanzig Jahren Abstimmungskämpfe als Wahlkämpfe abhält und Wahlkämpfe als Richtungskämpfe inszeniert, haben die drei übrigen Bundesratsparteien noch immer keine Gegenstrategie entwickelt. Darin sind sich die Politikberater, PR-Profis und Abstimmungsorchestrierer einig, die man befragt, und zwar unabhängig von ihrer politischen Haltung. Schreibt der Tages-Anszeiger heute in einer ausführlichen Analyse des Wahlkampfs. Ich komme auch ... weiterlesen
Von M. M., 13. September 2007 – 16:45:00
Die SVP beherrscht mit einer konsequent durchgezogenen Kommunikationsstrategie die politische Diskussion der letzten Wochen. Ist das jetzt eine besondere Leistung? Nein. Denn was die SVP macht, wie sie vorgeht, kann in jedem Handbuch für Krisenkommunikation nachgeschlagen werden. Wir lernen, dass es in der Schweiz derzeit reicht, es einfach ein wenig besser machen als die anderen. Ob diese Art des Wahlkampfs nun gut oder schlecht ist, ob man den neuen Stil mag oder nicht – diese Frage ... weiterlesen
Von M. M., 06. September 2007 – 08:40:00
Wir sind ja wahrlich gesegnet, mit hellen Köpfen, die nach Bern drängen. Einer war schon mal in einer Aufwärmrunde dort und möchte auch ab Oktober wieder mit dabei sein: Nationalrat Urs Schweizer (FDP, Basel-Stadt). Wir erinnern uns: Nach langem Hin und Her liess sich sein Vorgänger zu einem frühzeitigen Rücktritt bewegen, um dem glücklosen Präsidenten der FDP den angewärmten Sessel zu überlassen. Der Mann ist als Finanzpolitiker unschlagbar. ... weiterlesen
Von M. M., 05. September 2007 – 11:27:00
Die Politposse der Bürgerlichen in Basel geht in die nächste Runde. Die Kandidaten der Gewerbeliste haben sich entschieden, anders als öffentlich gefordert, nicht klein beizugeben. Eben haben sie folgende Mitteilung an die Medien verschickt:Gewerbeliste fordert Aufnahme in die bürgerliche AllianzMit unserer Kandidatur für die Gewerbeliste verfolgen wir die Absicht, das bürgerliche Lager zu stärken. Nicht zuletzt durch die enorme Publizität unserer Liste ... weiterlesen
Von M. M., 01. September 2007 – 10:21:00
Für den ungebundenen Stimmbürger ist der jetzt offen ausgebrochene Krach unter den bürgerlichen Parteien in Basel-Stadt ein eigentlicher Glücksfall. Denn die Vorgänge um die LDP-Gewerbler-Unterlistenverbindung bringt an den Tag, wie die Parteien durch Tricks und Kniffs die Wähler hinters Licht führen. Der Wähler, die Wählerin geht doch gutgläubig davon aus, dass da vier Parteien antreten, um den nach langem internen Ringen in Parteipapieren ... weiterlesen
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