Von M. M., 29. August 2010 – 10:24:00
Ich habe nachgewogen, weil ich es genau wissen wollte. Die Ausbeute für den Altpapierhändler ist mal wieder gut: Sage und schreibe drei Kilo Altpapier haben sich allein gestern und heute bei uns angesammelt. Gegen dreissig Kilo Altpapier werden von uns gebündelt und Monat für Monat an den Strassenrand gestellt. Mit all dem übrigen Papiermist, den wir noch selbst produzieren, sind das locker eine halbe Tonne Altpapier pro Jahr, die Kartonschachteln nicht mitgerechnet. ... weiterlesen
Von M. M., 28. August 2010 – 09:12:00
Die Sache ist klar: 77% der auf bazonline votierenden Leser finden es in Ordnung, dass man das Outfit von Politikern kritisieren kann, 23% sind nicht dieser Meinung. Etwas über 600 Personen haben sich beteiligt - ist das repräsentativ? Interessant an den Reaktionen, die ich gestern erhielt, waren nicht die Stimmen zur Kleiderfrage. Worüber man sich überhaupt wundert, ist der Umstand, dass Herr Ballmer sich offensichtlich in einer medialen Schonzone bewegt. Denn dessen Bilanz ... weiterlesen
Von M. M., 27. August 2010 – 08:04:00
Ich glaub's ja nicht: Die BaZ greift das Thema doch tatsächlich auf. Und lässt auch eine Stilberaterin zu Wort kommen, die Herrn Ballmer gerne mal beraten würde. Immerhin ist die Anleggi von Herrn Ballmer der Zeitung satte 130 Zeilen plus Bild wert. Der Parteitag der FDP Die Liberalen mit der Parolenfassung zu Harmos hingegen wurde weit hinten mit knapp hundert Zeilen ohne Bild gewürdigt, wobei die Nomination von Adrian Ballmer und Sabine Pegoraro gerade ... weiterlesen
Von M. M., 26. August 2010 – 11:19:00
Lele Ceccarelli ist der Fraktionschef der FDP Die Liberalen im Baselbieter Kantonsparlament. Und er hat eben eine interessante Diskussion angestossen, nämlich: Darf man einen männlichen Politiker, der nicht allzu grossen Wert auf sein Äusseres legt - eine männliche Tugend - deswegen kritisieren? Lele Ceccarelli sagt: Nein. Und ich sage ja. Und das scheint ein derart heisses Thema zu sein, dass bereits die BaZ angerufen hat. Das ist schon in Ordung. Denn ist es ja so, dass eine ... weiterlesen
Von M. M., 26. August 2010 – 08:41:00
Ha - wer hätte das gedacht. Als Herr Morin ein halbes Jahr im Amt war, bat mich die BaZ um eine Beurteilung über dessen bisheriges Wirken. Wie üblich schrieb ich frei von der Leber weg, was nicht überall gut angekommen ist. Auf alle Fälle hat mich die BaZ seither nie mehr um ein politisches Statement zu einem Regierungsrat gebeten. Denn ich interessierte mich für die wirklich wichtigen Fragen, wie beispielsweise dafür, dass man als Regierungsrat bei öffentlichen ... weiterlesen
Von M. M., 25. August 2010 – 14:07:00
Vielleicht mögen es einige der geneigten Leser nicht mehr lesen, dass ich ein iPad besitze. Und damit den Schlüssel zum Paradies. Zum Nachrichtenparadies. Das läuft dann etwa so, dass man das Neueste - bequem liegend - aus der Onlinewelt lesen, zwischendurch seine Mails checken und auf OffMaps (sehr nützliches App) einen Blick auf den nächsten Städteausflug werfen kann. Und nicht genug damit: Dank einem 30-Tage-Gratisabo des Blick habe ich gestern Abend ... weiterlesen
Von M. M., 25. August 2010 – 12:09:00
Da ist also dieser Ehemann. Weil er dazu noch Moslem ist, erklärte er unlängst vor laufender TV-Kamera: Es sei schon okay, seine Frau zum Beischlaf zu zwingen. Weil es das nicht ist, wie wir wissen, muss der Mann sich im September vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Aziz Osmanoglu, Sekretär der Muslimischen Gemeinde Basel - um den handelt es sich - "wegen öffentlicher Aufforderung zu gewalttätigen Straftaten" angeklagt. Und jetzt kommt ... weiterlesen
Von M. M., 24. August 2010 – 15:52:00
Heute hatte ich mal wieder Lust auf Pulpo. Und weil ich auf dem Heimweg beim St. Jakobpark vorbeifuhr, stoppte ich kurz bei der Manor. 1,8 Kilo brachte das Meeresgetier auf die Waage. So einen tiefgefrorenen Pulpo in eine leckere Mahlzeit zu verwandeln, ist eigentlich recht einfach (wie überhaupt die Mittelmeerküche, die inzwischen auch unsere ist, keine grossen Anforderungen stellt). Wobei man sagen muss: Optisch kann man so eine Krake durchaus als Zumutung empfinden. Man lässt ... weiterlesen
Von M. M., 24. August 2010 – 08:16:00
Der Schlagabtausch zwischen Herrn Gysin (FDP, BL) und Herrn Malama (FDP, BS) geht zur Freude der Medien in die nächste Runde. Herr Malama, dem Weinen nahe, (BaZ: "Selten hat man Malama am Telefon mit einer derart belegten Stimme gehört."), versteht die Welt nicht mehr. Weil er ausserhalb seines Basler Politbiotops in der richtigen Welt gelandet ist. Und da gilt Herr Malama schon längst als Leichtfuss, einer, der nach allen Seiten laviert, einer, der sich zu welchem Thema ... weiterlesen
Von M. M., 23. August 2010 – 13:36:00
Wäre noch schöner, wenn ich jetzt auch noch etwas vom Schwingen verstehen würde.... Nein, der Anlass ging unbeachtet an mir vorbei. Jedoch: Eine Geschichte, die das Leben schreibt, hat die NZZ in einen Nebensatz verpackt: 2001 soll der 11-jährige Wenger Kilian vor dem TV-Schirm geweint haben, als sein grosses Idol und Vorbild, der Abderhalden Jörg vom Forrer Arnold besiegt wurde. Jahre später hat jetzt der Wenger Kilian den Abderhalden Jörg, den König der ... weiterlesen
Von M. M., 23. August 2010 – 08:53:00
Ein neuer Tag, eine neue Meinung: Letzte Woche noch hat Herr Herrmann, der Parteipräsident der FDP, in der BaZ gesagt, er halte Herrn Malama für einen guten Bundesratskandidaten. Herr Gysin, Nationalrat BL, sagte gleichentags der BaZ, Herr Malama sei ungeeignet für das Amt. Hans Rudolf Gysin erzählte einfach weiter, was über Herrn Malama in Bundesbern gesagt und gedacht wird: Der Kandidat ist ein wankelmütiger Kollege, der vor allem eines will, möglichst vielen ... weiterlesen
Von M. M., 22. August 2010 – 09:35:00
Um es gleich vorwegzunehmen: Die "Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen" (UBI) hat am Freitag in einer öffentlichen Sitzung die Climategate-Beschwerde des Journalisten Markus Schär und zwanzig weiteren TV-Zuschauern (ich habe auch unterschrieben) gegen das Schweizer Fernsehen abgewiesen. Immerhin wurde der Entscheid nicht einstimmig gefällt, sondern fastalle zu eins. Etwas anderes war auch nicht zu erwarten gewesen. Denn eine solche Beschwerde ... weiterlesen
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