Fernweh und Heimweh oder: dann beginnen die Tage des Glücks

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Gäbe es das Fernweh nicht, müssten wir nicht an Heimweh leiden.* Kürzlich hatten wir wieder eine dieser anregenden Kaffeestunden. Wir sind uns seit Jahren in Offenheit und Wertschätzung verbunden. Nachdem wir dieses und jenes aus Politik und Wirtschaft – meist übereinstimmend – abgehakt hatten, schwenkten wir zur Familie. Er erzählte von seinen Enkelkindern. Und ich […]

Ach, Herr Longchamp, was soll man nur von Ihren Umfragen halten. Seufz.

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Als ich gestern diesen Tweet von Claude Longchamp gelesen habe, lag unvermittelt die Antwort auf dem Tisch: Unser politisches System mutiert – offenbar nicht nur von mir unbemerkt – zu einer direkten Rentnerdemokratie: Claude Longchamp ergänzte dazu gestern in 10vor10, das Durchschnittsalter der Stimmbeteiligten habe bei 57 Jahren gelegen. Was auch dem Durchschnittsalter der Hardcopy-News-Abonnenten […]

Der Unterschied zwischen Zürchern und Baslern oder: Flussbewohner schauen dem Wasser nach

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In Basel wird bekanntlich der anti Zürich-Reflex gehätschelt und gepflegt. Nicht nur an der Fasnacht. Man deutet den gefühlten Gegensatz politisch, wirtschaftlich, sprachlich. Für Hobbypsychologen scheint er gar Ausdruck eines Minderwertigkeitsgefühls (der Basler) zu sein, das unter dem Jahr unterdrückt ist, an den drei Fasnachtstagen jedoch – wie vieles andere auch – an die Oberfläche […]

Wer mit sechzig noch immer Herz und Verstand hat, misstraut jeder Überzeugung

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Heute, draussen vor meinem Fenster. Hatten Samstagabend eine äusserst anregende politische Langstreckendiskussion bis tief in die Nacht. Mit reichlich Italiener; Hauptgang: ein Taubenrisotto. Stelle einmal mehr fest, dass unser Freundes- und Bekanntenkreis mehr Linke aufweist als Bürgerliche. Wobei die Positionen, auch in grundsätzlichen Fragen, nicht mehr so weit auseinander liegen wie früher. Die Welt hat […]

Die Welt, in der wir leben, in Zitaten

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So ist es: Of the world’s seven billion people, six billion have mobile phones. However, only 4.5 billion have access to toilets or latrines – meaning that 2.5 billion people, mostly in rural areas, do not have proper sanitation. In addition, 1.1 billion people still defecate in the open. Soziale Netzwerke und Internetmedien haben bei […]

Die Krim oder: das Schreibtischgejammer vom schwachen Westen und starken Russland

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Am Sonntag wird eine Mehrheit der Bewohner der Krim für den Anschluss an Russland stimmen. So what? Will irgendjemand deswegen in den Krieg ziehen? Oder einen selbstschädigenden Handelsboykott erlassen? Und diesen dann wie im Fall von Iran und Kuba für Jahrzehnte durchziehen? Wer ist eigentlich noch so blöd und deutet Krieg und Sanktionen noch immer […]

Weltnachrichten ohne Kommentar – können sich ja alle, die hier mitlesen, selbst einen Reim machen

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Telebasel übträgt den Cortège “ohne Worte”. Find ich gut. Schliesslich versteht man das, was da derzeit in den Strassen Basels so rumläuft, auch ohne kommentierendes Geschnorre. Was mich dazu bringt, Telebasel nachzueifern: Weltnachrichen ohne Kommentar. Die, die hier mitlesen, sind ja alles Leute, die sich selbst einen Reim auf die Dinge machen können. In der […]

Aphorismen zum Frühlingserwachen II

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Die Schweiz liefert der Leibgarde Putins keine Munition mehr. Ein Signal? —————- Mich wundert die Kampfeslust schweizerischer Kommentatoren. Harte wirtschaftliche Massnahmen werden von sicheren Schreibtischen aus gefordert. So im Stil: Schliesst die Banken! Liefert keine Volkswagen, Porsches und Mercedes mehr! Vorschlag zur Güte: Boykottieren wir doch Lada. —————- Apropos Boykott – ich habe schon die […]

Aphorismen zum Frühlingserwachen

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Grössenwahnsinnig sind Leute, die morgens in den Spiegel schauen und sich dabei denken: “ICH MUSS DIE SCHWEIZ RETTEN!” Oder: “… die Russen auf der Krim!” —————– Der interessanteste  Schlagabtausch in Sachen Westen gegen Putin findet derzeit in Sochi statt: Die Paraolympics. Dass diese, als ob da ein paar dutzend Kilometer weiter westlich nichts wäre, über […]

Auch in Baselland gültig: Wer in Strassen denkt, wird Strassen ernten

Unbenannt

Rückblick: Kazan Für den Rückbau der Rheinstrasse könnte man etwas mehr Fantasie walten lassen. In anderen Ländern ist man da weniger zögerlich, wenn es darum geht, etwas Vorhandenes zu schleifen und durch etwas anderes zu ersetzen. Jahrzehnte später ist dann so ein Bauwerk Anziehungspunkt für Touristen. Was dem örtlichen Gewerbe Geld bringt. Merke: Auch im […]